Der Handel von Devisen auf dem Forex-Markt unterscheidet sich deutlich vom Handel mit Wertpapieren an der Börse. Beim Aktienhandel ist es nicht möglich verschiedene Arten von Orders zu kombinieren. Im Gegensatz dazu steht der Devisenhandel. Hier ist eine Kombination zwischen den verschiedenen Order-Typen möglich und auch sinnvoll. Dadurch wird das Management des eingesetzten Kapitals für den Investor wesentlich erleichtert. Im Forex-Trade ist es beispielsweise möglich eine Order mit einem Limit und eine Stop-Loss-Order für ein und die selbe Position aufzugeben. Die beiden Orders werden dann durch die zusätzliche Markierung „If Done“ miteinander verbunden. Für den Handel bedeutet dies konkret: Wenn ein Wechselkurs das vorher festgelegte Limit zum Eröffnen der Position erreicht hat, wird durch das Broker-System automatisch auch die Stop-Loss-Order für diese Position platziert. Der Vorteil für den Anleger ist enorm. Um eine aufgehende limitierte Order mit einer Stop-Loss-Bedingung für diese Position abzusichern, muss der Markt nicht mehr zwingend ständig beobachtet werden. Ebenfalls eine sinnvolle Kombination ist das parallele Setzen einer Take-Profit- und einer Stop-Loss-Order. Möchte ein Anleger in das Währungspaar EURUSD investieren, bei dem der momentane Wechselkurs bei 1,3050 Dollar für einen Euro liegt, könnte eine Kombination beider Order-Arten wie folgt aussehen. Der Anleger geht eine Long-Position zu den oben skizzierten Bedingungen ein. Gleichzeitig stellt er ein Verkauflimit bei 1,3150 Dollar ein. Damit möchte er den Gewinn mitnehmen, wenn die Spekulation aufgeht und sich die Kurse entsprechend seinen Annahmen entwickeln. Mit dem Eingehen der Long-Position gibt der Anleger noch eine Stop-Loss-Order bei 1,3000 Dollar auf. Damit möchte er den Verlust seiner Investition begrenzen, falls sich die Kurse nicht so entwickeln, wie er es angenommen hat, und die Spekulation nicht aufgeht. Die Kombination der beiden Order-Typen können mit einem Zusatz versehen werden. „One Cancells The Other“ (Kurz: OCO) kennzeichnet und beschreibt eine Kombination von Take-Profit- und Stop-Loss-Order. Für den Handel bedeutet das praktisch: Wenn eine der beiden Orders durch Erreichen des eingestellten Limits ausgelöst wird, wird gleichzeitig die verbliebende Order automatisch gelöscht. Im Forex-Trade sprechen die Broker dabei auch von einer Two-Way-Related-Order. Im Devisenhandel ist auch eine Verknüpfung der beiden oben vorgestellten Order-Kombinationen miteinander möglich. Das heißt, man kann auch eine If-Done- mit einer One-Cancelles-The-Other-Order kombinieren. Die Broker sprechen dann von einer Three-Way-Related-Order. Eine solche Order gilt gewissermaßen als Königsdisziplin, da hier der Anleger eine komplette Handelsstrategie in nur einer einzigen Order verpacken kann. Zunächst legt der Anleger ein Limit zum Eingehen einer Position fest. Erreicht der Wechselkurs dieses Limit, wird die Position eröffnet. Mit der Eröffnung der Position wird gleichzeitig eine Take-Profit-Order und eine Stop-Loss-Order abgeschickt. Für den Fall einer erfolgreichen Spekulation und damit der Erreichung des Kursziels, wird durch die Take-Profit-Order der Gewinn automatisch realisiert. Für den Fall einer fehlgeschlagenen Spekulation, begrenzt die Stop-Loss-Order den Verlust beim Erreichen des eingestellten Wechselkurswertes. Einige Broker-Systeme bieten dem Anleger eigene Ordermasken an, um Two-Way- bzw. Three-Way-Related-Orders aufzugeben.

