Heute sind zahlreiche Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung wirtschaftlicher Daten sehr gespannt. Besonders auf die Veröffentlichung der Inflationsratenschätzung für den EU-Raum wird mit Spannung gewartet. Experten schätzen die rate derzeit auf etwa 1,8 Prozent, das sollen vor allem der gesunkene Ölpreis und die sinkende Verbrauchernachfrage bedingt haben. Aus diesem Grund ist es sehr wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank ihr für das Jahr 2008 gesteckte Ziele erreichen werden, nämlich unter der Marke von 2 Prozent zu bleiben. Auch der Devisenmarkt ist in diesem Sinne sehr gespannt auf die weitere Fortentwicklung. Die EZB erhält durch das Erreichen ihres Zieles vermehrten Spielraum, wie Experten behaupten. Aus diesem Grund ist auch eine weitere Senkung des Leitzinses mit hoher Wahrscheinlichkeit behaftet, möglich wäre aus diesem Grund eine Zinssenkung von 25 bis 50 Basispunkten. So waren auch die öffentliche Worte des EZB- Vizes sehr ausschlaggebend und ließen den innerhalb einer einzigen Stunde um rund 300 Pips in die Tiefe stürzen. Weiterhin sind die meisten Anleger auf die Konjunkturpakete gespannt, welche im europäischen wie auch im amerikanischen Raum in den nächsten Wochen verabschiedet werden sollen. Dabei handelt es sich um finanzielle Rettungspakete in Milliardenhöhe, welche sich ebenso sehr stark auf die Werte des Devisenmarktes auswirken werden.
Die Tagestendenz des Euro ist eindeutig abwärts gerichtet. Das verdeutlicht der heute gehandelte Kurs von 1,3545 US-Dollar. Ein weiteres Sinken der Werte ist sehr wahrscheinlich. Somit ist das 50er Fibo des Euro wider deutlich unterschritten. Das nächste Ziel richtet sich wohl auf einen Wert von 1,3375 US-Dollar.
Demnächst wird sich weitere Verlauf des Euro entscheiden. Er ist an einer kritischen Spanne angelangt, die jedoch noch nicht garantiert auf eine weitere Schwächung des Euro hinweist, was jedoch weiterhin sehr möglich bleibt. Sollte sich der Euro in nächster Zeit nicht retten können und weiter auf der Downseite verbleiben, ist eine sehr starke Schwächung möglich. Nächste Ziele würden dann bei 1,3170 und 1,2930 veranschlagt werden.
Die Finanzkrise und der Käse – was haben die gemeinsam? Weil die marktbewegenden Ereignisse im Bereich der Unternehmens- und Politfronten derzeit ausbleiben, lassen sich auch skurille Auswüchse der Finanzkrise einmal beleuchten und ausgiebig betrachten.
So gibt es Berichte – eher privater Art – dass der italienische Staats eine Rettungsaktion für die Produzenten des bekannten und beliebten original Parmigiano Reggiano – einem italienischen Käse – in Form von Stützungskäufen plant. So soll den Herstellern dieser Käsespezialität aus der Kreise geholfen werden. Ist das jetzt eine Ente oder gibt der italienische Staat tatsächlich Millionen Euro in Form von Steuergeldern aus, um damit Käselaibe aufzukaufen, die dann später gemeinnützig verschenkt werden?
Handelsblätter berichten genau dies und machen den Glauben an eine Zeitungsente eher unwahrscheinlich. Wenn es denn stimmt – eine wirklich sehr gute Lobbyarbeit. Das detailverliebte Südeuropa zeigt sich wieder einmal von seiner feinen Seite. Die Frage ist lediglich – ganz am Rande – ob es in Italien keine anderen Probleme als Käse gibt angesichts der Finanzkrise. Und die Signalwirkung dieser Tat hat auch alle Erwartungen erfüllt, denn der Wettbewerb steht nun auch in Rom vor der Tür und erwartet Hilfen. Da geht es dann auch um Parmesan und zudem Büffelmozarella.
Mal ganz am Rande im Bereich der Signale, die Euro und Co. im Hinblick auf den Devisenmarkt geben.
Da sieht es nämlich so aus, dass die Paarung EUR/USD nach ihrem Anstieg am Freitag und dessen Fortsetzung zu Anfang der aktuellen Handelswoche aber langfristig wohl eher eine Abwärtstrendlinie notiert. Der Kursverlauf wird sich dann in den nächsten Tagen eindeutig entscheiden. Und da stellt sich dann die Frage: Bruch und nächstes Kursziel, das dann bei 1.3800 liegt oder eher ein Abprall und eine Rückentwicklung auf 1.3050?
