Eine der Ursachen ist mit Sicherheit in den Gegensätzen bei den Fortschritten der amerikanischen und europäischen Regierungen hinsichtlich einer wirtschaftlichen Stabilisierung der Automobilwirtschaft zu suchen. Während die Amerikaner blitzschnell entschieden haben, einen Teil des Hilfspaketes für die Banken dorthin zu schieben, lässt die deutsche Regierung ihre Wirtschaft nach wie vor zappeln und hat ihre endgültige Entscheidung erneut um eine Woche vertagt.

Hinzu kommt, dass vor allem die Finanzen der Bundesregierung jetzt zusätzlich durch die einst zur Förderung der Wirtschaft eingeführten Hermes Bürgschaften leiden. Weltweit kommt es zu Firmen- und Bankencrashs und daraus resultierend zum Ausfall von Zahlungen ausländischer Unternehmen an deutsche Lieferanten, die zu einem erheblichen Teil über die Hermes Bürgschaften aufgefangen werden müssen. Das heißt, dass der deutsche Staat auf Grund der weltweiten Krise gleich doppelt belastet ist. Er muss seiner eigenen kränkelnden Wirtschaft unter die Arme greifen und gleichzeitig ausländische Verluste mit auffangen, um seine Wirtschaft durch die Zahlungsausfälle nicht noch zusätzlich zu belasten. Otto Fricke, der den Haushaltsausschuss des Bundestages anführt, sprach in einem Zeitungsinterview von einem Bürgschaftsvolumen von mehr als 100 Milliarden Euro allein für das Jahr 2009.

Inzwischen rotieren die Druckwalzen der Presse mit einer neuen Hiobsbotschaft für den Euro. In Italien sollen einige Banken die Kommunen dazu gebracht haben, ihre für Investitionen gebildeten Rücklagen in spekulative Geschäfte zu stecken. Dort wird von Verlusten in zweistelliger Milliardenhöhe gesprochen. Diese Gelder hätten spätestens im Frühjahr einen Impuls für den Arbeitsmarkt bringen können, wenn sie in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt worden wären.

All diese Faktoren sind ein kräftiger Hemmschuh für den Euro im Forex Trading. Einen weiteren stellt Petrus dazu. Die kräftigen Minustemperaturen und Schneemengen sorgen für einen Stopp im Bauwesen. Weder im Straßenbau noch im Hochbau kann unter diesen Bedingungen gearbeitet werden. Auch die Speditionen, Unternehmen der Personenbeförderung, der Handel und die Versicherungen müssen auf Grund dieser extremen Lage mit zusätzlichen wirtschaftlichen Belastungen rechnen, die dem Euro im Forex Trading in den nächsten wie ein Klotz am Bein kleben werden.

Heute sind zahlreiche Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung wirtschaftlicher Daten sehr gespannt. Besonders auf die Veröffentlichung der Inflationsratenschätzung für den EU-Raum wird mit Spannung gewartet. Experten schätzen die rate derzeit auf etwa 1,8 Prozent, das sollen vor allem der gesunkene Ölpreis und die sinkende Verbrauchernachfrage bedingt haben. Aus diesem Grund ist es sehr wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank ihr für das Jahr 2008 gesteckte Ziele erreichen werden, nämlich unter der Marke von 2 Prozent zu bleiben. Auch der Devisenmarkt ist in diesem Sinne sehr gespannt auf die weitere Fortentwicklung. Die EZB erhält durch das Erreichen ihres Zieles vermehrten Spielraum, wie Experten behaupten. Aus diesem Grund ist auch eine weitere Senkung des Leitzinses mit hoher Wahrscheinlichkeit behaftet, möglich wäre aus diesem Grund eine Zinssenkung von 25 bis 50 Basispunkten. So waren auch die öffentliche Worte des EZB- Vizes sehr ausschlaggebend und ließen den innerhalb einer einzigen Stunde um rund 300 Pips in die Tiefe stürzen. Weiterhin sind die meisten Anleger auf die Konjunkturpakete gespannt, welche im europäischen wie auch im amerikanischen Raum in den nächsten Wochen verabschiedet werden sollen. Dabei handelt es sich um finanzielle Rettungspakete in Milliardenhöhe, welche sich ebenso sehr stark auf die Werte des Devisenmarktes auswirken werden.