Wenn man sich so anschaut, was man mit seiner Hände Arbeit in der Regel verdienen kann und welchen Gewinn die Forex Broker manchmal symbolisch nach Hause tragen, dann könnte man schon ein bisschen neidisch werden. Doch das muss man nicht, denn das Forex Trading ist ein Geschäft, was im Prinzip jedermann offensteht, der ein wenig Geld zur Verfügung hat, mit dem er an der Börse spekulieren kann. Dass man sich am Forex Online Trading nur mit mehreren Hunderttausend oder gar Millionen Euro beteiligen kann, ist glücklicherweise ein Trugschluss. Forex Broker kann jeder werden, der über ein Konto verfügt, das für das Forex Online Trading geeignet ist. Auch die Forex Handelssoftware benötigt man, mit der man seine Transaktionen tätigen kann. Die Software bietet noch ein paar andere Extras, die für das Forex Trading gang hilfreich sind. So kann man beispielsweise Stoppsignale setzen, wenn ein bestimmter Kurs einer einzelnen an der Börse gehandelten Währung erreicht ist. Dabei braucht man auch nicht zu befürchten, dass man als künftiger Forex Broker einen extrem modernen und leistungsmäßig hochgepowerten Rechner braucht. Ein Pentium Computer, auf dem man Windows 2000 zum Laufen bringen kann, reicht völlig aus. Allerdings sollte er über ein Modem verfügen, wenn man nicht die Möglichkeit hat, über das Netzwerkkabel oder den WLAN Anschluss auf das Internet zugreifen zu können. Das ist nicht nur wichtig, um als Forex Broker seine Handelsgeschäfte beauftragen und sein Konto beobachten zu können. Man sollte beim Forex Trading auch Zugriff auf die wichtigsten Nachrichten haben. Dazu bietet sich ein Forex Blog an. Davon gibt es im Internet gleich mehrere. Im Forex Blog kann man erst einmal alle Informationen sammeln, die rund um das Forex Trading wichtig sind. Da werden die Unterschiede der einzelnen Forex Konten aufgezeigt und man hat sogar die Möglichkeit, sich über ein Forex Demo Konto erst einmal virtuell am Forex Trading zu beteiligen. Das ist sehr wichtig, denn hier kann man erste Erfahrungen sammeln, wie die einzelnen Instrumente wirken, die man im Forex Handel einsetzen kann, um seine Gewinne zu optimieren. Dort macht man eventuell auch die Erfahrung, dass einige riskante Geschäfte nach hinten losgehen und den Kontostand drastisch schrumpfen lassen können. Im Forex Blog lernen die künftigen Forex Broker auch die verschiedenen an der Börse gebräuchlichen Fachbegriffe kennen und bekommen Hinweise, wie einzelne Nachrichten ausgewertet werden. Die im Forex Blog enthaltenen News geben Auskunft darüber, welche Faktoren man rund ums Forex Trading aktuell beachten sollte. Das können politische Entscheidungen einzelner Länder sein, aber genauso gut beeinflussen die Veröffentlichungen der Eckdaten der Wirtschaft immer wieder die Sortenkurse im Forex Handel. Da wird ständig geschaut, dass man die aktuellen Meinungen der Forex Experten bekommt und sie schnell als Information einstellen kann. Im Forex Blog erfährt man auch, wo man Kurse zum Forex Trading machen kann, um nicht ganz unvorbereitet in den Devisenhandel einsteigen zu müssen. Dort wird das Wissen vermittelt, das man als Forex Broker benötigt, das Bauchgefühl und das sichere Gespür, das man benötigt, um kontinuierlich kleinere Gewinne zu machen, das muss man entweder schon mitbringen oder sich im praktischen Forex Trading im alltäglichen Geschäft Stück für Stück erarbeiten. Der Forex Blog kann dort nur Hinweise geben und Trends analysieren, die Entscheidung über Kauf oder Verkauf einzelner Währungen kann und wird niemand dort beeinflussen.

Im Devisenhandel gibt es verschiedene Möglichkeiten durch das Spekulieren auf Wechselkurse Gewinne zu machen. Diese Möglichkeiten um am Markt zu partizipieren werden im Forex-Handel Order (Mehrzahl: Orders) genannt. Jeder Forex-Broker bietet die verschiedenen Arten von Orders an. Aber man kann natürlich auch ganz klassisch Währungen nach dem aktuellen Kursniveau kaufen und verkaufen. Bei einem Online-System eines Forex-Brokers kann sich der Anleger die aktuellen Wechselkurse anzeigen lassen. Per Mausklick entscheidet er dann, ob er kaufen, verkaufen oder lieber warten möchte. Die Order wird augenblicklich ausgeführt. Die erfolgreiche Ausführung wird dem Anleger umgehend bestätigt. Das Konto des Investors wird ohne großen Zeitverlust online aktualisiert. Es zeigt sofort den erfolgreichen Handel an, in dem bei einer Kauf-Order das Kapital vom Konto abgezogen bzw. bei einer Verkauf-Order das Kapital auf das Konto gebucht wird.

