Immer wieder wurde in den letzten Wochen klar, dass die Automobilindustrie zu einem großen Teil die Wirtschaftskraft der Volkswirtschaften im gesamten Europa und in Deutschland im Besonderen beeinflusst. Mit dem Förderprogramm der Bundesregierung wurden Hoffnungen geweckt, die sich auch im Kurs des Euro im Forex Trading vorübergehend niedergeschlagen haben.

Jetzt mehren sich die Anzeichen, das die Reform der KFZ Steuer und auch die Verschrottungsprämie sich zum wirtschaftlichen Bumerang entwickeln könnte. Dafür sind gleich mehrere Faktoren verantwortlich. Einerseits wird sich die Verschrottungsprämie vor allem in den Verkaufszahlen der preiswerten und niedrig im Verbrauch liegenden Kleinwagen niederschlagen. Der Kunde legt großen Wert darauf, dass sie auch die höchsten Ansprüche der neuen EU Abgasrichtlinien erfüllen, weil man schließlich die Kosten für die Neuanschaffung ein Stück weit über Einsparungen mit finanzieren will.

Dort liegen eindeutig die Kleinwagen aus Asien voll im Trend. Sollte dieser Trend sich so weiter fortsetzen, würde das bedeuten, dass man nicht die deutsche Wirtschaft, sondern die von Drittländern fördert. Das wäre ein eindeutig negatives Signal für den Euro im Forex Trading und würde vor allem den Währungen von Japan, China, Korea und Malaysia Vorteile bringen.

Doch dass die Damen und Herren Politiker viele Maßnahmen nicht zu Ende denken, zeigt sich auch im Bereich anderer Förderungen. So sind die ersten Widersprüche bei den Arbeitsgemeinschaften aus Agentur für Arbeit und den Sozialämtern sowie den Jugendämtern eingetrudelt. Versprochen worden war von der Regierung, dass die Erhöhung des staatlichen Kindergeldes voll der Kaufkraft der Familien zugute kommen würde. Aber Pustekuchen, die Leistungsstellen der sozialen Träger wussten diesen Einkommenszuwachs sofort für sich zu nutzen und kürzten den Familien die Leistungen in gleicher Höhe, wie das Kindergeld erhöht wurde. Damit verpufft diese Maßnahme ohne jegliche Auswirkung für die Kaufkraft des Binnenmarktes. Auch dies dürfte gegenwärtig eine der Kursbremsen für den Euro im Forex Trading sein.

Der frühe Handel des Tages zeigt einen negativen Verlauf. Der Dax ist schon da deutlich unter die 4.400-Marke gerutscht, obwohl der Anfang des Jahres die 5.000-Marke schon sprengen konnte. Die Finanzwerte erregen in diesem Zusammenhang natürlich große Aufmerksamkeit, denn die Verunsicherung, die nun herrscht, wird durch die Ängste unterstützt, die hinsichtlich der weiteren Entwicklungen im Bankensektor noch zu erwarten sind. Und auch die Europäische Zentralbank schürt derzeit die Sorge, denn hier werden Entscheidungen über die weitere Entwicklung der Leitzinssätze erwartet.

Insgesamt ist der Anblick der Kurstafel in Frankfurt wirklich nicht gerade erhebend zur Zeit.

Anleger sorgen sich vor weiteren Hiobsbotschaften, die aus der Finanzbranche noch eintreffen könnten und die dem Aktienmarkt dann auch am Donnerstag noch eine intensive Talfahrt bescheren könnten. Der Dax nahm jedenfalls eine Drehung – und die ging dann nach den geringen Kursgewinnen am Anfang richtig in den Bereich des Minus. So war am Vormittag des vergangenen Tages schon ein Verlust von 1,5 Prozent zu verzeichnen gewesen und der Stand des Dax betrug danach 4.360 Punkte.

Richtig nervös ist man offenbar auch an der Wall Street, denn hier wird der Zwischenbericht der JP Morgan, dem aktuellen Sorgenkind und auch die Bekanntgabe der Zahlen der Citigroup erwartet, die zum Ende des letzten Jahres hin auch mächtig ins Schwimmen geraten war.