Die Tagestendenz des Euro ist eindeutig abwärts gerichtet. Das verdeutlicht der heute gehandelte Kurs von 1,3545 US-Dollar. Ein weiteres Sinken der Werte ist sehr wahrscheinlich. Somit ist das 50er Fibo des Euro wider deutlich unterschritten. Das nächste Ziel richtet sich wohl auf einen Wert von 1,3375 US-Dollar.

Demnächst wird sich weitere Verlauf des Euro entscheiden. Er ist an einer kritischen Spanne angelangt, die jedoch noch nicht garantiert auf eine weitere Schwächung des Euro hinweist, was jedoch weiterhin sehr möglich bleibt. Sollte sich der Euro in nächster Zeit nicht retten können und weiter auf der Downseite verbleiben, ist eine sehr starke Schwächung möglich. Nächste Ziele würden dann bei 1,3170 und 1,2930 veranschlagt werden.

 

 

 

 

 

Am Mittwochnachmittag zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung mit weiteren Gewinnen gegenüber dem Dollar. Das Erstarken des Euros am heutigen Tag erklären Analysten und Marktteilnehmer mit den schwachen Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Das Minus fiel im Dezember mit 693.000 Arbeitslosen mehr wesentlich schlechter aus als viele Beobachter erwartet. Arbeitsmarktexperten gingen von 515.000 gemeldeten Arbeitslosen aus. Der offizielle Bericht des amerikanischen Arbeitsministeriums wird am Freitag bekannt gegeben. Es wird ein weiterer Rückgang der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft erwartet. Die Experten gehen von einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf 500.000 auf diesem Teil des Arbeitsmarktes aus. Die Arbeitslosenquote wird vermutlich auf 7,0 Prozent steigen. Im November des vergangenen Jahres lag die Zahl der weggefallenden Arbeitsplätzen bei 533.000 Stellen.

Am Vormittag konnte der Euro von der Bekanntgabe des Sitzungsprotokolls der amerikanischen Notenbank Federal Reserve vom Dienstag profitieren. Auf ihrer Sitzung vom 15./16. Dezember sind die amerikanischen Zentralbanker davon ausgegangen, dass die Rezession der amerikanischen Wirtschaft auch im gesamten Jahr 2009 anhalten wird. Insgesamt gehen die Notenbanker von einem Schrumpfen der Wirtschaft aus. Die Bekanntgabe dieses Protokoll wirkte sich heute Vormittag positiv auf den Euro aus, da Investoren, verschreckt von den trüben Aussichten, vermehrt in die europäische Gemeinschaftswährung investierten.

Auf ihrer Sitzung Mitte Dezember stuften die Mitglieder des Offenmarktausschusses die Risiken für einen Abwärtstrend der amerikanischen Wirtschaft als erheblich und nicht zu unterschätzen ein. Erst für das folgende Jahr rechnen die Notenbanker wieder mit einem Zuwachs des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts über die sogenannte Potenzialrate.

Am Nachmittag wurde der Aufschwung des Euros ein wenig durch den Ölpreis gebremst. In den USA sind die Rohöllagerbestände im Vergleich zur vorhergehenden Woche deutlich angestiegen.

Im europäisch dominierten Forex-Trade dominierten auch heute die Daten der Europäischen Zentralbank über die stark gefallene Inflationsrate im europäischen Wirtschaftsraum. Die Teuerungsrate fiel mit 1,6 Prozent weit unter das selbst gesteckte Ziel von knapp zwei Prozent, um die Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten. Analysten gehen davon aus, dass sich nun der Druck auf die Europäische Zentralbank massiv erhöhen wird. Daher rechnen viele Marktteilnehmer damit, dass die Zentralbank am 15. Januar eine weitere Senkung des Leitzinsniveaus bekannt geben wird. Es wird mit einer Senkung um 50 Basispunkte von derzeit 2,50 auf 2,00 Prozent gerechnet. Einige Analysten gehen ebenfalls davon aus, dass nach dem 15. Januar noch weitere Schritte nach unten möglich wären.