Limit und Stop-Loss Orders: Es gibt aber auch andere Arten des Devisenhandels als den Direktkauf/-verkauf. Die erste Möglichkeit wäre, den Handel mittels einer Limit-Order durchführen zu lassen. Erreicht der Wechselkurs das vorher vom Anleger festgelegte Limit, wird der Kauf bzw. Verkauf automatisch durchgeführt. Ein Beispiel verdeutlicht die Limit-Funktion im Forex-Trade: Ein Anleger möchte in das Wechselkurspaar EURUSD investieren. Derzeit steht der Kurs für einen Euro bei 1,3050 Dollar. Der Anleger ist der Meinung, dass der Wechselkurs für den Euro auf 1,3010 Dollar fallen wird. Anschließend, so nimmt der Anleger weiter an, wird der Kurs wieder steigen. Über die Order-Maske seines Forex-Brokers gibt der Investor also sein Kauflimit von 1,3010 Dollar ein. Das Broker-System überwacht nun automatisch das Limit rund um die Uhr. Dabei lassen sich zwei Arten von Limit-Orders unterscheiden. Die einen gelten nur einen Tag lang – die Broker sprechen dabei von „good for the day“ – und die anderen gelten solange, bis der Anleger sie wieder löscht. Im Fachjargon spricht man von „good till cancelled“. Wird das Limit erreicht, führt das Broker-System den Kauf automatisch aus. Eine weitere Order-Variante ist die sogenannten Stop-Buy-Order. Eine Stop-Buy-Order zeichnet sich dadurch aus, dass bei einer Überschreitung eines Wechselkursniveaus der Kauf der favorisierten Währung automatisch beendet wird. Für das oben skizzierte Beispiel könnte eine Stop-Buy-Order wie folgt aussehen: Der Wechselkurs des Währungspaares EURUSD steht zur Zeit bei 1,3050 Dollar für einen Euro. Der Anleger ist davon überzeugt, dass es in nächster Zeit zu einem starken Anstieg des Kurses kommen wird, wenn die als „wichtiger Widerstand“ bezeichnete Marke von 1,3080 Dollar überwunden werden kann. Wenn dieser Widerstand durchbrochen wurde, will der Anleger mit seiner Position long gehen. Daher setzt er für seine Order ein Stop-Buy-Limit bei der 1,3085 Dollar Marke. Übersteigt der Wechselkurs den Wert von 1,3085 Dollar für einen Euro, eröffnet das Broker-System automatisch eine Long-Position. Besonders beliebt sind Stop-Buy-Limits zur Absicherung von bestehenden Positionen. Die Forex-Experten sprechen dann von einem sogenannten Stop-Loss-Limit. Der Begriff Stop-Limit wird aber genauso häufig verwendet. Beim Handel an Forex-Märkten ist es immer ratsam, seine Positionen mit Stop-Loss-Limits abzusichern für den Fall, dass die Spekulationen nicht aufgehen sollten. Damit kann der Anleger seinen Verlust auf ein erträgliches Niveau begrenzen bzw. das Risiko selbst festlegen, das er bereit ist einzugehen. Ausgehend von dem oben skizzierten Beispiel, steht der Wechselkurs für die Währungspaarung EURUSD bei 1,3050 Dollar. Der Anleger erwartet den oben beschriebenen Kursanstieg und eröffnet also eine Long-Position. Der Anleger ist sich aber der Marktrisiken bewusst und ist bereit einen Verlust von zum Beispiel maximal 50 Pips in Kauf zu nehmen. Daher gibt er bei der Eröffnung der Long-Position eine Order mit Stop-Limit in gleicher Höhe auf. Das Stop-Limit soll bei einem Rückgang des Wechselkurses unter 1,3000 Dollar greifen. Das Broker-System wird beim Eintreten dieses Kurses die Position automatisch glattstellen. Stop-Limits eignen sich aber nicht nur zur Abfederung von Verlusten, sondern wirken auch in umgekehrter Richtung. Sie dienen bei positiver Entwicklung auch der Absicherung aufgelaufener Gewinne. Für den Anleger aus dem obigen Beispiel bedeutet das, wenn der Kurs beispielsweise auf 1,3150 Dollar steigt, kann er das vorher festgelegte Stop-Limit, das er zur Absicherung gegen Verlust auf 1,300 Dollar gelegt hatte, nun auf 1,3100 Dollar anheben. Dadurch kann der Anleger einen beträchtlichen Teil des aufgelaufenen Gewinnes sichern, wenn der Wechselkurs wieder fällt. Die Forex-Broker nennen das kontinuierliche Nachziehen von Stop-Loss-Marken „Trailing Stop-Loss“. Limit-Orders bieten aber noch eine weitere Möglichkeit, Gewinne zu realisieren. Der Anleger nimmt an, dass der Wechselkurs für die Paarung EURUSD bis 1,3150 Dollar steigen wird und dann wieder fällt. Daher stellt der Anleger beim Eingehen der Long-Position eine Verkaufsorder mit dem Limit bei 1,3150 Dollar ein. Das Broker-System führt den Verkauf bei erreichen des eingestellten Limits automatisch aus und verkauft die Anteile zum Preis von 1,3150 Dollar. Dadurch kann der Anleger seinen erzielten Gewinn mühelos realisieren, sobald der Kurs das von ihm anvisierte Kursziel erreicht hat. Die Forex-Broker sprechen bei diesem Vorgehen der Gewinnsicherung von einer „Take-Profit-Order“.