Insgesamt macht sich schon fast eine Panik breit – so kann man es zumindest in den Finanzblättern lesen. Und das vor dem Hintergrund, dass die Werte eine Zeitlang keine Vordergrundposition eingenommen hatten.

Europa wartet nun – und zwar auf die endgültige Entscheidung der Europäischen Zentralbank. Hier sind die Erwartungen schon dahingehend entwickelt, dass die Zinssenkung im Bereich von 0,5 Prozentpunkten ausfallen wird. Damit wäre dann ein aktueller Zinssatz bei zwei Prozent erreicht.

Die Postbank musste auch drastische Einbrüche hinnehmen. Die Aktien haben seit langer Zeit erstmalig einen Wert unter zehn Euro erreicht. Das war dann ein Minus von satten16,29 Prozent, der ein Rekordtief von seinerzeit 9,92 Prozent noch einmal kräftig toppte.

Eine Einigung zwischen Post und Deutsche Bank gab es am Vortag, bei der die Bedingungen für die Übernahme der Tochter der Post geklärt wurden. Analysten schätzen das Papier nun eher negativ ein. Seitens JP Morgan wurden diese Titel dann auf underweight eingestuft, nachdem sie zuvor noch als neutral gehandelt wurden. Das Kursziel wurde gekappt von seinerzeit 16,50 auf nunmehr 6,00 Euro. Die verhandelte Transaktion scheint negativ für die Aktionäre der Postbank auszufallen, denn der Anteilskauf fällt geringer aus, weil nämlich der Zeitraum für die zweite folgende Tranche deutlich verlängert wurde und auch eine erneute Kapitalerhöhung der Postbank nicht mehr ausgeschlossen scheint.

Bei der Hypo Real Estate werden offenbar weiterhin noch Verluste eingefahren. Da war teilweise ein Minus von zehn Prozent zu verzeichnen und der Preis für die Aktie lag zeitweise nur noch bei 1,85 Euro. Können Aktionäre bei der Hypo Real Estate überhaupt noch irgendetwas in Richtung positiver Entwicklungen erwarten?

Sollte der Staat wirklich eine Übernahme der Hypo Real Estate planen, dann kann man die Hoffnung auf positive Kursentwicklungen wohl getrost vergessen, so scheint es zumindest im Moment. Eine traurige Entwicklung, wenn man bedenkt, dass vor rund sechs Monaten die Hypo Real Estate Aktien noch einen Preis von rund 20 Euro hatten.

Wer in den letzten Tagen die Kurse des Amerikanischen Dollar und des Euro im Forex Trading beobachtet hat, der musste zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass mit der Verschärfung der Gaskrise und dem Abrutschen des Euro ein unmittelbarer Zusammenhang bestanden hat, obwohl auch andere Faktoren dort großen Einfluss hatten. Das muss auch nicht wundern, denn die europäische Wirtschaft ist nicht nur von russischem Erdöl, sondern auch vom Erdgas sehr stark abhängig. Besonders fatal wirkte sich hier aus, dass die Pipeline, mit der man an der Ukraine vorbei hätte liefern können, sich noch im Bau befindet.

Doch auch die Ankündigungen der Europäischen Zentralbank hatten eine fatale Wirkung auf den Kursverlauf der europäischen Gemeinschaftswährung. Nachdem die Auswirkungen von Zinssenkungen auf das Forex Trading in den letzten Wochen immer nur recht kurzfristig gewesen waren, scheinen sie sich jetzt sehr deutlich und längerfristig niederzuschlagen. Immerhin gab der Euro binnen weniger Tage gegenüber dem Amerikanischen Dollar um mehr als fünf Cent nach. Auch dem Yen und dem Schweizer Franken gegenüber war in den letzten Tagen ein starker Kursverfall zu beobachten.