Die Europäische Zentralbank hatte heute Mittag den Referenzkurs für die Währungspaarung EURUSD auf 1,3595 Dollar bzw. 0,7356 Euro festgelegt. Zum Vergleich lag der Referenzkurs vom Dienstag bei 1,3332 Dollar bzw. 0,7501 Euro. Eine Trendwende des Euros erwarten die Marktteilnehmer zur Zeit nicht. Die Aussichten für die europäische Konjunktur sind nicht gerade positiv. Es wird angenommen, dass der Euro nach der Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am 15. Januar weiter sinken könnte. Die Forex-Märkte sind noch immer von dünner Liquidität und hoher Schwankungsanfälligkeit geprägt.

 

Diese Frage kann angesichts der aktuellen Entwicklungen nur mit ja beantwortet werden. Am Mittwoch ging man noch davon aus, dass die schwachen Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten dem Euro im Forex Trading einen Aufschwung bringen würden, doch schon die Statistiken des deutschen Außenhandels setzten dem kurzfristigen Anstieg ein jähes Ende.

Auch die Europäische Zentralbank trug mit den Verlautbarungen zu einer angedachten neuerlichen Senkung der Leitzinsen zum 15. Januar 2009 einen guten Teil zu dieser plötzlichen Wende bei. Die Forex Broker hatten bis zum Schluss gehofft, dass man sich mit dieser Maßnahme noch etwas zurück halten würde, um dem Euro im Forex Trading den Rücken zu stärken. Doch offenbar sieht man sich durch das Zögern der Banken bei der Kreditvergabe an die Wirtschaft zu diesem Schritt gezwungen.

Auch die Differenzen zwischen CDU, CSU und SPD im zähen Ringen um die konkreten Maßnahmen des unbedingt notwendigen Konjunkturpakets machen dem Euro im Forex Trading schwer zu schaffen. Zwar scheint inzwischen eine Annäherung im Hinblick auf die Unterstützung von Familien mit Kindern in Gang gekommen zu sein, doch hinsichtlich der Senkung von Steuern und Abgaben gibt es noch immer konträre Standpunkte der Parteien, die sich endlich ohne Rücksicht auf ihre Position bei der im Herbst stattfindenden Bundestagswahl darauf besinnen müssten, dass sie jetzt etwas tun müssen, was durchweg alle Menschen vor allem in den unteren Einkommensgruppen wirtschaftlich entlasten könnte.

Dabei haben die Menschen auf der Straße sogar bessere Ideen als die Damen und Herren der Regierung. Ein so genanntes Bürgergeld war schon einmal in der Diskussion. Das ließe sich sehr schnell auch rechtlich umsetzen. Damit könnte man den Menschen bis zu einem bestimmten steuerlich relevanten Einkommen monatlich eine finanzielle Spritze als pauschale soziale Leistung zukommen lassen. Schließlich geht es bei diesen Maßnahmen darum, die Nachfrage auf dem Binnenmarkt zu stärken und nicht darum, den besser Verdienenden durch eine Minderung der Progression in der Steuer mehr Spielraum für eine Mehrung ihres in Sparanlagen steckenden Vermögens zu geben. Warum machen es die Politiker eigentlich so kompliziert, wenn es einfach auch ginge?   

Die Investoren am Forex Marktes haben am ersten Montag des neuen Jahres auf die kurzfristige Erholung des Dollar gesetzt – damit wurde der Euro aber gedrückt und erreichte somit neue Tiefstwerte, die dann schließlich bei 1,36 Dollar ankamen.

