Das neue Jahr ist im Anmarsch und alle Welt, vor allem jedoch die großen Anleger warten gespannt auf die Aktionen des Weißen Hauses. Nun hängt es ziemlich extrem davon ab, wie der neugewählte Präsident die allgemeinen Wirtschaftsprobleme angehen wird und, wie stark der positive Einfluss sich auf den globalen Devisenhandel niederschlagen wird. Der Euro ist bereits unter die 1,40 US-Dollar-Marke gerutscht. Zwar sind nur negative Effekte in Bezug auf die Gemeinschaftswährung Euro zu verzeichnen, jedoch birgt die Schwächung des Euro auf der anderen Seite ein unheimliches Potential, welches bei einer richtigen Bewegung am Markt hervorragend ausgeschöpft werden kann. Natürlich ist der Euro derzeit in einer steilen Talfahrt begriffen und das Ende dieser Fahrt kann nicht so einfach vorweg genommen werden. Das Vertrauen der Anleger gehört hier ebenfalls zu den entscheidenden Punkten. Dieses sollte sich in den nächsten Wochen wieder halbwegs konsolidieren und den Devisenmarkt etwas stärken. Sollten sich positive Ereignisse ergeben, die eine gute Auswirkung auf den Euro haben, sei es eine Stärkung der Wirtschaft, das kommende Vertrauen der Anleger oder globale wirtschaftliche Änderungen, könnte der Euro wieder auf Kurs kommen und sehr an Stärke zulegen. Genau diesen Moment gilt es in Zukunft abzupassen und schnellst möglich darauf zu reagieren. Eine weite Gewinnspanne stellt beim Euro das oben angesprochene große Potential dar. Denn die Kursverluste waren historisch, solche Verluste ergaben sich am Anfang letzten Jahres noch innerhalb von Tagen. Ende 2008 konnten ähnliche Kursverluste verbucht werden, die jedoch innerhalb eines Tages oder sogar einiger Stunden von statten gingen. Aus diesem Grund ist die Möglichkeit nach oben auch gegeben. Ewig wird der Euro nicht sinken und, wenn er beginnt zu steigen, können einige Profite damit erzielt werden. Hier gilt es in Zukunft auf sehr eindeutige Signale zu achten, um im richtigen Moment in den Handel einzusteigen. Man stelle sich nur mal vor, wenn der Euro in Proportion zu seinem Fall wieder steigen würde. Man nehme an, der Euro stiege innerhalb von wenigen Tagen von 1,40 US-Dollar auf 1,50 US-Dollar. Das wären ganze zehn Cent Gewinn pro einem gekauften Euro. Da kann man sich die möglichen Gewinne ganz schnell ausrechnen. Dies ist das Potential, auf dessen eintreten wohl sehr viele Anleger gespannt warten werden. Auch stehen wichtige Wirtschaftszahlen an, wie Arbeitslosenquoten und der Start des Einzelhandels in das Jahr 2009. Es gilt nun eindeutig auf sehr deutliche Signal zu warten, den richtigen Moment zu erwischen und sich anschließend in den Handel zu begeben.

 

 

Seine mehrmonatige Phase der Stärke hat der Schekel als Währung in Israel nun schon wieder hinter sich. Seit rund acht Wochen befindet sich die Währung inzwischen wieder in einer defensiven Haltung. Nachdem es Ende Oktober rund 4,7 Schekel waren, die man benötigte, um einen Euro kaufen zu können, liegt der Preis inzwischen schon wieder bei 5,5529 Schekel für den Euro. In Prozenten heißt das, dass der Euro in sehr kurzer Zeit gegenüber dem Schekel um 18 Prozent aufwerten konnte.

Und gegenüber dem Dollar ist der israelische Schekel schon seit Anfang Juli wieder deutlich in der Defensive. Hier ist der Kurs nämlich von zunächst 3,2170 auf letztlich 3,89 Schekel für den Dollar angestiegen. Und so kann der Dollar dann eine Aufwertung gegenüber dem israelischen Schekel von 21 Prozent verzeichnen.

Gegen den Euro hat der Schekel dann in der letzten Handelswoche des Jahres 2,65 Prozent Verlust verzeichnet und gegen den Dollar immerhin noch 1,3 Prozent. Diese Schwäche, die sehr deutlich ausfällt, wird von Experten kurzfristig als die Folge der geopolitischen Turbulenzen erklärt.