Nachdem Russland offiziell bekannt gegeben hat, die Gaslieferungen wieder aufgenommen zu haben, könnte sich der Verfall des Euro in den nächsten Stunden verlangsamen. Experten im Forex Trading gehen sogar davon aus, dass mit dem Eintreffen der ersten Gaslieferungen in Europa mit einer leichten Erholung der europäischen Gemeinschaftswährung zu rechnen ist. Dazu dürfte auch das zweite Konjunkturpaket beitragen, über dessen Eckdaten sich die politischen Lager in Deutschland nun endlich einig geworden sind und was sehr kurzfristig eine Erhöhung der Budgets von Familien mit Kindern bringt. Im Sommer kommen weitere Entlastungen durch eine Rücknahme der Beiträge zu den Krankenkassen um 0,6 Prozent zum Tragen.

Die europäische Gemeinschaftswährung ist auf dem niedrigsten Stand seit einem Monat gefallen. Beim Übergang vom asiatisch dominierten in den europäisch geprägten Forex-Trade am heutigen Dienstagmorgen, notierte der Euro nur noch bei 1,3243 Dollar. Damit erreichte der Euro das niedrigste Niveau gegenüber dem Greenback seit dem 11. Dezember 2008. Auch gegenüber dem Japanischen Yen verlor der Euro weiter an Boden, während der Yen weiterhin aufwertet.

Bereits im späten amerikanisch dominierten Forex-Trade musste die europäische Gemeinschaftswährung weiteren Boden gegenüber dem Dollar abgeben. Im späten US Forex-Trade notierte der Euro knapp unter der 1,34 Dollar Marke, ehe er im asiatisch geprägten Forex-Trade noch mehr an Wert verlor. Insgesamt keine guten Voraussetzungen für den heutigen europäisch geprägten Devisenhandel.

Für die Schwäche des Euros machen Analysten die anstehende Zinnsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag dieser Woche verantwortlich. Der Leitzins steht im europäischen Währungsraum bei 2,50 Prozent. Ökonomen gehen vor eine Zinssenkung um mindesten 50 Basispunkte aus. Internationale Analysten und Volkswirte zeigten sich unterdessen kritisch gegenüber der Europäischen Zentralbank. Ihrer Meinung nach hinke die Notenbank mit ihrer Geldpolitik der internationalen Geldpolitik weit hinter her und empfehlen eine Absenkung des Zinses auf ein Niveau zwischen 1,00 und 1,50 Prozent. Vor diesem Hintergrund wird der Euro zusätzlich durch die Flucht vieler Investoren aus risikoreicheren Anlagen weiter unter Druck gesetzt. Weiterhin wird auf die sehr volatilen Märkte verwiesen. Die Umsätze auf dem Forex-Markt sind entsprechend dünn. Der negative Kommentar der Rating Agentur Standard & Poor’s am gestrigen Montagnachmittag über die Kreditwürdigkeit Spaniens, ließ den Euro gestern auf ein Monatstief fallen. Auch in der Nacht hing die im Raum stehende Drohung, die spanische Kreditwürdigkeit zu senken, wie Blei am Euro.

Gestern Mittag legte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für die Wechselkurspaarung EURUSD auf 1,3394 Dollar für einen Euro bzw. 0,7466 Euro für einen Dollar fest. Der Referenzkurs am Freitag für diese Währungspaarung lag zum Vergleich bei 1,3684 Dollar bzw. 0,7308 Euro.

Aus fundamentaler Sicht stehen heute kaum Konjunkturdaten auf der Agenda, die den Forex-Markt beeinflussen könnten. Bewegung könnte lediglich die Handelsbilanz für den Monat November 2008 aus Großbritannien bringen, die im Laufe des Vormittags bekannt gegeben wird. Am Nachmittag wird in den USA ebenfalls die Handelsbilanz für den November veröffentlicht. Technische Analysten sehen eine Unterstützung des Euros nach den jüngsten Verlusten erst bei 1,30 Dollar. Widerstand wird erst bei der 1,35 Dollar Marke gesehen.

Der Reiz des Edelmetalls ist schon in wirtschaftlich guten Zeiten nicht zu unterschätzen. Können aber möglicherweise die Finanzkrise und deren Auswirkungen für die nächsten Jahre des Reiz des Goldes noch einmal deutlich erhöhen?