Die Hoffnung auf den Dollar ergibt sich aus den Hoffnungen auf den neuen US-Präsidenten Barack Obama, der am 20. Januar in sein Amt eingeführt wird. Hier ist mit dem Amtsantritt von Obama auch gleichzeitig von Steuersenkungen die Rede, die sich für die Unternehmen und die Mittelschicht auf eine Summe von rund 310 Milliarden Dollar ergeben soll. Auch wenn die Planung einer Steuersenkung nun wirklich nicht zu den innovativen Lösungen gezählt werden kann, sind es aber nun immer neue Details, denen der künftige Präsident schon seinen persönlichen Stempel aufdrückt – und damit dem US-Dollar schon jetzt unter die Arme greifen.

Aber Tatsache ist, dass der Dollar Auftrieb aus der Tatsache bekommt, dass ein entsprechendes Paket – auch mit Steuersenkungen – die Risiken der Konjunktur in den USA deutlich mindert. Und das Ergebnis dieser Hoffnungen auf das neue Konjunkturpaket ist, dass der US-Dollar inzwischen zum Yen und Euro so hoch notiert, wie es seit Mitte Dezember nicht mehr der Fall war, als der Dollar ein kurzfristiges Hoch verzeichnen konnte.

Der Auftriebs des Dollar brachte aber gleichzeitig dem Euro ein Abrutschen auf mehr als drei Cent am ersten Handelstag in Deutschland, das letztlich einen Wert von 1,3556 US-Dollar mit sich brachte.

Nach der Jahresabschlussrallye des Euro vermuten die Analysten aber hier nicht nur Zusammenhänge mit der Entwicklung des US-Dollar, sondern auch technische Gründe, die den Absturz begründen. Das neue Jahr bringt frische Risikobudgets mit sich und auch die Investoren starten wieder mit neuen Positionen. Im Moment – also am Jahresanfang – sind es wieder die verstärkten Verkaufspositionen auf den Dollar, die Anleger eingehen. Im Anschluss müssen sie sich dann wieder mit Dollar eindecken. Sind dann irgendwann alle short, dann kann nicht mehr verkauft werden – aber einkaufen müssen irgendwann letztlich alle – und genau hier sehen die Experten eine Logik.

Die Konjunktur der Eurozone lahmt derzeit stark und somit scheint auch seitens der Europäischen Zentralbanken eine weitere Zinssenkung schon fast unumgänglich. So ergibt sich dann möglicherweise auch noch eine weitere Belastung des Euro.

Einige Experten erwarten sogar sehr starke Kursausschläge und so wird der Euro letztlich noch zum Ende der ersten Handelswoche im neuen Jahr bei 1,35 US-Dollar bis etwa 1,45 US-Dollar gesehen.  Die Fortsetzung der Konsolidierung der vorweihnachtlichen Rallye des Euro könnte durch das technische Umfeld damit eine Fortsetzung erfahren.

Die Europäische Zentralbank legte den Referenzkurs bereits am letzten Wochenende mit 1,3582 nach 1,3866 Dollar fest. Im Referenzkursverfahren erlebte der Euro damit einen Fall auf 1,3647 Dollar von zuvor 1,3938 Dollar.

Durch die fallenden Preise der US-Staatsanleihen wird auch der europäische Rentenmarkt nun unter Druck gesetzt. Die Kosten für die Wiederbelebung des US-Finanzsystems müssen refinanziert werden und so gehen Analysten von einer starken Ausgabe von neuen US-Anleihen im neuen Jahr aus. Das daraus resultierende Überangebot bringt dann aber wiederum fallende Preise für die Staatsanleihen mit sich. 

Amerika kämpft ganz offensichtlich mit einem drastischen Rückgang der Beschäftigtenzahlen. Immerhin wurden im Dezember 2008 gegenüber dem Vormonat knapp 700.000 weniger Beschäftigte im gewerblichen Bereich verzeichnet. Dabei wird bei dieser statistischen Erhebung die Landwirtschaft von vornherein ausgeklammert um saisonale Auswirkungen auszuschließen.

Zwar weisen die angekündigten Zahlen der bevorstehenden Entlassungen eine rückläufige Tendenz aus, doch wurden im Monat Dezember 2008 immerhin mehr als 150.000 blaue Briefe bereits angekündigt. Dennoch ergibt sich daraus eine Reduzierung um 25.000 pro Monat.