Die blutigen Luftangriffe auf den Gazastreifen, die erstmals seit 40 Jahren so heftig ausgefallen sind, haben mindestens 300 Tote und rund 1.000 verletzte Menschen zur Folge gehabt und damit hat sich Israel am letzten Sonntag des Jahres zu einer Bodenoffensive vorbereitet. Somit wurde erstmals seit dem Libanonkrieg, der vor mehr als zweieinhalb Jahren verlief, vom israelischen Kabinett die Einberufung von 6.500 Reservisten geduldet.

Von der isralischen Luftwaffe wurden am Samstag und Sonntag viele Ziele der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen bombadiert.

Die gesamten Entwicklungen führen natürlich auch zu Belastungen der wirtschaftlichen Perspektiven für das Land – und das, nachdem hier schon in den vergangenen Monaten die Folgen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich spürbar angekommen waren.

Das israelische Bruttoinlandsprodukt konnte dann im dritten Quartal des Jahres 2008 nur noch ein Wachstum von 2,5 Prozent verzeichnen, nachdem im zweiten Quartal noch 4,2 Prozent erreicht werden konnten. Die nachlassende Dynamik und auch der reduzierte Preisauftrieb bringen die Zentralbank Israels auf einen Lockerungskurs. Hier wurde der Leitzins dann in insgesamt vier Schritten von 4,25 Prozent, die noch im September galten, auf dann 2,5 Prozent gesenkt. Und der Markt erwartet eine weitere Zinssenkung für die nähere Zukunft.

So verliert die israelische Währung mehr und mehr an Reiz, was durch eine expansive Fiskalpolitik noch unterstrichen wird. So könnte das Budgetdefizit für das kommende Jahr dann letztlich auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes reduziert werden.

Auch die Entwicklung des Außenhandels hat sich für Israel in den letzten Wochen deutlich verschlechtert – Überschüsse haben stark abgenommen.

Wen wundert das, wenn rund 35 Prozent der Exporte in die USA gehen und die Wirtschaft dort ja nun auch bekanntermaßen schwach geworden ist?

Die Prognosen für den Schekel sind für die nächste Zeit nicht wirklich positiv, denn die wirtschaftliche Entwicklung und auch die politischen Geschehnisse bringen es mit sich, dass der Schekel in naherer und mittlerer Zukunft eher zur Schwäche als zur Stärke tendieren wird. 

Der kurz bevorstehende Jahreswechsel und die wenig liquiden Devisenmärkte generieren wohl ausgiebige aber auch kurzzeitige Preisbewegungen. Für Anleger können sich genau aus diesem Umstand gute Handelgelegenheiten bieten, wenn dann nämlich von den raschen Kurssteigerungen rund um den Jahreswechsel profitiert werden kann, an dem die institutionellen Investoren noch nicht wieder auf den Markt dazugestoßen sind. Da müssen die Stunden Charts natürlich zum Ende des Jahres und eben auch zu Beginn des neuen Jahres gründlich beobachtet werden. Die wichtigen Teilnehmer am Markt bleiben dem Börsengang momentan fern und Experten vermuten um den Jahreswechsel herum wieder eine hohe Volatilität – kurz bevor die Bücher der Großen geschlossen und kurz bevor sie dann im neuen Jahr wieder geöffnet werden.

Erwartet wurde ein geringes Handelsvolumen bei einer sehr hohen Preisvolatilität für die Paarung EUR/USD. Da klettert das Paar dann gemeinschaftlich auf eine Marke von 1,4360 und nachdem das unterstützende Level im Bereich 1,4000 überwunden war, konnte dann auch eine Erholung für das Rohöl beobachtet werden. So wurde die Paarung am letzten kompletten Handelstag dann mit 1,4043 gehandelt.

Zum Jahreswechsel wird der Wertverlust des Euro, der sich aus den Anfängen der Finanzkrise ergeben hat, dann wohl auch wieder ausgeglichen. Dabei wird der Dollar aber weiterhin im Bereich von 1,3900 und 1,4200 gehandelt. Das ist eine Art von Handel, die sich nach Expertenmeinung noch bis in das neue Jahr hinein fortsetzen kann.

Insgesamt sind die Währungsmärkte im Moment großen Preisschwankungen und einer starken Illiquidität unterworfen. Genau darin liegen aber für die Anleger in den nächsten Tagen große Chancen auf wirklich gewinnbringende Handelsgelegenheiten.

Stellt sich nur noch die wichtige Frage, welchen Kurs der Dollar dann im kommenden Jahr wohl einnehmen wird? Hat das große Deleveraging dann ein Ende?