Tatsachen sind wohl, dass mittelfristig auf uns erhöhte Inflationsraten und auch eine weitere Abwertung des US-Dollar hereinbrechen werden. Das könnte zur Folge haben, dass die Unze Edelmetall dann letztlich eine Preissteigerung erfährt, die möglicherweise auch oberhalb der 1.000 US-Dollar angesiedelt sein könnte. Glaubt man Experten, dann könnte das schon zum Ende 2009 der übliche Preis für das Gold sein.

Im Moment ist es so, dass die deutsche Regierung ein Rettungspaket zusammenschnürt, das milliardenschwer ausfallen wird – angetrieben von den sich ständig verschlechternden Konjunkturdaten war das notwendig. Und auch in den USA dürfte nach der Vereidigung das Geldverteilen aus staatlicher Richtung beginnen – zum Beispiel in Form von Steuersenkungen, über die ja schon in den letzten Wochen ständig diskutiert wurde. Auch andere Staaten versuchen, mit Hilfe von Stützungsprogrammen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu reduzieren.

Zwar behaupten sowohl Politiker als auch Volkswirte, dass die derzeit beschrittenen Wege zur Rettung der Wirtschaft unumgänglich sind. Aber dass diese finanziellen Maßnahmen auf Pump finanziert werden, das dürfte inzwischen wohl auch jedem klar sein, der sich mit den aktuellen Nachrichten beschäftigt? Erwarten uns dann nach der Rettung aus dem Gewitter der Wirtschaftskrise gleich in der Folge starke Regengüsse, die sich dann in höheren Inflationsraten und auch starken Verwerfungen an den Devisenmärkten äußern?

Wer Sparer ist, sollte darüber schon jetzt nachdenken, soviel ist klar. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Gold dann aus diesen Entwicklungen profitiert, ist recht groß. Als Anlage kann Gold dann die optimale Variante sein, wenn sich die Auswirkungen der Finanzpakete schon mittelfristig zeigen.

Kaum jemand denkt wohl zur Zeit daran, dass die staatlichen Programme Folgekosten mit sich bringen. Die Welt ist in der Aufregung um die Wirtschaftskrise gefangen und händeringend wird auf Hilfsprogramme aus staatlicher Richtung gesetzt – und die wollen früher oder später bezahlt werden.

Die statistischen Effekte sind es, die uns diese Verdrängungstaktik vielleicht ein wenig ermöglichen, denn im Moment sind die Inflationsraten wirklich ausgesprochen niedrig und ein weiteres Sinken ist zu erwarten, weil eben im Vorjahr der Ölpreis sehr hoch war. Der Höchststand des Ölpreises lag im Juli und da waren es 150 US-Dollar, die pro Fass berappt werden mussten. Dieser Basiswert ist es zum Teil wohl auch, der aktuell die Gefahr der Deflation, also der sinkenden Preise, vermittelt. Die Staatsschulden werden dabei geschickt vergessen.

Die Wirtschaft könnte sich aber möglicherweise eher dahin entwickeln, dass die Inflation in den nächsten zwei bis drei Jahren einen deutlichen Anzug erlebt. Auch wenn die erwartete Beruhigung der Wirtschaft dann eintritt, können neue Probleme auf uns zukommen. Und die könnten dann vielleicht auch in der Verschuldung der Staaten liegen, die momentan noch einmal deutlich erhöht wird? Die Geldwertstabilität wäre damit aber in Gefahr.

Und dann könnte vielleicht das Gold noch reizvoller werden. Der Goldpreis erlebt schließlich schon weit 2001 einen deutlichen und kontinuierlichen Anstieg von 250 Dollar für die Feinunze, die 31,1 Gramm wiegt, auf über 1.000 US-Dollar, die im März 2008 verzeichnet werden konnten.

Am Mittwochnachmittag zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung mit weiteren Gewinnen gegenüber dem Dollar. Das Erstarken des Euros am heutigen Tag erklären Analysten und Marktteilnehmer mit den schwachen Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Das Minus fiel im Dezember mit 693.000 Arbeitslosen mehr wesentlich schlechter aus als viele Beobachter erwartet. Arbeitsmarktexperten gingen von 515.000 gemeldeten Arbeitslosen aus. Der offizielle Bericht des amerikanischen Arbeitsministeriums wird am Freitag bekannt gegeben. Es wird ein weiterer Rückgang der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft erwartet. Die Experten gehen von einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf 500.000 auf diesem Teil des Arbeitsmarktes aus. Die Arbeitslosenquote wird vermutlich auf 7,0 Prozent steigen. Im November des vergangenen Jahres lag die Zahl der weggefallenden Arbeitsplätzen bei 533.000 Stellen.