Währungsabkürzungen: Keine Frage – das Traden ist eine lohnende Sache, bei der richtig gute Gewinne möglich sind. Aber wer jetzt einsteigt, die Wirtschaftsteile der Zeitungen bemüht und sich mit dem Forex als Einsteiger mit relativ geringem Hintergrundwissen informieren möchte, stolpert dann schon über Abkürzungen. Damit die Forex Tabellen schnell und einfach ohne viele Worte gestaltet werden können, bekommen alle Währungen Abkürzungen. Der Schweizer Franken wird dann als CHF, der US-Dollar als USD, der neuseeländische Dollar als NZD und der Japanische Yen als JPY bezeichnet.

Währungspaare: Währungen werden immer in bestimmten Kombinationen, den sogenannten Währungspaaren, gehandelt. In der Auflistung der Währungen bzw. ihrer Kurse ist es dann immer die erstgenannte Währung, die als Bezugsgröße gilt. Diese Bezugsgröße ist dann die Basis für einen Kauf wie auch für einen Verkauf.

Was heißt dann zum Beispiel CHF/USD, wenn ein Kaufauftrag abgegeben wurde? Hier ist es bei dieser Kombination der Fall, dass Schweizer Franken gekauft und der US-Dollar im Gegenzug verkauft wurde. In diesem Falle wurde dann eine BUY CHF/USD als Aktion durchgeführt. In der Regel wird die Währung verkauft, wenn davon ausgegangen werden kann, dass der Wert dieser Währung sinken wird. Im Gegenzug wird dann entsprechend eine Währung gekauft, bei der davon auszugehen ist, dass sie in absehbarer Zeit an Wert gewinnen wird oder aber wenigsten Stabilität aufweisen wird. Wird eine SELL CHF/USD Aktion ausgeführt, dann wird in diesem Falle der Schweizer Franken verkauft oder aber in US-Dollar eingetauscht. Um die Quoten zu lesen, ist es wichtig zu wissen, dass im Devisenhandel die Quotierung bis zur vierten Stelle hinter dem Komma durchgeführt wird. Im Forex gibt es dann entsprechend zwei Kurse für jedes Währungspaar. Hier ergibt sich eine Differenz der beiden Kurse, die im Fachjargon als Spread bezeichnet wird. Genau aus diesem Spread ergibt sich dann die Gebühr, die dieser Trade, also der Handel mit den Währungen, dann kostet. Wer nun – wie im Regelfall üblich – den Handel über einen Broker abwickelt, zahlt genau aus diesem Spread resultierend die Gebühren an den Broker, der vom Handel für Kunden lebt. Da der Handel über Internetbanken stattfindet, ist ein Handel über den Broker sinnvoll.

Kaufen oder Verkaufen: Letztlich dreht sich aber im Forex Market alles nur um zwei Begriffe: Kaufen oder Verkaufen. Die Entscheidung, ob Kauf oder Verkauf sinnvoll, resultiert dann im Wesentlichen aus den Erfahrungswerten, die sich im Verlauf des Handelns auf diesem Markt ergeben. Die Kombination Beobachtung der Entwicklungen und das Verfolgen aktueller Nachrichten bringt dann letztlich ein Gefühl für die Auswirkungen, die sich damit auf den Forex Market ergeben. So kann langfristig der richtige Zeitpunkt für das Handeln gefunden werden.