Noch deutlicher dürften sich die am Dienstag Nachmittag veröffentlichten Statistiken zu den amerikanischen Industrieaufträgen ausgewirkt haben. Hier lag der tatsächlich ermittelte Rückgang immerhin fast doppelt so hoch, wie erwartet worden war.

Auch der Donnerstag dürfte beim Forex Trading recht interessant werden. Schon morgens kommen die ersten interessanten Zahlen aus Deutschland. Die Bilanz des Außenhandels gibt Aufschluss darüber, die die Lage in den Exportbetrieben ist, die derzeit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern aus dem Ausland haben. Dafür sorgen die in Deutschland üblichen Hermes Bürgschaften, über die die Bezahlung der Lieferungen ins Ausland von Seiten des Staates abgesichert wird.

Ein weiterer Knackpunkt dürften am Donnerstag die Verbraucherstimmung und der Geschäftsklimaindex des europäischen Wirtschaftsraumes werden. Hier dürfte auch eine Rolle spielen, dass Russland einigen wegen der Auseinandersetzungen mit der Ukraine den Gashahn zugedreht hat. Auch wenn man sich auf dem internationalen politischen Parkett für eine schnellstmögliche Lösung des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine einsetzt, zeichnen sich dort noch keine konkreten Wege ab. Das könnte schon binnen weniger Wochen zu Engpässen in der deutschen und gesamteuropäischen Wirtschaft führen.

Eine weitere wichtige Nachricht für den Forex Broker kommt ebenfalls aus Deutschland, denn zu Mittag werden die Berichte zum Auftragseingang in der Industrie veröffentlicht. So schlecht können die Zahlen allerdings nicht ausfallen, da in den Schlagzeilen der letzten Tage von verschiedenen Aufträgen in zweistelliger Millionenhöhe die Rede war. Dem sollte eine höhere Bedeutung beigemessen werden können, als den zur Veröffentlichung anstehenden Statistiken des Monats November. So hat allein die Stadt Dresden grünes Licht für den Bau von einer ganzen Reihe neuer Straßenbahnzüge gegeben. Auch die deutsche Bahn hat Aufträge über den Bau neuer Züge in enormen Größenordnungen erteilt.

Der Forex, allgemein als Devisenhandel bezeichnet, ist einer jener Finanzmärkte mit der höchsten ständig verfügbaren Liquidität und einem unglaubliche hohem täglichen Handelsvolumen. In Europa gehört natürlich der Euro, jedoch auch US-Dollar, Britischer Pfund Sterling und der Japanische Yen zu den beliebteste und meist gehandelten Währungen. Bei den Devisengeschäften handelt es sich eigentlich immer darum, eine Währung im Zuge des Verkaufs einer anderen zu erwerben. Dabei werden ausschließlich Währungspaare gehandelt, zu den wichtigsten gehören die oben erwähnten, wie EUR/USD. Noch vor einigen Jahren war es privaten Anleger nicht möglich, selber am sehr oft gewinnträchtigen Devisengeschäft teilzunehmen. Mittlerweile wird der Markt im Zuge der ständigen Entwicklung neuer und schneller Computer immer größer und zieht immer mehr Menschen an, durch das Internet und neue Gesetze kann daher jeder Privatanleger am Devisenhandel teilhaben. Früher wurden alle Aufträge über Telefon abgewickelt, was einige Zeit in Anspruch nahm und so zu keinem zeitgerechten Handel führen konnte. Das Internet dabei neue Wege für den Forex eröffnet, Echtzeit-Handel ist fast überall auf der Welt an jedem Wochentag 24 Stunden möglich. Bereits ab minimalen Summen von 50 oder 100 € kann ein Anleger seine Handelsfähigkeiten auf die Probe stellen und direkt via Internet in den Devisenhandel einsteigen. Natürlich existiert daneben das allen zugängliche Vollkonto, hier sind den eingebrachten Kapitalien keinerlei Grenzen gesetzt. Jede Summe kann für die profitable Spekulation eingebracht werden, wobei man darauf achten sollte, nur Summen einzusetzen, deren Verlust man ohne Weiteres verkraften kann. Auch sollte man zu diesem Zweck keineswegs sein erspartes Geld angreifen und sich in finanzielle Miseren stürzen. Auf einem Vollkonto etwa können bis zu 160 Währungspaare rund um die Uhr gehandelt werden. Dabei spielt es keinerlei Rolle, wie viel Geld man investiert. Die meisten Online-Anbieter bieten zudem einen Hebel an, der für viele Menschen einen Großteil der Attraktion des Forex darstellt. Ein Hebel in Aktion bringt einige Vorteile mit sich, da dabei niemals die gesamte Summe aufgewendet werden muss, die tatsächlich auch gehandelt wird. Der durchschnittliche Hebel liegt bei einem Margin von ein bis zwei Prozent. Sehr oft wird man einem Margin von eine Prozent begegnen, was im genaueren bedeutet, dass lediglich ein Prozent der gehandelten Summe im Besitz des Händlers sein muss. Möchte man etwa 100.000 US-Dollar erwerben, sind nur 1000 US-Dollar dafür nötig, um den Handel in die Tat umsetzen zu können. Die 1000 US-Dollar fungieren dabei als eine Art von Sicherheitsleistung, die der jeweilige Händler dem jeweiligen Unternehmen zur Verfügung stellen muss. Diese Sicherheitsleistung definiert dabei auch immer die Verlust- oder Gewinnchancen in der gehandelten Position. Bei einem Margin von einem Prozent, welches im Anschluss der Summe von 1000 US-Dollar entspricht, betragen die möglichen Verluste und Gewinne immer genau 1000 US-Dollar.