Am Vormittag konnte der Euro von der Bekanntgabe des Sitzungsprotokolls der amerikanischen Notenbank Federal Reserve vom Dienstag profitieren. Auf ihrer Sitzung vom 15./16. Dezember sind die amerikanischen Zentralbanker davon ausgegangen, dass die Rezession der amerikanischen Wirtschaft auch im gesamten Jahr 2009 anhalten wird. Insgesamt gehen die Notenbanker von einem Schrumpfen der Wirtschaft aus. Die Bekanntgabe dieses Protokoll wirkte sich heute Vormittag positiv auf den Euro aus, da Investoren, verschreckt von den trüben Aussichten, vermehrt in die europäische Gemeinschaftswährung investierten.

Auf ihrer Sitzung Mitte Dezember stuften die Mitglieder des Offenmarktausschusses die Risiken für einen Abwärtstrend der amerikanischen Wirtschaft als erheblich und nicht zu unterschätzen ein. Erst für das folgende Jahr rechnen die Notenbanker wieder mit einem Zuwachs des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts über die sogenannte Potenzialrate.

Am Nachmittag wurde der Aufschwung des Euros ein wenig durch den Ölpreis gebremst. In den USA sind die Rohöllagerbestände im Vergleich zur vorhergehenden Woche deutlich angestiegen.

Im europäisch dominierten Forex-Trade dominierten auch heute die Daten der Europäischen Zentralbank über die stark gefallene Inflationsrate im europäischen Wirtschaftsraum. Die Teuerungsrate fiel mit 1,6 Prozent weit unter das selbst gesteckte Ziel von knapp zwei Prozent, um die Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten. Analysten gehen davon aus, dass sich nun der Druck auf die Europäische Zentralbank massiv erhöhen wird. Daher rechnen viele Marktteilnehmer damit, dass die Zentralbank am 15. Januar eine weitere Senkung des Leitzinsniveaus bekannt geben wird. Es wird mit einer Senkung um 50 Basispunkte von derzeit 2,50 auf 2,00 Prozent gerechnet. Einige Analysten gehen ebenfalls davon aus, dass nach dem 15. Januar noch weitere Schritte nach unten möglich wären.

Die Europäische Zentralbank hatte heute Mittag den Referenzkurs für die Währungspaarung EURUSD auf 1,3595 Dollar bzw. 0,7356 Euro festgelegt. Zum Vergleich lag der Referenzkurs vom Dienstag bei 1,3332 Dollar bzw. 0,7501 Euro. Eine Trendwende des Euros erwarten die Marktteilnehmer zur Zeit nicht. Die Aussichten für die europäische Konjunktur sind nicht gerade positiv. Es wird angenommen, dass der Euro nach der Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am 15. Januar weiter sinken könnte. Die Forex-Märkte sind noch immer von dünner Liquidität und hoher Schwankungsanfälligkeit geprägt.

 

Diese Frage kann angesichts der aktuellen Entwicklungen nur mit ja beantwortet werden. Am Mittwoch ging man noch davon aus, dass die schwachen Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten dem Euro im Forex Trading einen Aufschwung bringen würden, doch schon die Statistiken des deutschen Außenhandels setzten dem kurzfristigen Anstieg ein jähes Ende.

Auch die Europäische Zentralbank trug mit den Verlautbarungen zu einer angedachten neuerlichen Senkung der Leitzinsen zum 15. Januar 2009 einen guten Teil zu dieser plötzlichen Wende bei. Die Forex Broker hatten bis zum Schluss gehofft, dass man sich mit dieser Maßnahme noch etwas zurück halten würde, um dem Euro im Forex Trading den Rücken zu stärken. Doch offenbar sieht man sich durch das Zögern der Banken bei der Kreditvergabe an die Wirtschaft zu diesem Schritt gezwungen.