Gerechnet wird wohl eher mit einem Deleveraging, das den Dollar dann recht kurzfristig stärken kann. Aber es kann auch sein, dass die neu ausfallenden Entscheidungen durch die US-Regierung im Bereich der Geld- und Kreditpolitik den Dollar noch einmal etwas schwächen.

Aber erst einmal ist es wieder der Index für das Verbrauchervertrauen, der auf dem Programm in den Kalendern der USA steht. Der Bericht soll dann einen leichten Anstieg der Vertrauens der US-Verbraucher zeigen. Da könnten die aktuellen Marktkonditionen eine erneute Volatilität für die Paarung EUR/USD und auch für die anderen Dollar-Crosse mit sich bringen.

Für Großbritannien steht wohl wieder einmal eine Leitzinssenkung ins Haus und damit erreicht das Britische Pfund dann einen erneuten Tiefstand zum Euro. Die Nachrichten im Hinblick auf die Paarung GBP/USD sind nicht wirklich erfreulich, ist es aber seitens der EZB klar, dass der Zinssatz hier zunächst unverändert bleibt – und das bringt dem Euro dann zusätzliche Unterstützung.

Die Kurspaarung EUR/GBP erlebte in der letzten Woche einen Hochkurs, der nahe der 1-1 Handelsparität angesiedelt war. Aber zum Ende des vorletzten Handelstages schloss die Paarung dann bei 0,9690.

Der GBP wird von der globalen Finanzkrise wohl am heftigsten geschüttelt. Die Paarung EUR/GBP erlebte seit September einen Anstieg um 43 Prozent – aber Experten vermuten hier schon in naher Zukunft eine deutliche Korrektur.

 

Die Verbraucher und Unternehmen in den USA stellen sich um – nun ist der Rezessionsmodus gefragt. Die Kaufunlust der Verbraucher soll umgangen werden, indem die Anzahl der Sonderangebote einfach schnell in die Höhe getrieben wird. Hilft das, den Leuten das ohnehin wenig gewordene Geld aus der Tasche zu ziehen?

Toll wäre es natürlich, wenn man sich in schlechten Zeiten einfach das Geld selbst drucken könnten. Und genau da lassen sich die kriminellen Zeitgenossen eben nicht abschrecken, denn sie tun es einfach. So sind es jetzt die Unternehmen für Infrarotscanner, mit denen Geldnoten geprüft werden, die zur Zeit die Blüte ihrer Geschäfte erkennen. Die Verkaufszahlen der Branche sind drastisch angestiegen, wird zumindest aus den USA berichtet. Hintergrund ist nicht nur die höhere Bereitschaft einiger Krimineller, nun wieder gefälschtes Geld auf den Markt zu bringen. Auch die höhere Bereitschaft der Verbraucher, nun wieder mit Bargeld statt mit Karte zu bezahlen, macht die höhere Anzahl der Prüfungsgeräte notwendig. Die Menschen haben ihre Kreditlinien einfach zurückgestutzt bekommen und so hilft nun beim Einkauf nur noch der Griff in den Geldbeutel zu Bargeld – die Karte ist oftmals einfach ausgereizt.

Allein in einem Fast-Food-Restaurant wurden in Denver an einem einzigen Tag Falschgeldnoten im Wert von 800 Dollar gezählt. Völlig klar, dass sich dann eher die Investition in einen Scanner lohnt, bei denen die Preise nun auch noch von vormals 120 Dollar im Schnitt nun auf 85 Dollar gesenkt wurden. Das ist nach Information der vertreibenden Unternehmen eine Art Konzession an die beginnende Rezession.

So ist der Gewinner der Krise eine Branche, die eigentlich sonst in den Medien kaum Erwährung findet. Von der Krise sind eben ansonsten alle – beginnend vom Immobilienmarkt über den Finanzsektor bis hin zu den Zockerbuden in Las Vegas, in denen die Spieler ausbleiben, einfach alle betroffen. Nur die Hersteller von Scannern, die lachen sich derzeit ins Fäustchen.

Auch die Unternehmen der Konsum- und Dienstleistungsbranche haben in den USA inzwischen die Kaufunlust der Bürger zu spüren bekommen. Das hat zur Folge, dass inzwischen in den Supermärkten, Kaufhäusern und Einkaufszentren eine Rabattschlacht ohnegleichen stattfindet. Die Margen werden so ruiniert – keine Frage. Wer es aber inzwischen ohne die reißerischen Angebote versucht, der muss erleben, dass die Kunden zum Wettbewerb überlaufen.