 

Gerade das 1. Quartal 2009 kann für Anleger gute Chancen im Devisenmarkt mit sich bringen. Die liegen allein schon in der Tatsache, dass der künftige US-Präsident Barack Obama am 20. Januar 2009 in sein Amt eingeführt wird. Dass sich in dem Zusammenhang neue Entwicklungen im Bereich der Konjunkturpakete ergeben werden, die dann für die US-Wirtschaft geschnürt werden, ist für Experten schon eine Selbstverständlichkeit. Da wird auch schon gemunkelt, dass die USA ihre Erholung aus der Rezession früher als bisher von Experten erwartet antreten werden. Wenn sich aber genau diese Entwicklung einstellen wird, dann wäre die wohl gefolgt von einem deutlichen Anstieg des US-Dollar gegenüber den Währungen Euro und Japanischer Yen – und das möglicherweise schon im ersten Quartal 2009.

Schon in der ersten Woche des neuen Jahre erlebte der US-Dollar einen Anstieg, der teilweise bis auf 130 Punkte hinauf reichte. Das könnte an den positiven Wirtschaftsnachrichten liegen, die schon im Vorfeld der Amtseinführung von Barack Obama ihre Kreise ziehen. Während in den letzten Monaten der US-Dollar gelegentlich auch einen Aufwärtstrend verzeichnete, konnte er sich allerdings in den letzten Wochen kaum stabilisieren.

Die Investoren am Markt zeigten sich insgesamt sehr unschlüssig in ihren Entscheidungen aufgrund der Entwicklungen, die das Kurspaar EUR/USD künftig nehmen könnte. Die Marke 1,3987, die am Silvestertag erreicht wurde, wird als möglicher Richtwert mit in das neue Jahr genommen. Allerdings fragen sich die Marktteilnehmer weiterhin – berechtigt – welche Entwicklungen der US-Dollar allein schon aufgrund der legendär niedrigen Zinsraten nimmt und zeigen sich bisher somit eher zögerlich gegenüber dem US-Dollar.

Durch die letzte Leitzinssenkung, die in den USA schließlich den Zinssatz von 0,25 Prozent brachte und die durch Reduzierungen in dem Eurobereich, in Großbritannien und in verschiedenen anderen Nationen nachfolgend Reduzierungen der Zinssätze brachte, verhalf dem Dollar zu einer leichten Stabilisierung. Insgesamt nutzten aber alle von der Finanzkrise betroffenen Staaten dieses finanzpolitische Werkzeug, um die gröbsten Auswirkungen der Krise abzufangen.