Auch die Differenzen zwischen CDU, CSU und SPD im zähen Ringen um die konkreten Maßnahmen des unbedingt notwendigen Konjunkturpakets machen dem Euro im Forex Trading schwer zu schaffen. Zwar scheint inzwischen eine Annäherung im Hinblick auf die Unterstützung von Familien mit Kindern in Gang gekommen zu sein, doch hinsichtlich der Senkung von Steuern und Abgaben gibt es noch immer konträre Standpunkte der Parteien, die sich endlich ohne Rücksicht auf ihre Position bei der im Herbst stattfindenden Bundestagswahl darauf besinnen müssten, dass sie jetzt etwas tun müssen, was durchweg alle Menschen vor allem in den unteren Einkommensgruppen wirtschaftlich entlasten könnte.

Dabei haben die Menschen auf der Straße sogar bessere Ideen als die Damen und Herren der Regierung. Ein so genanntes Bürgergeld war schon einmal in der Diskussion. Das ließe sich sehr schnell auch rechtlich umsetzen. Damit könnte man den Menschen bis zu einem bestimmten steuerlich relevanten Einkommen monatlich eine finanzielle Spritze als pauschale soziale Leistung zukommen lassen. Schließlich geht es bei diesen Maßnahmen darum, die Nachfrage auf dem Binnenmarkt zu stärken und nicht darum, den besser Verdienenden durch eine Minderung der Progression in der Steuer mehr Spielraum für eine Mehrung ihres in Sparanlagen steckenden Vermögens zu geben. Warum machen es die Politiker eigentlich so kompliziert, wenn es einfach auch ginge?   

Die Investoren am Forex Marktes haben am ersten Montag des neuen Jahres auf die kurzfristige Erholung des Dollar gesetzt – damit wurde der Euro aber gedrückt und erreichte somit neue Tiefstwerte, die dann schließlich bei 1,36 Dollar ankamen.

Die Hoffnung auf den Dollar ergibt sich aus den Hoffnungen auf den neuen US-Präsidenten Barack Obama, der am 20. Januar in sein Amt eingeführt wird. Hier ist mit dem Amtsantritt von Obama auch gleichzeitig von Steuersenkungen die Rede, die sich für die Unternehmen und die Mittelschicht auf eine Summe von rund 310 Milliarden Dollar ergeben soll. Auch wenn die Planung einer Steuersenkung nun wirklich nicht zu den innovativen Lösungen gezählt werden kann, sind es aber nun immer neue Details, denen der künftige Präsident schon seinen persönlichen Stempel aufdrückt – und damit dem US-Dollar schon jetzt unter die Arme greifen.

Aber Tatsache ist, dass der Dollar Auftrieb aus der Tatsache bekommt, dass ein entsprechendes Paket – auch mit Steuersenkungen – die Risiken der Konjunktur in den USA deutlich mindert. Und das Ergebnis dieser Hoffnungen auf das neue Konjunkturpaket ist, dass der US-Dollar inzwischen zum Yen und Euro so hoch notiert, wie es seit Mitte Dezember nicht mehr der Fall war, als der Dollar ein kurzfristiges Hoch verzeichnen konnte.

Der Auftriebs des Dollar brachte aber gleichzeitig dem Euro ein Abrutschen auf mehr als drei Cent am ersten Handelstag in Deutschland, das letztlich einen Wert von 1,3556 US-Dollar mit sich brachte.

Nach der Jahresabschlussrallye des Euro vermuten die Analysten aber hier nicht nur Zusammenhänge mit der Entwicklung des US-Dollar, sondern auch technische Gründe, die den Absturz begründen. Das neue Jahr bringt frische Risikobudgets mit sich und auch die Investoren starten wieder mit neuen Positionen. Im Moment – also am Jahresanfang – sind es wieder die verstärkten Verkaufspositionen auf den Dollar, die Anleger eingehen. Im Anschluss müssen sie sich dann wieder mit Dollar eindecken. Sind dann irgendwann alle short, dann kann nicht mehr verkauft werden – aber einkaufen müssen irgendwann letztlich alle – und genau hier sehen die Experten eine Logik.