Die Entscheidung fällen wohl eher die Marktteilnehmer durch ihre Tendenz zur Risikobereitschaft bzw. dem Sicherheitsbedürfnis und das Sentiment, die Rentenpapiere in Commodities umschichten zu lassen. Die aktuellen Jahresperformances wären durch eine Jahresrallye sicherlich besser bedient. Aber ist der Mut der Anleger vorhanden? Asien war in diesem Bereich mutig und die Aktienmärkte zeigen feste Tendenzen – Gold und Öl allerdings nicht.
Heute wäre eine Korrektur des Anstiegs der Woche möglich. Dabei ist aber eine wiederholte Rallye mit Überschreiten des bisherigen Tageshochs nicht auszuschließen.
Laut jüngsten statistischen Erhebungen hat der Baltic Dry Index in den letzten Tagen wieder etwas angezogen. Nach Meinung der internationalen Wirtschaftsexperten ist er einer der wichtigsten Frühindikatoren für die weitere Entwicklung der Wirtschaft in Europa. Wenn er steigt, geht man in Fachkreisen davon aus, dass es auch mit der Wirtschaft wieder bergauf geht. Doch sollte man als Forex Broker hier keine vorschnellen Rückschlüsse ziehen, sondern ihn wenigstens noch ein paar Tage beobachten.
Was ist eigentlich der Baltic Dry Index? Er sagt etwas aus über die Preise, die für Transporte von Stückgut und Rohstoffen auf dem Seegweg verlangt werden. Dabei werden die Konditionen auf mehr als zwei Dutzend der wichtigsten Schifffahrtsrouten unter die Lupe genommen. Dieser Index existiert bereits seit mehr als 250 Jahren und hat schon oft größere Auf- und Abschwünge in der Wirtschaft angekündigt.
Dabei werden die Bewertungen von Reedereien und Schiffsbrokern zugrunde gelegt sowie die drei großen Indizes Supramax, Capesize und Panamax mit einbezogen. Dabei geht der Indikator davon aus, wie die vorhandenen Transportkapazitäten ausgelastet werden. Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung setzt man den Schwerpunkt auf die in der Industrie benötigten Rohstoffe, wie beispielsweise Erze, Stahl und vor allem auf den Energieträger Erdöl.
Interessant ist dabei die Entwicklung dieses Indexes, der im Mai 2008 den höchsten Stand seit seiner Einführung erreichte. Damals stand er bei knapp zwölftausend Punkten und ist durch die Auswirkungen der Finanzkrise auf den niedrigsten Stand in seiner Geschichte gefallen. Seit ein paar Tagen ist ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten, der zeigt, dass die Nachfrage nach Transportkapazitäten wieder ansteigt. Es scheint, als fasse die Wirtschaft nach all den umfangreichen Hilfsmaßnahmen wieder Hoffnung auf bessere Zeiten.
Eine der wichtigsten Nachrichten für Forex Broker kam aus den Kreisen der amerikanischen Autobauer. Hier ließ General Motors durchblicken, dass man notfalls auch eine Fusion mit Chrysler durchführen würde, falls das von Seiten der Regierung für die Gewährung wirtschaftlicher Hilfen gefordert werden würde. Die Gewerkschaften befürchten, dass es dadurch bei beiden Unternehmen zu Massenentlassungen kommen wird. So äußerte sich zumindest Ron Gettelfinger, der Chef der zuständigen Gewerkschaft.
Am Donnerstag gab das amerikanische Wirtschaftsministerium bekannt, dass die Industrie mit kräftigen Auftragsrückgängen zu kämpfen habe. Besonders heftig ist der Einbruch bei den Konsumgütern, die eine Nutzungsdauer von mehr als drei Jahren haben. Dort schlug ein Minus von knapp sieben Prozent zu Buche.
Auch die Zahlen des Unternehmens Novell, das einen führenden Platz in der Softwareherstellung einnimmt, mussten mit Rotstift geschrieben werden. Positiv ist hier aber anzumerken, dass die Verluste niedriger ausgefallen sind, als es die Experten befürchtet hatten.
Deutliche Auswirkungen auf den Dollarkurs im Forex Trading dürften am Freitag die aus den Vereinigten Staaten erwarteten Arbeitsmarktzahlen haben. Die Experten gehen von einem Zuwachs an Arbeitslosen um mehr als 300.000 aus. Sie befürchten deshalb auch, dass der Ölpreis danach erneut massiv unter Druck gerät, da die amerikanische Wirtschaft der wichtigste Abnehmer des fossilen Energieträgers ist.
Die Forex Broker schauen heute auch verstärkt auf die Aktienhändler, die sich langsam auch wieder an amerikanische Aktien heran wagen, nachdem General Electric sich öffentlich dazu entschlossen hatte, die geplanten Dividenden in voller Höhe auszuzahlen und sich auch für 2009 trotz der Wirtschaftskrise recht optimistisch zeigte. Den statistisch größten Rutsch einer Aktie teilte die Börse Stuttgart zu Ende der Woche mit. Der russische Sibir Energy musste bei seinen Aktien Kursverluste von sechzig Prozent hinnehmen, was im Forex Handel auch den Rubel kräftig unter Druck setzen dürfte.