Und auch bei den besser Betuchten macht der Sparzwang keinen Halt mehr. Auch Luxuskaufhäuser melden Gewinneinbrüche in den USA, die teilweise bei über 80 Prozent liegen. Juweliere müssen teilweise schon Entlassungen aussprechen. Das wundert nicht, denn wenn an der Wall Street gerade Job und Bonus verloren gegangen sind, dann werden die Weihnachtseinkäufe eben sehr viel bescheidener ausfallen. Auch hier greift dann schon der Rezessionsmodus.

Inzwischen ist in den USA schon zu beobachten, dass deutlich mehr Väter mit ihren Kindern zu Geschäftszeiten in Freizeitbädern oder auf Spielplätzen zu beobachten sind. Auch wenn das im Sinne der Familie sicherlich gut ausschaut – der Hintergrund liegt wohl eher darin, dass die Väter ihren Job verloren haben oder aber durch die Produktionskürzungen aktuell in Kurzarbeit geschickt wurden. 

Die asiatischen Aktienmärkte haben es geschafft, denn ein wirklich schwieriges Handelsjahr konnte leicht positiv schließend beendet werden. Obwohl das kein großer Trost sein kann, denn der Nikkei musste im Jahr 2008 den größten Verlust seiner ganzen Historie verkraften. Die Anleger in Tokio setzen für das nächste Jahr auf den künftigen US-Präsidenten Barack Obama, der Anfang 2009 seine Tätigkeit aufnehmen wird.

Der Verlust des Nikkei war im Jahr 2008 wirklich groß und am Ende lag der Aktien-Index dann zeitweise sogar bei einem Minus von 42 Prozent. Der größte Rückgang, der je verzeichnet werden konnte in der Vergangenheit lag im Jahr 1990 bei 38,7 Prozent – und selbst damals ging dann schon ein Aufstöhnen durch die Reihen der Anleger. Seit 58 Jahren wird der Index nun schon erstellt und so schlecht hat er sich noch nie dargestellt.

Im verkürzten Handel hatte der Nikkei noch Werte bei 225 gemessen und konnte dabei um 1,3 Prozent auf 8.859 Punkte steigen. Der breiter gefasste Topix-Index erlebte einen Anstieg um 0,52 Prozent auf dann 859 Punkte. Und der lag im gesamten Jahr 2008 auch mit 42 Prozent im Minus. Als Gewinner gingen hier Exportwerte, wie zum Beispiels Canon, aus dem Rennen, denn die Papiere erlebten hier einen Anstieg von 2,8 Prozent und ein Umsatz wurde mit rund 854 Millionen Aktien verzeichnet.

Das kommende Jahr wird nach Meinung von Händlern für die asiatischen Börsen wohl auch schwierig werden. Aber die Hoffnung liegt hier in den Konjunkturprogrammen der USA, die dann hoffentlich auch in China greifen werden. Leider wird sich aber erst nach dem Frühling dann wohl erst zeigen, ob die Talsohle des Marktes bisher überhaupt erreicht wurde.

Gewaltige Veränderung für die Aktien-, die Devisen- und auch die Rohstoffmärkte ergaben sich insgesamt im Jahr 2008. Allerdings konnte immerhin der Monat Dezember erstmalig mit einer positiven Bilanz aufwarten – seit Mai 2008. Da ergab sich ein Plus von 4,1 Prozent.

Analysten vermuten sogar, dass die Unterstützung bei Aktien im Dezember aus der Hoffnung auf Barack Obama abgeleitet werden kann und schon jetzt große Erwartungen auf dessen Politik gesetzt werden. Und so ist es wahrscheinlich, dass der Markt sich dann bis zum 20. Januar stabil präsentiert, denn dann findet die Amtseinführung des neuen Präsidenten statt.

Der Ausverkauf von Ende Januar bis März ist dann aber schon die nächste Sorge, die Händler haben. Bei den Einzeltiteln wurden die Öl- und Bergbautitel durch den inzwischen wieder gestiegenen Ölpreis unterstützt. Inpex erlebte einen Anstieg um 5,1 Prozent auf dann 698.000 JPY und Japan Petroleum Exploration hatte einen Anstieg um 2,6 Prozent auf 3.900 JPY.

Der Handel wird in Tokio am 5. Januar wieder aufgenommen.