Die Konjunktur der Eurozone lahmt derzeit stark und somit scheint auch seitens der Europäischen Zentralbanken eine weitere Zinssenkung schon fast unumgänglich. So ergibt sich dann möglicherweise auch noch eine weitere Belastung des Euro.

Einige Experten erwarten sogar sehr starke Kursausschläge und so wird der Euro letztlich noch zum Ende der ersten Handelswoche im neuen Jahr bei 1,35 US-Dollar bis etwa 1,45 US-Dollar gesehen.  Die Fortsetzung der Konsolidierung der vorweihnachtlichen Rallye des Euro könnte durch das technische Umfeld damit eine Fortsetzung erfahren.

Die Europäische Zentralbank legte den Referenzkurs bereits am letzten Wochenende mit 1,3582 nach 1,3866 Dollar fest. Im Referenzkursverfahren erlebte der Euro damit einen Fall auf 1,3647 Dollar von zuvor 1,3938 Dollar.

Durch die fallenden Preise der US-Staatsanleihen wird auch der europäische Rentenmarkt nun unter Druck gesetzt. Die Kosten für die Wiederbelebung des US-Finanzsystems müssen refinanziert werden und so gehen Analysten von einer starken Ausgabe von neuen US-Anleihen im neuen Jahr aus. Das daraus resultierende Überangebot bringt dann aber wiederum fallende Preise für die Staatsanleihen mit sich. 

Amerika kämpft ganz offensichtlich mit einem drastischen Rückgang der Beschäftigtenzahlen. Immerhin wurden im Dezember 2008 gegenüber dem Vormonat knapp 700.000 weniger Beschäftigte im gewerblichen Bereich verzeichnet. Dabei wird bei dieser statistischen Erhebung die Landwirtschaft von vornherein ausgeklammert um saisonale Auswirkungen auszuschließen.

Zwar weisen die angekündigten Zahlen der bevorstehenden Entlassungen eine rückläufige Tendenz aus, doch wurden im Monat Dezember 2008 immerhin mehr als 150.000 blaue Briefe bereits angekündigt. Dennoch ergibt sich daraus eine Reduzierung um 25.000 pro Monat.

Noch deutlicher dürften sich die am Dienstag Nachmittag veröffentlichten Statistiken zu den amerikanischen Industrieaufträgen ausgewirkt haben. Hier lag der tatsächlich ermittelte Rückgang immerhin fast doppelt so hoch, wie erwartet worden war.

Auch der Donnerstag dürfte beim Forex Trading recht interessant werden. Schon morgens kommen die ersten interessanten Zahlen aus Deutschland. Die Bilanz des Außenhandels gibt Aufschluss darüber, die die Lage in den Exportbetrieben ist, die derzeit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern aus dem Ausland haben. Dafür sorgen die in Deutschland üblichen Hermes Bürgschaften, über die die Bezahlung der Lieferungen ins Ausland von Seiten des Staates abgesichert wird.

Ein weiterer Knackpunkt dürften am Donnerstag die Verbraucherstimmung und der Geschäftsklimaindex des europäischen Wirtschaftsraumes werden. Hier dürfte auch eine Rolle spielen, dass Russland einigen wegen der Auseinandersetzungen mit der Ukraine den Gashahn zugedreht hat. Auch wenn man sich auf dem internationalen politischen Parkett für eine schnellstmögliche Lösung des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine einsetzt, zeichnen sich dort noch keine konkreten Wege ab. Das könnte schon binnen weniger Wochen zu Engpässen in der deutschen und gesamteuropäischen Wirtschaft führen.

Eine weitere wichtige Nachricht für den Forex Broker kommt ebenfalls aus Deutschland, denn zu Mittag werden die Berichte zum Auftragseingang in der Industrie veröffentlicht. So schlecht können die Zahlen allerdings nicht ausfallen, da in den Schlagzeilen der letzten Tage von verschiedenen Aufträgen in zweistelliger Millionenhöhe die Rede war. Dem sollte eine höhere Bedeutung beigemessen werden können, als den zur Veröffentlichung anstehenden Statistiken des Monats November. So hat allein die Stadt Dresden grünes Licht für den Bau von einer ganzen Reihe neuer Straßenbahnzüge gegeben. Auch die deutsche Bahn hat Aufträge über den Bau neuer Züge in enormen Größenordnungen erteilt.