Von Experten werden unterschiedliche Prognosen für die Entwicklungen des Pfund Sterling gegeben. Während die einen eine Stabilisierung im Bereich 1,45 zum US-Dollar sehen, behaupten andere, dass ein Level bei 1,38 nicht auszuschließen sei. Und gerade Großbritannien erlebte den weltweiten Konjunkturabschwung hautnah und sehr empfindlich. Noch vor wenigen Monaten war das Kurspaar GBP/USD bei 1,95 gehandelt. Das Britische Pfund war aber gegenüber dem US-Dollar zu dieser Zeit offenbar überbewertet und auch der US-Dollar erlebte eine Bewertung, die über seinem tatsächlichen damaligen Niveau lag. Die heftigen Auswirkungen der Rezession taten ihr übriges und so stürzte das Währungspaar innerhalb eines recht kurzen Zeitraumes heftig ab.

Jetzt wartet die Welt – und insbesondere die Devisenwelt – auf die Amtseinführung des neuen Präsidenten Barack Obama. Und diese Erwartungshaltung zieht schon ihre positiven Kreise. Weiterhin kehren auch die großen Händler an den Markt zurück und beeinflussen das Geschehen hier wieder außerordentlich. Die Wirtschaftsdaten aus den USA tun ihr übriges und bringen große Bewegung in die Entwicklung der Währungen.

Wer jetzt gut beobachtet und diese Aufmerksamkeit auch regelmäßig auf den US-Markt und dessen konjunkturpolitische Entscheidungen richtet, kann am Devisenmarkt richtig gute Chancen erleben und ausbauen.

Wird das als katastrophal prognostizierte Jahr 2009 vielleicht doch nicht ganz so negativ ausfallen, wie uns bisher immer vorschwebte?

Von der Finanzkrise bleibt niemand wirklich komplett verschont. Das scheint schon jetzt – Anfang 2009 – festzustehen, dem Jahr, das die größten Auswirkungen der Finanzkrise erst widerspiegeln soll. Erhebungen haben ergeben, dass die 20 reichsten Familien aus Deutschland gemeinsam an der Börse im Verlauf des Jahres 2008 einen Verlust von rund 40 Milliarden Euro zu verzeichnen hatten. Auch wenn es nicht die Armen tritt – ein harter Schlag wird das auch hier sein, denn somit haben die Reichen damit dann rund 30 Prozent ihres Einkommens einbüßen müssen aufgrund der veränderten Entwicklungen am Markt.

Diese Zahlen basieren natürlich auf Schätzungen, allerdings aus berufenen Mündern von Vermögensbetreuern, die sich eben mit der Betreuung der Gelder Schwerreicher beschäftigen. Seit dem Sommer 2007 haben sich diese immensen Verluste ergeben und der Verlauf war natürlich im Laufe des Jahres 2008 steigend. Auch wenn das sicherlich nicht bei jedem Normalverbraucher, der die Krise hautnah zu spüren bekommt, Mitgefühl erregt – ein deutliches Zeichen dafür, dass eben keiner wirklich verschont bleibt, ist das schon.

Allein aufgrund der börsennotierten Großbeteiligungen waren da die Verluste in der genannten Höhe gemacht worden. So zeigt sich, dass die derzeitige Krise in großen Familienvermögen echte Spuren hinterlässt, als das die letzten fünf Rezessionen gemeinsam geschafft haben. Oft ist das Vermögen in Generationen Stück für Stück gewachsen und jetzt sind die Werte richtig bedroht – nach Expertenmeinung übrigens mehr, als das in der Hyperflation den 1920er Jahren der Fall war. So ist es wohl nicht nur für uns Durchschnittsverdiener eine harte Zeit, die anbricht – auch die richtig Reichen müssen ganz schön fürchten um ihr Geld, das im Moment zwischen den Fingern durchzugleiten scheint.