Die Börse von Singapur erlebte eine gut behauptete Tendenz zum Jahresabschluss, die sich unter anderem durch die Schnäppchenkäufe von Kleininvestoren ergaben. Der STI erlebte nach der ersten Sitzungshälfte einen Anstieg um 0,1 Prozent auf dann 1.782 Punkte und das Tief des Tages lag so bei rund 1.762 Punkten.

Händler sagen, dass der Handel zum Jahresabschluss aber eher von Kleininvestoren dominiert wird. Das liegt daran, dass die großen Institutionen keine Aktivitäten mehr am Markt haben und so konnten jetzt zum Jahresabschluss viele Schnäppchenkäufe verzeichnet werden, die möglicherweise auch mit der großen Hoffnung auf eine Rallye im Januar getätigt wurden.

Am heutigen Dienstagmorgen tendierte der Euro beim Auftakt des europäisch dominierten Forex-Trades um das Niveau von 1,40 Dollar. Im Verlauf des Vormittags stieg der Wert der europäischen Gemeinschaftswährung auf das Niveau von 1,41 Dollar. Gegen Mittag legt die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für das Währungspaar EURUSD mit 1,4170 Dollar fest. Dies entspricht einem Anstieg des Wertes um 0,98 Prozent im Vergleich zum gestrigen Referenzkurs. Weiterhin legte die Europäische Zentralbank die Referenzkurse zum Britischen Pfund Sterling, Japanischen Yen und Schweizer Franken wie folgt fest: Gegenüber dem Pfund stieg der Euro auf 97,52 Pence, was einem Anstieg von 0,54 Prozent entspricht. Noch gestern hatte der Euro einen Spitzenwert von 97,99 Pence erreicht. Die Parität zum Britischen Pfund Sterling war zum greifen nah. Zum Japanischen Yen wurde der Referenzkurs auf 127,70 Yen festgelegt. Dies entspricht einer Wertsteigerung von 0,42 Prozent. Den größten Wertzuwachs nach dem Dollar konnte der Euro im Laufe des Vormittags gegenüber dem Schweizer Franken verbuchen. Hier wurde der Referenzkurs mit 1,4954 Euro, was einer Steigerung von 0,84 Prozent entspricht.

Analysten schätzen das Umfeld für den Euro zur Zeit als sehr günstig ein. Mit dem Einschwenken der amerikanischen Notenbank Federal Reserve auf eine faktische Nullzinspolitik, wurde das Thema vom Renditenunterschied wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Zusätzlichen Druck auf die amerikanische Landeswährung wird zur Zeit vom Ölpreis ausgeübt. Sollte im Zuge der anhaltenden Kämpfe im Gaza-Streifen der Ölpreis wieder ansteigen, wird dies vor allem auf Kosten des Dollars geschehen. Negative Impulse für die europäische Gemeinschaftswährung gehen derzeit von Konjunkturdaten nicht aus. Einzig einige Kommentare zur aktuellen Konjunktur durch die Europäische Zentralbank könnten sich negativ auf die Euro-Euphorie der Marktteilnehmer auswirken, so jedenfalls die Meinung einiger Marktbeobachter. Am Montag sprach der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Lucas Papademos, von weiteren Leitzinssenkungen in der Eurozone. Die Marktteilnehmer reagiert auf die Ankündigung sofort und der Euro verlor am Montagnachmittag ein gutes Stück seiner Gewinne gegenüber dem Dollar vom Vormittag.

Für den heutigen Dienstagnachmittag erwarten die Experten neue Impulse für die Forex-Märkte. In den Vereinigten Staaten wird heute der Chicagoer Einkaufsmanagerindex vorgestellt. Außerdem werden heute ebenfalls die Daten zum amerikanischen Verbrauchervertrauen bekannt gegeben, die vom Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board ermittelt werden.

 

Die europäische Gemeinschaftswährung scheint zum Jahresendspurt angesetzt zu haben. Gegenüber fast allen Währung zieht der Euro gegenwärtig spürbar an. Bei Handelsbeginn des europäisch geprägten Forex-Trades am Montagmorgen lag der Euro zwischenzeitlich über der 1,42 Dollar Marke. Den morgendlichen Höchststand erreichte der Euro mit 1,4260 Dollar. Aufgrund der drohenden Kriegsgefahr kletterten weltweit die Rohstoff- und Ölpreise, wovon derzeit der Euro aber auch der Schweizer Franken profitieren. Es bleibt abzuwarten, ob der Euro heute die im asiatisch dominierten Forex-Trade eingesetzte Befestigungstendenz weiter fortsetzen kann. Bereits im asiatischen Forex-Trade zog der Euro heute deutlich gegenüber dem Japanischen Yen und dem Britischen Pfund Sterling an. Der Referenzkurs für das Wechselkurspaar EURUSD wurde von der Europäischen Zentralbank am vergangenen Mittwoch mit 1,4005 Dollar für einen Euro festgelegt. Zum Vergleich lag der Referenzkurs am Dienstag bei 1,3978 Dollar.

