Der Euro schaffte es, nach Hochs bis zu 1,2918 US- Dollar und dazu auch Tiefs bei bis zu 1,2872 US-Dollar nun in der Nacht dann auf bis zu 1,2938 US- Dollar als höchstes zu steigen, bevor er am Morgen bei 1,2932 stand, um wieder bis unter die 1,29er Grenze bis 1,2868 als tiefstes zu fallen.
Der Euro hatte im Vergleich zum Schweizer Franken Höchstkurse von bis zu 1,5518 zu verzeichnen, fiel dann nachts bis auf 1,5460 zurück. Im Vergleich zum Britischen Pfund konnte der Euro mit nur einem kurzen Zwischentief heute Vormittag bei 0,8366 verzeichnen und pendelt in einer Spanne von 0,8385 bis 0,8409 Britischen Pfund.
Gestern Abend bescherte ein Hoch dem Euro 123,79 im Vergleich zum japanischen Yen, konnte dies aber nicht dauerhaft halten und fiel in der Nacht wieder bis unterhalb der 123er Marke auf 122,43.
So fiel die Stärke des britischen Pfund am Devisenmarkt auf. Die britische Währung konnte gestern gegen dem Schweizer Franken um die 193 Pips (GBP/CHF) gewinnen. Auch das Währungspaar (GBP/JPY) Britisches Pfund gegen den Japanischen Yen gewann 42 Pips und schloss mit einem Stand von 146,33 ab. So verlor jedoch der Euro gestern 45 Pips gegen den USD und schloss den Handelstag mit einem Stand von 1,2920 ab. Einen relativ guten Tag hatte der US- Dollar. Gegenüber dem Südafrikanischen Rand konnte der Greenback gewinnen (USD/ZAR) und kassierte damit auch den Schweizer Franken (USD/CHF) ein. Also gab der Schweizer Franken gestern im Vergleich zum Japanischen Yen ein deutlich schwaches Bild ab (CHF/JPY). Die Schweizer Devise konnte gegen das Zahlungsmittel aus dem Land der aufgehenden Sonne mit einem Verlust von 59 Pips nur noch auf einen Abschluss Stand von 79,34 kommen.
Im November notierte der französische Vertrauensindex bei -43, wobei er vorher noch bei -46 gelegen hatte.
Im Quartal 3/ 2008 fiel der britische Dienstleistungsindex um -0,4 %, wobei er schon vorher in den Monaten bis August um -0,3 % gesunken war. Das britische Jahreswachstum war bei + 0,3% angegeben und so brachen die vorher veröffentlichten 0,0 % aus dem vorangegangenen Quartal natürlich die Vorschau. Es bleibt abzuwarten, ob das vierte Quartal dann noch positive Auswirkung zeigen wird.
Eingänge zu Aufträgen für langlebige Wirtschaftswaren sind in den Die USA im Monat Oktober um 6,2 % gesunken. Es war ein Minus in diesem Bereich von 2,2 bis 2,5 % erwartet worden. Diese erschreckend hohe Zahl stand auch nicht in Relation mit dem Vormonatswert, der dann um 0,8 % ins Minus revidiert werden musste. Ebenso wurde die Zahl der Arbeitslosen- Erstanträge in den Vereinigten Staaten auf 529.000 gesenkt. Zwar waren 537.000 neue Anträge erwartet worden und diese schon von zuerst 543.000 auf 542.000 revidiert worden, jedoch fiel die tatsächliche Summe dann anders aus.
Einige Änderungen betrafen auch die persönlichen Auslagen der Bürger der vereinigten Staaten, denn diese sind im Oktober genau 1,0 % gestiegen, nachdem aus den Vormonaten ein Rückgang von 0,3 % zu bemerken war. Vorhergesagt wurde ein Rückgang von um die 0,6 bis 0,7 %. Im Verhältnis dazu sind die persönlichen Einkommen in den USA im Oktober aber auch um 0,3 %.
Die Entwicklung der Währungspaare verlief auch zur Vorwoche wieder richtig interessant und es zeigte sich, dass die Beobachtung dieser Verhältnisse das A und O für den Erfolg im Devisengeschäft ist.
Der EUR/USD weisen Schwankungen auf, die sich dann in einer breiten Handelsspanne auf der 4-Stunden-Chart widerspiegeln und eben auch fortsetzen. Einen Durchbruch konnte man hier noch nicht feststellen. Ernst nehmen sollten Investoren die negative Neigung des Slow Stochastik, der zeigt nämlich auf der Tages-Chart eine ziemlich starke Fortsetzung des Trends in die Abwärtsrichtung. Vielleicht kann es hier eine gute Lösung sein, bei recht eng gesetzten Stopps zu verkaufen?
Der GBP/USD setzen gemeinsam ihren Trend abwärts fort. GBP/USD werden aktuell im Bereich um 1,4900 herum gehandelt. Und für Investoren zeichnet sich wohl ab, dass ein Abwärtstrend noch längst kein Ende erreicht hat. Ein nächster Richtpreis könnte dann schon bei 1,4800 liegen. Tendenziell zeigt sich, dass dieses Kurspaar wohl eher bei eng gesetzten Stopps verkauft werden sollte, weil Abwärtstrends eben auch für die Zukunft möglich sind.
Das Paar USD/JPY als amerikanisch japanische Kombination weist eine tendenziell rückläufige Flag-Formation auf der 4-Stunden-Chart auf – und die besteht offenbar weiterhin. Einen Durchbruch konnte die Paarung bisher nicht verzeichnen. Aber für dieses Paar gilt tendenziell, dass das Momentum hier wohl eher rückläufig ausgerichtet ist. Der RSI auf der Tages-Chart des gestrigen Tages hat das recht stark verdeutlicht. Anleger in diesem Währungspaar im Forex tun sicherlich gut daran, hier den Durchbruch der 92,80 Marke abzuwarten, der dann den weiteren deutlichen Preisrutsch mit sich bringen könnte.