Um im Forex zu handeln, bedarf es einer guten Vorbereitung, damit die vorhandenen Risiken in über- und vor allen durchschaubaren Grenzen gehalten werden. Völlig klar ist dabei, dass hier erst einmal ein guter Durchblick vorhanden sein muss, um dann Risiken und Möglichkeiten wirklich optimal einschätzen zu können. Aber es ist eben auch hier so, dass der vielzitierte Meister noch nicht vom Himmel gefallen ist und auch die erfolgreichsten Trader haben eben einmal klein angefangen und auch ihre Fehler gemacht, die unter den Erfahrungen verbucht werden mussten. Das Übungskonto mit Spielgeld ist für den Einsteiger die optimale Lösung, um sich mit dem Markt in all seinen interessanten Facetten auseinander zusetzen. Durch dieses Übungskonto ist dann eine risikolose Einarbeitung möglich. Onlineanbieter machen es im Zuge des Internet möglich, dass hier schnell und günstig Übungskonten eröffnet werden können. Auch wenn das für Einsteiger nur schwer zu glauben ist: Das echt ausgeklügelte System ist hier nicht das Geheimnis des Erfolges und auch der erfolgreichste Trader arbeitet nicht mit undurchschaubaren Zaubertricks, sondern mit ganz wichtigen aber einfachen Mitteln. Die lauten dann Disziplin, Einfachheit und zudem klar definiertes Ziel. Auch wenn es sich hier um keines handelt, so hat das Traden auch mit Investition und Handlung zu tun. Auch hier ist es dann die Entscheidung zur richtigen Zeit, die über Verlust und Gewinn entscheidet. Emotionen oder einfach nur das berühmte „gute Gefühl“ sind übrigens subjektive Entscheidungskriterien, nach denen erfolgreiche Trader nicht handeln. Hier sind einfach rationale Entscheidungen erforderlich. Wichtig für die langfristigen Erfolge beim Traden ist es dann auch, die bereits gemachten Erfahrungen zu reflektieren. Wann habe ich welche Entscheidung warum getroffen und welches Ergebnis ist dabei herausgekommen? Eine wichtige Grundregel lautet auch im Traden, dass ständig die Übersicht über die eigenen finanziellen Mittel bestehen bleiben sollte. Darüber hinaus muss ein sinnvolles Kapital Management betrieben werden. Und das heißt dann eben, dass auch bei noch so hoffnungsvollen Geschäften niemals alles auf eine Karte gesetzt werden sollte. Erfahrene Trader wissen, dass auch bei besten Beobachtungen und optimalen Erfahrungen sowie einer Top-Vorbereitung der Markt eben trotzdem nicht immer die Entwicklung nimmt, die erwartet wurde. Hier heißt es dann, einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Handlungen anzugehen, ohne in Panik zu geraten. Im Handel können die sogenannten Stopps gesetzt werden. Die zeigen dann dem Broker auf, wann er aussteigen soll bzw. bei welchem Werterückgang der gehandelten Währung das geschehen soll. Die Setzung des Stopps bestimmt der Kunde – völlig unabhängig von dem Setzen auf eine Wertsteigerung oder einen Werteverfall einer Währung. Der Stopp ist vergleichbar mit dem Netz, dass die Artisten dann vor dem kompletten Fall schützt. So kann man letztlich mit Hilfe des Stopps die letzten Verluste ausgleichen, denn nicht alles Kapital ist hier verloren gegangen. Neben richtig guter Literatur können Einsteiger beim Traden auch auf Lernvideos zurückgreifen, die im Handel erhältlich sind und die verständlich und einfach strukturiert für den nötigen Überblick im Forex Trading sorgen. Wer einsteigen möchte in den großen Markt der Devisen, sollte darauf achten, dass zum einen die Einrichtung eines Übungskontos im Brokerage Portal möglich ist und dass zudem auch die Möglichkeit gegeben ist, mit kleinen Beträgen Einsätze zu erbringen. Alle anderen Einstiege wären ein Tanz auf dem Hochseil ohne Training und Absicherung.

Unter dem Forex Trading versteht man grundsätzlich den Ankauf einer Währung und dazu den simultanen – also gleichzeitigen – Verkauf einer anderen Währung. Diese Tatsache ist der Hintergrund für die Bezeichnung der Währungen als Devisenpaar, die im Fachjargon auch gern als Crossrates bezeichnet werden und sich aus den in den letzten Jahren häufigsten Paarungen von US-Dollar und Euro, Euro und Japanischem Yen sowie US-Dollar und Schweizer Franken ergeben haben. Aktive und schon längere Zeit mit dem Forex Market vertraute Anleger empfinden übrigens die sogenannten Majors, also die häufigst gehandelten Währungen, als die interessantesten. Dazu gehören der US-Dollar, der Japanische Yen, das GBP, also das Britische Pfund, der CHF, nämlich der Schweizer Franken, dazu CAD – Kanadischer Dollar und AUD – Australischer Dollar – in denen 85 Prozent aller Transaktionen täglich umgesetzt werden. Wie bei den meisten Finanzprodukten ist es auch bei den Devisen der Fall, das auf Basis von Bid- und Askkurs gehandelt wird, dabei ist der Bid der Preis, zu dem der Kauf der Devise stattfindet, während der Ask der Preis ist, zu der ein Verkauf stattfindet. Das heißt dann in klaren Worten, dass der Bid den Preis darstellt, zu dem die Devise an den Broker verkauft werden kann, während der Ask den Preis darstellt, zu dem die Devise vom Broker angekauft werden kann. Beim Ask werden dann zum Beispiel 100.000 CHF, Schweizer Franken, angekauft und 8.998.000 JPY, Japanische Yen, verkauft.