Gegenüber dem Britischen Pfund hat der Euro zwischenzeitlich einen neuen Höchststand mit 0,9666 Pence erreicht. Die Parität zum Pfund ist in greifbare Nähe gerückt. Vor allem die Entwicklungen im Nahen Osten werden laut Analysten-Meinung den Euro in den nächsten Tagen stützen. Damit rückt auch die Gleichwertigkeit zum Britischen Pfund in greifbare Nähe. Bis jetzt fehlen weniger als vier Cent. Die schwachen Konjunkturaussichten für Großbritannien könnten daher innerhalb der nächsten Tage zum Erreichen der Parität führen.

Im asiatisch dominierten Forex-Trade hat der Dollar am Montag gegenüber dem Euro und dem Japanischen Yen an Wert verloren. Auch gegen das Britische Pfund Sterling, das derzeit mächtig unter Druck und Rezessionsängsten steht, musste der Dollar 0,3 Prozent Gewinn abgeben.

Zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr ist der Handel an den Forex-Märkten traditionell dünn. Dadurch werden weiterhin starke Kursschwankungen in den einzelnen Wechselkurspaarungen erwartet. Derzeit sieht es so aus, als ob die verbliebenen Marktteilnehmer zum Jahresende hin den Euro etwas bevorzugen würden. Dazu trägt der Blick auf die amerikanischen Wirtschaftsdaten bei. Die Aussichten für das kommende Jahr sind für die USA nicht gerade rosig. Daher gehen einige Experten davon aus, dass die Marktteilnehmer über das Jahresende ihr Kapital lieber in den Euro anlegen. Dennoch sehen die meisten Analysten noch keine Trendwende zugunsten des Euros.

Nachdem aus den USA auch nur negative Einflüsse und Vorgaben verzeichnet werden konnten, sind in Fernost seit Dienstag auch eindeutige Verluste auf der Börse zu verzeichnen. Kurz vor dem Ende eines der schlimmsten und negativsten Börsenjahre seit einigen Jahrzehnten, versuchen alle Anleger noch schwarze Zahlen zum Ende dieses Jahres zu erreichen, um ihre Jahresabschlussbilanz etwas einträglicher zu gestalten. Jedoch konnte das Handelsvolumen nicht wirklich groß werden, Hauptgrund war und ist zunächst der Feiertag, wodurch sich viele Anleger frei genommen haben und dem Handel fern geblieben sind. Der Aktienmarkt in Taiwan konnte auch nur mit einem Verlust von Minus 2,9 Prozent schließen, was mit 4405 Punkten der niedrigste Stand seit Wochen war und die noch tätigen Anleger enttäuschte. Dazu trugen vor allem die überaus negativen Nachrichten aus der Chipbranche und dem Arbeitsmarkt bei. Der Leitindex in Shanghai schloss bei 4,6 Prozent im Minus bei 1897 Punkten, eine sehr negative Entwicklung. Zwar wurde der Leitzins auch in China von der Zentralbank am Montag deutlich gesenkt, doch wurden die Anleger mit der Veröffentlichung der Senkung abermals enttäuscht, da sie mit einem größeren Ausmaß in den Zinssenkungen gerechnet hatten, wieder ging eine Rechnung nicht so recht auf. Daneben sind ebenso rückläufige Tendenzen auf den Börsen von Hongkong, Singapur, Südkorea und Australien zu verzeichnen.

Die US-Börsen sind ohnehin bereits schweren Belastungen unterworfen. Da nützt es den Anlegern kaum etwas, wenn das Weihnachtsgeschäft auch noch sehr schwach abgeschlossen wurde und die Automobilbranche immer tiefer in den Schuldensumpf rutscht. So gab der Dow-Jones ebenfalls um 0,7 Prozent nach und steht bei 8519 Punkten. Der Nasdaq gab um ganze 2,04 Prozent nach und steht derzeit bei 1532 Punkten. So kann eigentlich nur konstatiert werden, dass sich die US-Börse mit ihren schwachen Aktien weiterhin in Richtung 30er Jahre-Entwicklung bewegt, was keinem Anleger wirklich Freude bereiten könnte. Das war dann wohl überhaupt das schlechteste Jahr seit den unglaublich verlustreichen 30er Jahren, in denen einige Anleger in ganzes Hab und Gut verloren und wieder von vorne beginnen mussten.