Während Kleinanleger sich aus ihren Anlagen vermehrt zurückziehen, werden die richtig Reichen gleich zweifach von den Auswirkungen der Krise heimgesucht. Einerseits sind ihre neuen und auf Spekulation ausgerichteten Beteiligungen an den Solar- und Biotech-Unternehmen sehr notleidend. Darüber hinaus schrumpfen nun auch noch die zum Teil über Generationen hin aufgebauten unternehmerischen Kernbeteiligungen jetzt wirklich rapide zusammen.

Das Aktienpaket der BMW-Großeigner, der Familie Quandt, hat sich zum Beispiel innerhalb der letzten zwölf Monate buchstäblich halbiert. Das ist natürlich ein harter Brocken, den es da zu schlucken gilt.

Die Buchverluste sind hier vielleicht noch zu verkraften, die damit verbunden sind, denn aufgefangen werden sie ja schließlich durch die teilweise rasanten Börsengewinne, die in den Jahren zuvor erzielt werden konnten, die allerdings nur auf dem Papier verzeichnet wurden. Aber das Ausbleiben der Ausschüttungen, das macht sich jetzt direkt und in harten Euros bemerkbar. Zu erwarten ist nach Meinung von Börsenexperten, dass sowohl in diesem als auch wahrscheinlich im nächsten Jahr für die reichen Gesellschafter der familiären Großunternehmen die Dividenden dann ausbleiben werden. Und das ist eben der wirklich Brocken, an dem die Reichen dann zu schlucken haben. Die Papierwerte können sich erholen, die nicht gezahlten Dividenden können nicht mehr korrigiert werden in den Bilanzen – und die bringen Schwerreiche dann vielleicht nicht an die Grenzen ihrer Existenz. Den Gürtel ein wenig enger zu schnallen steht aber dann auch hier auf dem Programm.

Richtig verstörte Reaktionen waren da schon zu beobachten bei den einzelnen Mitgliedern großer Clans, wie Experten berichten.

Die Börsen Fachleute tun sich im Moment sehr schwer mit Prognosen. Das Einzige, worüber sie sich einig sind, ist die Tatsache, dass der Schwerpunkt des Handels mit Produkten des Finanzmarkts wahrscheinlich weniger im Devisenhandel als vielmehr in der Spekulation mit verschiedenen Anleihen liegen wird. Sollte das so eintreffen, wird das schwerwiegende Auswirkungen auf das Forex Trading haben.

Je dünner der Handel ist, desto stärker beeinflussen einzelne Trades die Kurse der gehandelten Währungen. Dieser Trend war schon über die Weihnachts- und Silvesterwoche zu beobachten. Hier spürte man sehr deutlich, zu welchem Zeitpunkt ein großer Investor aktiv wurde. Deshalb sollte man den Kursveränderungen zwischen dem 23. Dezember 2008 und dem 2. Januar 2009 keine allzu große Bedeutung beimessen. Der normale Handel wird sich erst in den nächsten Tagen wieder einstellen.

Derzeit scheint die Nachfrage nach Unternehmensanleihen zu steigen. Das muss nicht wirklich wundern, denn die Firmen sind zur Überwindung der Krise dringend auf finanzielle Mittel angewiesen, die sie von den Banken leider nur sehr zögerlich bekommen. Auf der anderen Seite sind die Konzerne bereit, für die Bereitstellung flüssiger Mittel deutlich mehr als sonst zu zahlen. Das macht die Unternehmensanleihen für die Anleger trotz der nunmehr in Deutschland geltenden Abgeltungssteuer sehr attraktiv.

Je nachdem, welches Risiko die potentiellen Anleger einzugehen bereit sind, könnten sich in den nächsten Wochen unterschiedliche Szenarien entwickeln. Möchten die Anleger nur ein geringes Risiko eingehen, könnte der Markt noch deutlicher als bisher belastet werden. Vertrauen die Anleger der Wirtschaftspolitik der Unternehmensführungen und sind bereit, ihnen Geld zu leihen, dann könnte dies für die Wirtschaft ein entscheidender Impuls sein, der sie die ersten Schritte auf den Weg zur Überwindung der Krise führen könnte.