Von der Finanzkrise bleibt niemand wirklich komplett verschont. Das scheint schon jetzt – Anfang 2009 – festzustehen, dem Jahr, das die größten Auswirkungen der Finanzkrise erst widerspiegeln soll. Erhebungen haben ergeben, dass die 20 reichsten Familien aus Deutschland gemeinsam an der Börse im Verlauf des Jahres 2008 einen Verlust von rund 40 Milliarden Euro zu verzeichnen hatten. Auch wenn es nicht die Armen tritt – ein harter Schlag wird das auch hier sein, denn somit haben die Reichen damit dann rund 30 Prozent ihres Einkommens einbüßen müssen aufgrund der veränderten Entwicklungen am Markt.

Diese Zahlen basieren natürlich auf Schätzungen, allerdings aus berufenen Mündern von Vermögensbetreuern, die sich eben mit der Betreuung der Gelder Schwerreicher beschäftigen. Seit dem Sommer 2007 haben sich diese immensen Verluste ergeben und der Verlauf war natürlich im Laufe des Jahres 2008 steigend. Auch wenn das sicherlich nicht bei jedem Normalverbraucher, der die Krise hautnah zu spüren bekommt, Mitgefühl erregt – ein deutliches Zeichen dafür, dass eben keiner wirklich verschont bleibt, ist das schon.

Allein aufgrund der börsennotierten Großbeteiligungen waren da die Verluste in der genannten Höhe gemacht worden. So zeigt sich, dass die derzeitige Krise in großen Familienvermögen echte Spuren hinterlässt, als das die letzten fünf Rezessionen gemeinsam geschafft haben. Oft ist das Vermögen in Generationen Stück für Stück gewachsen und jetzt sind die Werte richtig bedroht – nach Expertenmeinung übrigens mehr, als das in der Hyperflation den 1920er Jahren der Fall war. So ist es wohl nicht nur für uns Durchschnittsverdiener eine harte Zeit, die anbricht – auch die richtig Reichen müssen ganz schön fürchten um ihr Geld, das im Moment zwischen den Fingern durchzugleiten scheint.

Während Kleinanleger sich aus ihren Anlagen vermehrt zurückziehen, werden die richtig Reichen gleich zweifach von den Auswirkungen der Krise heimgesucht. Einerseits sind ihre neuen und auf Spekulation ausgerichteten Beteiligungen an den Solar- und Biotech-Unternehmen sehr notleidend. Darüber hinaus schrumpfen nun auch noch die zum Teil über Generationen hin aufgebauten unternehmerischen Kernbeteiligungen jetzt wirklich rapide zusammen.

Das Aktienpaket der BMW-Großeigner, der Familie Quandt, hat sich zum Beispiel innerhalb der letzten zwölf Monate buchstäblich halbiert. Das ist natürlich ein harter Brocken, den es da zu schlucken gilt.

Die Buchverluste sind hier vielleicht noch zu verkraften, die damit verbunden sind, denn aufgefangen werden sie ja schließlich durch die teilweise rasanten Börsengewinne, die in den Jahren zuvor erzielt werden konnten, die allerdings nur auf dem Papier verzeichnet wurden. Aber das Ausbleiben der Ausschüttungen, das macht sich jetzt direkt und in harten Euros bemerkbar. Zu erwarten ist nach Meinung von Börsenexperten, dass sowohl in diesem als auch wahrscheinlich im nächsten Jahr für die reichen Gesellschafter der familiären Großunternehmen die Dividenden dann ausbleiben werden. Und das ist eben der wirklich Brocken, an dem die Reichen dann zu schlucken haben. Die Papierwerte können sich erholen, die nicht gezahlten Dividenden können nicht mehr korrigiert werden in den Bilanzen – und die bringen Schwerreiche dann vielleicht nicht an die Grenzen ihrer Existenz. Den Gürtel ein wenig enger zu schnallen steht aber dann auch hier auf dem Programm.

Richtig verstörte Reaktionen waren da schon zu beobachten bei den einzelnen Mitgliedern großer Clans, wie Experten berichten.