Kaufen. Ein Beispiel für den Kauf von Devisen: Der Händler setzt voraus, dass der US-Dollar gegenüber dem Japanischen Yen einen Anstieg verzeichnen wird. Damit der Gewinn also realisierbar ist, wird nun die Paarung US-Dollar und Japanischer Yen angekauft, um dann in der Folge möglichst gewinnbringend wieder verkaufen zu können. Der Standardvertrag wird angekauft und mit einer Position von 104.22 eröffnet. Da sich die Vermutung im Beispiel nun bewahrheitet hat, wird in der Folge zum Abschluss der Position wiederum ein Vertrag zu 105.68 wieder verkauft. Der Gewinn liegt für den Händler in diesem Fall bei 146 Pips, die sich aus der Differenz von 105.68 zu 104.22 ergeben.

Verkaufen. Ein Beispiel für den Verkauf von Devisen: Der Händler vermutet nun aufgrund von Erfahrungswerten und der Beobachtung des Marktes, dass der Euro einen Fall im Vergleich zum US-Dollar erfahren wird. Nun muss, um profitable Gewinne erwirtschaften zu können, zunächst die Paarung EUR und US-Dollar verkauft werden, damit der Kauf zu einem späteren Zeitpunkt – und einem hoffentlich niedrigeren Preis – stattfinden kann. In diesem Falle wird nun ein Standardvertrag zu 1.3347 verkauft, um somit die Position zu eröffnen. Ist die Vermutung richtig, kann nun der Kauf eines Vertrages zu 1.3040 erfolgen, der somit einen Gewinn von 307 Pips, die sich aus der Gegenüberstellung von 1.3347 und 1.3040 ergeben, verzeichnet werden. Auch wenn sich dieser Handel zunächst leicht anhört und dies in der Praxis bzw. der Umsetzung auch ist, gehört aber eine große Menge an Erfahrung und Fachwissen dazu, um Entscheidungen richtig zu platzieren. Gerade Anfänger in diesem Bereich sollten sich also gründlich beraten lassen und zunächst nur mit kleinen Geldbeträgen handeln, um Verluste so gering wie möglich zu halten. Die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit kann allerdings große Gewinne erwirtschaften.

 