Der Forex Markt setzt sich zusammen aus einem Verbund von Handelspartnern, der so genannten Internetbank. Vom kleinen Privatanleger bis zur Großbank kann jeder mitspekulieren beim Spiel um Gewinn und Verlust im Devissengeschäft.
Schon ab einer Summe von eintausend Dollar besteht die Aussicht ein gutes Geschäft zu machen. Das Geld liegt dabei nicht real, sondern als Option vor. Diese ist eine spezielle Form des Termingeschäftes und verkörpert einem standardisiertes, an einer Terminbörse gehandeltes Kauf- oder Verkaufsrecht auf einen Basiswert.
Die oft nur geringen Schwankungen bei den großen Leitwährungen nutzt der Anleger für seine Zwecke aus und kann so mit den richtigen Kauf- und Verkaufsentscheidungen gutes Geld verdienen.
Was den Forex so beliebt macht bei Händlern auf der ganzen Welt ist die so genannte Hebelwirkung. Diese Schwankungen der Optionspreise, welche um ein Vielfaches größer sind als die der Basiswerte, können sowohl große Gewinne als auch hohe Verluste bescheren. Dabei ist ein Hebel im Verhältnis von eins zu Hundert üblich. Man kann also mit nur einem Prozent Einsatz den hundertfachen Gewinn herausschlagen. Allerdings ist das Risiko die gesamte Summe zu verlieren in gleicher Weise hoch.
Um Erfolg am Währungsmarkt zu haben, ist es ungeheuer wichtig die Signale des Marktes zu erkennen und richtig zu analysieren.
Diese Forex-Signale werden von gestandenen Profis im Währungsgeschäft der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Hier kann der Anleger Markteinschätzungen abrufen und mittels Vergleichsrechnungen die zukünftige Entwicklung ablesen.
Um diese Signale empfangen zu können, ist eine spezielle Software nötig. Die schnelle Weiterleitung dieser Signale, welche in Form einer Empfehlung für Kauf oder Verkauf beim Nutzer ankommt, ist dabei besonders wichtig. Deshalb empfiehlt es sich auf professionelle Technik zu bauen, um im durchaus risikoreichen Forexgeschäft erfolgreich zu sein.
Viele professionelle Broker schließen zahlreiche Geschäfte am Tag ab und müssen zu diesem Zweck ständig auf dem neuesten Stand sein, was alle aktuellen Informationen am Devisenmarkt betrifft. Jedoch sind manche vielleicht acht Stunden täglich an ihrem Arbeitsplatz, an welchem es ihnen nicht möglich ist zu handeln. Andere reisen die ganze Zeit um die Welt, handeln aber schier im Minutentakt und benötigen aus diesem Grund fast stündlich die neuesten Informationen über Kurse, Charts, Analysen und verwertbare Neuigkeiten. Mit der Entwicklung der modernen Medien und dem überaus schnellen Datenaustausch, welcher damit einher ging, ist es möglich, an jeder Stelle auf der Erde zu jeder Zeit jede nur erdenkliche Information zu erhalten. Signal Trading Provider ist das Stichwort und für viele erfolgreiche Broker eine der wichtigsten Grundlagen für ihre Profite. Menschen etwa, welche viel unterwegs sind, jedoch auch unterwegs viel handeln, können sich zu diesem Zweck bei einem Signal-Anbieter anmelden und für sehr geringen Kosten aktuelle Auskünfte auf ihrem Handy empfangen. So sind sie zu jeder Zeit ganz über die jeweiligen Entwicklungen am Markt aufgeklärt und können sekundenschnell reagieren, um einen profitablen Handel nicht zu verpassen. Ein anderer Broker macht seine Geschäfte vielleicht von seinem Schreibtisch aus und benötigt zu diesem Zweck nur aktuelle Auskünfte, welche er per Internet erhalten kann. Es gibt kostenlose RSS-Feeds und Alert-Anbieter, aber auch mit Kosten verbundene Services, die kaum an Überzeugungskraft übertroffen werden können. Diese liefern sogar mehrmals die Stunde Informationen zum Beispiel zu der vorher angegebenen e-mail-Adresse. Eine weitere Möglichkeit von Signal Trading Providern sind Charting Softwares, welche mehrmals die Stunde auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Einmal auf de eigenen Computer installiert, bieten sie rund um die Uhr statistische Auskünfte über alle Währungen, Währungspaare und ihre derzeitigen Kurse. Bei der Wahl eines solchen Systems, ob via Handy oder Computer, sollte immer auf den eigenen Lebensstil geachtet werden. Die Informationsbeschaffung und vor allem die „Lieferung“ sollte sich dem eigenen Leben anpassen, damit man an jedem Ort und zu jeder Zeit in der Lage ist, für den eigenen Handel relevante Auskünfte blitzschnell zu beziehen.