Zudem gibt der US-Dollar weiter im fernöstlichen Devisenhandel gegenüber dem Euro nach. Nur schwache Tendenzen sind in diesen Tagen zu verzeichnen und es bleibt abzuwarten, wie die Rettungsaktionen des Weißen Hauses im Januar sich auf die Weltwirtschaft und ihren weiteren Fortgang auswirken werden.

 

Seit geraumer Zeit ist eine immer stärker werdende Abwertung des Britischen Pfund Sterlings auf den Forex-Märkten zu beobachten. Der dramatische Wertverlust bringt nun auch die britische Regierung in Bedrängung.

So wenig wie in den letzten Wochen haben die Briten für ihre Währung bislang noch nie erhalten. In den vergangenen Tagen verlor die britische Währung auf den Forex-Märkten noch einmal drastisch an Wert. Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte die Pfund-Schwäche mit 0,9557 Pence für einen Euro. Seit Ende Oktober 2008 musste das Britische Pfund Sterling einen Wertverlust von knapp 17 Prozent über sich ergehen lassen. Die Parität zum Euro ist zum greifen nah.

Der durch die Finanzkrise und sein weltweit beachtetes Krisenmanagement jüngst erstarkte Gordon Brown und seine Regierungsmannschaft geraten nun aber immer mehr in Bedrängnis. Der Premierminister vermied bislang eine klare Äußerung zum dramatischen Wertverfall der britischen Landeswährung. Stattdessen wurde den verunsicherten Bürgern erklärt, dass ein schwaches Pfund gut für den Export der britischen Wirtschaft sei.

Allerdings ist die Verunsicherung in der Bevölkerung groß. Gerade von ihrem Premierminister wünschen sie sich eine detaillierte Stellungnahme. Als ehemaliger Schatzkanzler und damit Chef des britischen Finanzministeriums, wehrte sich Gordon Brown heftig gegen einen Beitritt zur Euro-Zone, wie es der damalige Premierminister Tony Blair plante. Doch Brown zeigte sich als harter Euro-Gegner. Ihm war das Britische Pfund wichtiger. Dabei hatte er noch zu Oppositionszeiten getönt, dass ein schwaches Pfund Zeichen für eine schwache Wirtschaft und dies wiederum Zeichen für eine schwache Regierung sei. Doch nun holen ihn die Geister ein, die er rief und sieht sich gegenwärtig heftiger Kritik ausgesetzt. Die Opposition erinnerte den Premierminister in einer Parlamentsdebatte schmerzlich an seine Aussage von vor über einem Jahrzehnt.

Die Labour-Regierung steht wie ohnmächtig vor den gegenwärtigen Problemen. Diese Schwäche nutzte die Opposition aus und besetzte das Thema für sich. Das schwache Pfund wurde von der konservativen Opposition zum Symbol für die gescheiterte Regierungspolitik Gordon Browns stilisiert. Als eine Ursache der Abwertung der britischen Landeswährung wird die schuldenfinanzierte Strategie gesehen, die die Regierung zur Bekämpfung der Finanzkrise in Großbritannien gewählt hat. Von der Regierungsseite wird unterdessen der britische Notenbankgouverneur, Charles Bean, für die jüngste Abwertung verantwortlich gemacht. Im Zuge der amerikanischen und japanischen Leitzinssenkung kündigte auch die Bank of England an, dass man sich eine Senkung des Leitzinsniveaus auf null Prozent vorstellen könnte. Zur Zeit liegt das britische Leitzinsniveau bei 2,00 Prozent. Analysten deuteten nach der Bekanntgabe der Konjunkturdaten der vergangenen Tage und Wochen an, dass Großbritannien in eine tiefere Rezession stürzen könnte, als die gesamte Eurozone.

Für die meisten Briten ist diese Erkenntnis ein Schock. Beim Britischen Pfund geht es um mehr als nur um Ökonomie. Die Schwäche des Pfunds trifft den Stolz der gesamten Nation. Die jahrhundertealte Währung ist mehr als nur bloßes Zahlungsmittel. Sie ist Symbol für die einstige Macht und den Stolz der Briten. Nicht umsonst prangt auf jeder Banknote das Portrait der Königin. In seiner Geschichte war das Pfund Sterling stets Symbol für die Unabhängigkeit und die Stärke Großbritanniens. In jüngster Zeit erweiterte sich diese Symbolik auch gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung: Auf der einen Seite das verlangsamte und verzögerte Wachstum des Euroraums, auf der anderen Seite die rasante Entwicklung der britischen Wirtschaft.