Die Margin wird von einem Forex-Broker erhoben, über den ein privater Anleger am Devisenhandel teilnehmen kann. Die Margin ist eine Sicherheitsleistung, die der Broker erhebt und bei ihm hinterlegt werden muss. Zum Beispiel beträgt die Margin eines Brokers ein Prozent. Ein Anleger kauft oder verkauft für 100.000 Euro US Dollar, dann muss bei einer Margin von einem Prozent auf dem Konto ein Prozent der Kauf-/Verkaufsumme hinterlegt sein. In diesem Fall müssen auf dem Konto 1.000 Euro zur Verfügung stehen. 99 Prozent der Investitionssumme wird vom Broker zur Verfügung gestellt und der Anleger braucht nur 1.000 Dollar oder ein Prozent der Summe als Sicherheit auf den seinem Broker-Konto haben. Die Höhe der Margin ist von Broker zu Broker unterschiedlich. Außerdem kann man bei manchen Forex-Brokern die Margin selbst wählen, also zwischen ein oder zwei Prozent Margin auswählen. Der Unterschied ist, dass bei einer höheren Margin zwar die möglichen Gewinne geringer ausfallen, dafür aber auch das Verlustrisiko geringer ist. Bei einigen Brokern ist die Margin auch abhängig von den Wechselkursen. Je exotischer die Wechselkurspaarung und je geringer der Umsatz ist, desto höher fällt die Margin aus. Durch die Einlage auf dem Broker-Konto wird die Möglichkeit, offene Positionen einzugehen, begrenzt. Aus diesem Grund verlangen die meisten Forex-Broker eine Mindesteinlage auf dem Konto. Am häufigsten sind es Einlagen zwischen 5.000 und 10.000 Euro bzw. US Dollar. Broker bezeichnen Handelsvolumen von 1.000 Euro (US Dollar; bei einem Prozent Margin also 100.000 Euro/Dollar) als Lot. Bei einer Einlage von 10.000 Euro kann der Anleger demnach zehn Lots eingehen. Dafür kann er beispielsweise für eine Million Euro US Dollar einkaufen bzw. verkaufen. Setzt der Anleger das gesamte Vermögen auf seinem Konto für einen Forex-Trade ein, besteht natürlich auch die Gefahr des Totalverlustes. Wenn durch einen Handel das gesamte Kapital aufgebraucht wird, kann der Forex-Broker den Anleger dazu auffordern, weiteres Kapital einzusetzen bzw. offenen Positionen zu schließen. Ein Nachschießen bzw. die Aufforderung zum Kapitalnachschießen, wird als sogenannter Margin-Call bezeichnet. Um nicht einen Margin-Call seines Brokers zu erhalten, sollten Anleger offene Positionen lieber mit einer Stop-Loss-Order absichern, bevor die offene Position mit starken Abschlägen geschlossen werden muss. Durch das so genannte Rollover werden die Positionen automatisch durch den Broker auf den nächsten Tag übertragen. Dabei kann es zu kleinen Kursveränderungen kommen. Die Erklärung dafür ist folgende: Der Devisen-Broker leiht bei einer nur geringen Sicherheitsleistung von beispielsweise einem Prozent das Geld für die Investition des Anlegers. Die dafür anfallenden Zinsen werden bei einem Rollover erst am nächsten Tag berechnet. Am nächsten Tag wird eine neue Position automatisch mit einem Pip höher eröffnet. Dies ist nötig, wenn eine Währung, bei der man long gegangen ist, mit einem niedrigeren Zins startet als die Short-Währung. Ist dies nicht der Fall, wird der Betrag dem Anleger wieder gut geschrieben.

Der Devisenmarkt oder auch in Fachkreisen Forex genannt, ist wohl ohne Zweifel einer der umfassendsten und an Geldfluss reichsten Märkte der Welt. Aus diesem Grund entsteht auch seine Anziehung auf viele Investoren und Anleger-Neulinge. Räumliche oder zeitliche Begrenzungen, wie etwa auf der Börse, haben hier keinerlei Einfluss. Die Bedeutung des Forex wird anhand des Beispiels der Börse am deutlichsten. Denn die Börse besitzt durch ihre geographischen Abgrenzungen immer noch eine nationale Erscheinungsform, welche beim Forex gänzlich untergeht. Dieser Devisenmarkt ist jedoch ein mit internationalem Charakter behafteter. Also keine Öffnungszeiten und auch kein Börsenschluss oder ähnliche Einschränkungen. Ob man währenddessen in Australien sitzt oder in den Vereinigten Staaten von Amerika, das spielt keine Rolle, denn die Spekulanten handeln über alle Zeitzonen hinweg, 24 Stunden am Tag, mittlerweile fast sieben Tage in der Woche. Die auf der anderen Seite auftretende Attraktion des Forex-Marktes sind alle interessanten Faktoren, Bedingungen und Einflussgrößen, welche in Bezug auf den aktiven Handel auftreten.

Dazu gehören unter anderem:

·       Inflationsentwicklung

·       Zinsen

·       politische Ereignisse

·       geldpolitische Entscheidungen

·       volkswirtschaftliche Wachstumsraten

·       Entwicklung an den Renten- und Aktienmärkten

All diese Positionen schlagen sich auf die Preisentwicklungen und Kursschwankungen auf den Forex nieder. Viele Spekulanten lassen sich von solch grundlegenden Größen jedoch wenig beeinflussen und achten überwiegend auf Informationen, welche ihnen durch die täglich aktuellen Charts zur Verfügung gestellt werden. Diese Herangehensweise ist natürlich auch möglich, doch könnte diese Methode bei Neulingen am Forex-Markt gleichzeitig für Verwirrung sorgen, denn dann sind alle Informationen zu deuten und zu analysieren, was nicht jedem Anfänger gleich leicht fällt. Doch ist beim Forex eben jede Strategie möglich, ob man sich nun auf die einen oder auf die anderen Informationen oder Indikatoren dabei stützt. Jeder muss also den für sich und seine finanziellen Mittel richtigen Weg einschlagen und diesen so konstruktiv und erfolgreich als möglich betreten. Um sich den Einstieg in die Welt des Forex etwas leichter zu gestalten, dies gilt besonders für Anfänger ohne jegliche Erfahrung oder Vorkenntnis, können Forex-Bücher eine gute Hilfsfunktion bieten. Dabei gibt es zahlreiche verschiedene Veröffentlichungen, die einzelne Themen haargenau abhandeln. Dabei sind gegenwärtig Schnellkurse sehr beliebt. Diese bieten einen raschen und übersichtlichen Einblick in Themen wie „Devisenhandel“, „Forex-Trading“, „Konjunkturindikatoren“ und „Chartanalysen“. Anhand dieser Einblicke lassen sich sehr viele Schlüsse ziehen, die einen erfolgreichen Start in den Forex-Markt ermöglichen.