Die Kombination USA und Schweiz in Form des USD/CHF zeigt, dass sich hier ein Status in der zinsbullischen Handelsspanne für die Paarung zeigt und hier sind die Schwankungen im mittleren Bereich zu verzeichnen. Die Stunden-Chart zeigt sich da eher gemischt hinsichtlich ihrer Signale, denn der RSI zeigt sich da im tendenziell neutralen Bereich. Aber die Slow Stochastik der Tages-Chart weist auf ein starkes Aufwärtsmomentum hin und der RSI hier bestätigt, dass wirkliche Aufwärtstrends zu erwarten sind. Insgesamt bringt diese Währung hinsichtlich aller Indikatoren zinsbullische Tendenzen mit sich und damit kann es für Anleger dieser Währung eine gute Entscheidung sein, dann bei Tiefständen auch zu kaufen.
Das Rohöl hat zum Anfang der Woche einen heftigen Preisrutsch erfahren müssen. Und angenehm ist es somit auch für Autofahrer, dass dieser Rutsch wohl auch noch in der näheren Zukunft anhalten wird. Die Charts wiesen hier nämlich im Bereich Rohöl zwar gemäßigte, aber dennoch rückläufige Tendenzen aus. Hier könnten sich aber tendenziell auch noch kurzfristige Korrekturen ergeben. Anleger im Forex können hier natürlich ihre Gewinne maximieren, wenn sich dann bei Höchstständen jeweils den Entschluss zum Verkauf fassen und dann aus dem starken Abwärtstrend folglich profitieren.
Die sogenannten Charttechnik oder auch die Technische Analyse ist ein wichtiges Instrumentarium, dessen sich die Händler auf dem Markt der Devisen weltweit bedienen und das auch ebenso umfangreich wie auch viel diskutiert ist. Bei der Charttechnik oder der Technischen Analyse bedient man sich grundsätzlich Kursdaten aus der Vergangenheit, um damit Trends für die Zukunft erstellen zu können und daraus Prognosen abzuleiten, welche Entwicklung der Markt oder aber ein bestimmtes Währungspaar künftig auf dem Forex Markt nehmen wird. Wichtig zu wissen ist, dass die sogenannte fundamentalen Faktoren, die sich dann zum Beispiel aus volkswirtschaftlichen Größen ergeben, hier in die Chartanalyse bzw. die Technische Analyse nicht mit einfließen. Die Chartanalyse bzw. die Technische Analyse basiert in ihrer Erstellung auf der Psychologie der Teilnehmer am Markt der Devisen. So wird dann für die Erstellung der Chartanalyse zum Beispiel angenommen, dass ein Empfinden für bestimmte Preislevels als teuer oder günstig von den Teilnehmern am Markt empfunden wird. Aus diesem subjektiven Empfinden heraus findet dann ein Kauf oder Verkauf von Devisen statt, was dann im Fachjargon unter der Bezeichnung Resistances läuft. Die Anwendung der Charttechnik bzw. der Technischen Analyse findet übrigens nicht nur im Markt der Devisen Anwendung. Auch bei Aktien oder Futures bedient man sich dieser Methode, um Tendenzen ermitteln zu können und diese auf den Erfahrungen der Vergangenheit basieren zu lassen. Bei den Informationen, die die Charttechnik den Händlern bringt, handelt es sich grundsätzlich um Muster, die häufig wiederkehren und somit gehäuft im Kursverlauf auftreten, diesen damit aber entscheidend beeinflussen. Die Prognose, die sich aus der Charttechnik bzw. der Technischen Analyse ergibt, ist innerhalb der bestimmten Chartinformationen nur mit einer mehr oder weniger großen Wahrscheinlichkeit möglich, da es sich hier eben um Beobachtungen der Vergangenheit handelt, künftige Entwicklungen aber von weiteren Faktoren aus volkswirtschaftlicher Sicht beeinflusst werden können. Die grundsätzlichen Informationen, die sich aus der Charttechnik bzw. der Technischen Analyse ergeben, liegen in grundsätzlichen Informationen bezüglich des Kursverlaufs einer Währung. Auch ein sogenannter Boden oder ein Top, also ein Hoch, wird mit eingebunden. Weiterhin ist es die Trend- bzw. die Widerstandslinie, die den Händler über grundsätzliche Erwartungen informieren soll. Zuletzt, aber nicht in der Bedeutung, ist es die Einstiegsempfehlung, die in einer solchen Prognose Berücksichtigung findet. Durch die entsprechenden Muster, mit denen die Chartanalyse gestaltet ist, hilft sie dem Händler dabei, wichtige Formationen aus den einzelnen Währungscharts herauszulesen und somit den wirklich optimal geeigneten Ein- und Ausstiegspunkt ermitteln zu können. Insgesamt kann der Beobachtungszeitraum zwischen dem Sekundenbereich bis hin zu mehreren Jahren liegen. Gerade bei einem Beobachtungszeitraum über mehrere Jahre ist es aber wichtig, fundamentale Faktoren und deren Einflüsse zu berücksichtigen, die natürlich mit der steigenden Größe des Beobachtungszeitraumes auch größere Bedeutung für die gesamte Entwicklung gewinnen. Die Charttechnik ist insgesamt ein Instrument von vielen, dessen sich die Händler am Devisenmarkt bedienen. Häufig werden die Informationen bereits aufbereitet – zum Beispiel per E-Mail – von entsprechende Dienstleistern geliefert und gerade Einsteiger im Devisenmarkt können hier hilfreiche Informationen erhalten.