Doch nach den dramatischen Abwertungen der britischen Währung zerläuft das Bild langsam. Schon wurden die Erinnerungen an den Beginn der 90er Jahre wieder wach. Am „Schwarzen Mittwoch“ wurde Großbritannien gezwungen das sogenannte Europäische Wechselkurssystem zu verlassen. Der damalige Finanzminister Norman Lamont hatte eine Abwertung des Pfunds vehement verweigert unter anderem auch aus Prestigegründen.

Gegenwärtig scheint sich aber ein Paradigmenwechsel abzuzeichnen. Die ehemaligen Euro-Skeptiker sind beim Blick auf Eurozone verstummt. Die europäische Gemeinschaftswährung hält sicher besser als erwartet und bringt nun im Verlauf der globalen Krise ihre Vorteile für die Teilnehmerländer voll zur Geltung. Schon mehren sich auch in Großbritannien die Stimmen für einen Beitritt zur Eurozone. Ökonomen und Politiker heben die Vorteile der Gemeinschaftswährung auf mittel- und langfristige Sicht für die britische Wirtschaft hervor. Auch in Brüssel ist man davon überzeugt, dass Großbritannien noch nie so dicht vor dem Beitritt zur Währungsunion stand als heute. In Regierungskreisen hält man sich nach wie vor bedeckt. Langfristig wird sich die Frage nach dem Beitritt zum Euroraum nicht mehr von der politischen Agenda verschieben lassen. Aber bis dahin versucht die Regierung an ihrer traditionellen und mit Stolz erfüllten Währung festzuhalten. Wie lange dies noch so sein wird, ist fraglich, angesichts der prognostizierten Verschärfung der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise für das kommende Jahr 2009.

 

Aus Deutschland kommen alarmierende Nachrichten vom Mittelstand. Gerade mal ein Fünftel der kleineren Unternehmen bezeichnen ihre eigene Wirtschaftlage als gut. Mehr als dreißig Prozent sind sich sicher, dass sie in den nächsten Monaten Personal entlassen müssen. Andererseits betont mehr als die Hälfte, dass sie genau das vermeiden wollen.

Die Lage für die Mittelständler ist im Moment extrem schwierig. Sie sind völlig zu Recht wütend darüber dass die großen Unternehmen staatliche Stützungen erhalten, während sie in die sprichwörtliche Röhre gucken. Allerdings darf man dafür die Schuld eben nicht beim Staat suchen, der den Banken mit seinen Hilfspaketen eigentlich sehr gezielt die Möglichkeiten eröffnet hat, dem Mittelstand Unterstützung zukommen zu lassen.

Der größte Hemmschuh für die Wirtschaft sind die Banken, die zwar anfangs sehr zögerlich, später aber sehr beherzt zu den staatlichen Hilfen gegriffen haben und jetzt nicht dazu bereit sind, von den Hilfen etwas abzugeben, indem sie bei langjährig soliden Unternehmen auch mal einen Kredit geben, wenn nicht auf der anderen Seite der gleiche Betrag als Spareinlage bei ihnen hinterlegt ist.

Man sollte sich einmal vor Augen halten, dass jeder abhängig Beschäftigte einen Kredit bekommt, wenn er drei Lohnbescheinigungen und einen ungekündigten Arbeitsvertrag vorlegen kann. Diese Voraussetzung kann sich nach den gesetzlich geltenden Fristen für eine betriebsbedingte Kündigung im Extremfall schon binnen vier Wochen ändern!

Die Selbstständigen müssen positive Bilanzen von mindestens drei Jahren vorlegen, die deutlich höhere Gewinne ausweisen muss, als man als Angestellter für die Tilgung als Reserven haben muss.

Um die deutsche Wirtschaft nach vorn zu bringen und damit dem Euro im Forex Trading Pluspunkte bescheren zu können, sind deshalb eindeutig vor allem die Banken gefordert. Hier gehen einige Mittelständler sogar so weit, dass sie offen darüber nachdenken, ob von Seiten der Bundesregierung hier nicht sogar reglementierend eingegriffen werden sollte.