 

 

Am Forex Markt taucht eigentlich in regelmäßigen Abständen immer einmal wieder ein Produkt auf, dass den Markt revolutioniert und damit der ganzen Branche frischen Wind verleiht. Ein wichtiger Innovationsprozess ging von eToro aus, die als einzige Devisenhandels-Plattform auf den Markt gestoßen ist. Durch wirkliche Neuerungen im Hinblick auf die genutzte Software kann eToro damit Wege im Forex Trading beschreiten, die sehr neu sind und die nicht nur unerfahrenen Tradern viele Hilfen bietet, sondern auch für Profis am Forex Markt noch einiges an Neuerungen mitbringt. So kann eToro schließlich von sich behaupten, durch die starke Popularität, die diese Plattform in kurzer Zeit erlange, schon in einem Jahr ab ihrem Start weltweit Tausende von Teilnehmern aller Altersgruppen für sich zu gewinnen. Auch Menschen, die bisher nicht einmal im Entferntesten darüber nachgedacht haben, sich mit dem Forex Trading zu beschäftigen, haben durch eToro die Möglichkeiten des Forex Trading entdeckt und sind nun in den Devisenhandel überzeugt und erfolgreich eingestiegen. Ob im dünner besiedelten Kanada oder in China, ob in Spanien oder aber in Australien – auf der ganzen Welt haben sich für bisher am Devisenhandel Uninteressierte neue Dimensionen eröffnet. Häufig ist es einfach die schwere Durchschaubarkeit, die viele Menschen vom Forex Trading abhält. Der Gedanke, dass ja eigentlich nur Profis am Markt aktiv sind und die vermeintlich mangelnden Kenntnisse halten viele Menschen davon ab, sich wenigstens in kleinem Rahmen am Forex Trading zu beteiligen – denn das ist auch in kleineren Größenordnungen ab etwa 50 Dollar bereits möglich. Grundsätzlich waren die Handelsplattformen bisher für Anfänger auch wirklich nicht ganz einfach zu durchschauen und so war es für eToro ein Ziel, eben jene Gruppe für sich zu gewinnen, die bisher im Forex Trading aufgrund komplizierter Abläufe auf Plattformen immer außen vor standen. Teilweise sind die Einsteiger dann mit 50 US-Dollar in den Handel eingestiegen und haben auf eToro zunächst auf benutzerfreundliche und hilfreiche Weise erste Einblicke in den Devisenhandel erlangt. Für eToro ist es dabei wichtig, dass bildliche Darstellungen der Handelsabläufe gerade den Einsteigern im Markt die Abläufe verdeutlichen und Entscheidungen erleichtern. Das Forex Trading wird damit nicht nur Einsteigern erleichtert, auch Profis können noch die eine oder andere Information mitnehmen und vom Aufbau der Plattform profitieren. Interessant ist eben, dass eToro auch erfahrene Händler für sich gewinnen konnte, was noch einmal vom Konzept überzeugt. Der sogenannte Expertenmodus, den eToro den erfahrenen Händlern zur Verfügung stellt, ist für viele Händler schließlich überzeugend genug gewesen, um den Wechsel auf diese Plattform zu vollziehen. Die Konzentration auf den Handel und alle vorhandenen wichtigen Funktionen, die der professionelle Händler benötigt, sind überzeugende Argumente dieser Plattform. Wichtig ist dabei, dass eben auch hier alle Funktionen auf einem Bildschirm auch für den professionellen Händler zur Verfügung stehen. Die Nutzergemeinschaft wird zudem von eToro gefördert, indem Chats und Foren zur Verfügung stehen und auch Wettbewerbe auf dieser Plattform möglich gemacht werden. Hilfreich für die Gemeinschaft der Forex Trader ist zudem, dass die Top-100-Händler mit ihren häufigsten Transaktionen vorgestellt werden, was sich als hervorragendes Tool für unerfahrene Händler erweist.