Neue Nachrichten kommen aus den USA – und wieder einmal sind sie eher negative geprägt. Da ist es jetzt nämlich der Medienkonzern Tribune, der nun Insolvenz anmelden muss. Auch die Medien kämpfen in der Finanzkrise um ihr Überleben, denn auch hier zeigen sich Kunden inzwischen deutlich zurückhaltender.
Gestern wurde in den Nachrichten bekannt, dass es Schulden in Höhe von Milliarden Dollar sind, die den Medienkonzern Tribune in die Knie gezwungen haben. Wichtige und bekannte Nachrichtenblätter kommen aus dem Haus, zum Beispiel die „Los Angeles Times“ oder auch der „Chicago Tribune“. Und nicht nur Zeitungen gehören zur Gruppe des Tribune. Auch eine Menge lokale Fernsehsender hängen am Tribune.
Jetzt wurde ein Insolvenzantrag gestellt. Und da soll es dann um den Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des Insolvenzrechts gehen. So kann das Unternehmen die Chance bekommen, sich von unnötigem Ballast zu befreien und damit noch einmal eine Sanierung zu erreichen.
Die Belastung des Tribune Konzerns liegt bei etwa 13 Milliarden Dollar, das sind umgerechnet etwa 10 Milliarden Euro.
Und woran liegt es, dass der Konzern so ins Taumeln geraten ist? Natürlich an rückläufigen Auftragszahlen. Hier sind es dann die weggebrochenen Anzeigeneinnahmen, die dem Tribune letztlich die schlechten Zahlen beschert haben. Und auch da befindet sich der Tribune Konzern in guter Gesellschaft, denn über die rückläufigen Anzeigenaufträge klagen viele Zeitungen.
Schon im vergangenen Jahr zeichneten sich im Konzern wohl die Verläufe in Richtung Insolvenz ab und da wurde dann bereits mit der Umstrukturierung angefangen. Die weiteren Faktoren für die Insolvenz sollen aber außerhalb des Konzerns bzw. seinem Einflussbereich gelegen haben und so ist der wirtschaftliche Sturm hier nach Angaben der Verantwortlichen ohne Verschulden den Konzerns entstanden. Wirtschaftsflaute, Verluste in den Anzeigeneinnahmen und die Kreditkrise haben eine Kombination geschaffen, die es dem Konzern schwer macht, die Verbindlichkeiten zu bedienen.
Die Umstrukturierung der Schulden soll dann ein Niveau an Verbindlichkeiten bringen, das die gegenwärtige wirtschaftliche Realität widerspiegelt. Und es ist jetzt schon für den Konzern klar, dass er trotz der Tatsache, unter Gläubigerschutz zu stehen, weiterhin die üblichen Mediengeschäfte betreiben wird. Für die Weiterführung der Aufgaben seien nämlich ausreichend Mittel vorhanden.
Und auch die New York Times hat schon Kreditbedarf angekündigt. Und die ist ja nun wirklich das sogenannte Flaggschiff der Zeitungsbranche in den USA. Hier stellt man sich auf die Lösung der Liquiditätsprobleme bereits intensiv ein. Da sind es dann neue Kredite, die sich auf eine Höhe von etwa 225 Millionen Dollar belaufen und die dann mit dem Hauptquartier mitten in Manhattan besichert werden sollen.
Die zwei Kreditlinien, die der Times Gruppe zur Verfügung stehen, belaufen sich auf bis zu 400 Millionen Dollar. Allerdings läuft eine davon im Mai 2009 aus. Und die aktuell grassierende Finanzkrise macht eine Erneuerung der Kreditlinie dann eher schwierig.
Möglicherweise wird das in 2009 fertiggestellte Verlagsgebäude dann auch verkauft und von der Times dann lediglich angemietet, ist eine Vorstellung, die der Finanzchef der Times durchaus für realisierbar hält. Bisher hält die Time an dem 52-stöckigen Gebäude nämlich einen Anteil von 58 Prozent, der für die Lösung der Liquiditätsprobleme eine ideale Basis darstellen könnte.
Die Norddeutsche Landesbank will nun als erste deutsche Bank in der Finanzkrise ihre Bilanzen säubern – mit Hilfe einer Auffanggesellschaft. Damit wollen die Firmenchefs unterbinden, dass Risikoanlagen dann die Bank in ihrer Gesamtheit belasten.
Die Risikoanlagen sollten von der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank ausgelagert werden. Damit soll dann die Bilanzsumme auf 150 Milliarden Euro gesenkt werden. Die Bank informiert die Öffentlichkeit, dass durch eine Refinanzierung der Bank dann nachhaltig erreicht werden soll, dass sie wieder eigenständig auf gesunden Beinen steht. Das sind zumindest die Informationen, die der Aufsichtsrat nach außen gibt.
Zum Abschluss des ersten Halbjahres 2008 hatte die Landesbank eine Bilanzsumme, die bei 204 Milliarden Euro lag. Inzwischen wurden 30 Milliarden Euro Garantien vom Staat in Anspruch genommen.
Jetzt ist geplant, Risikopositionen in eine externe Auffanggesellschaft auszulagern – und das in einer Höhe von ungefähr 50 Milliarden Euro. Die Bilanz der Bank soll so vor potentiellen Abschreibungen geschützt werden und zudem die Kernkapitalquote der Landesbank dann auf mindestens acht Prozent erhöht werden.
Das 24 Milliarden Euro umfassende Kreditersatzgeschäft soll dann – wenn man Zeitungsberichten Glauben schenkt – ausgelagert werden in Sondergesellschaften. Und auch amerikanische Immobilien-, asiatische Firmen- sowie das gesamte Leasinggeschäft der Bank müsse zudem ausgelagert werden. Wie dann die ausgelagerten Anlagen abgesichert werden sollen, das steht aber noch nicht fest.
Bei allen Bestrebungen ist es Bedingung, eine Erhöhung der Kernkapitalquote anzustreben – denn hierdurch sollen Staatsgarantien erhalten werden. Und jetzt hat die Landesbank eine zeitliche Frist bis Ende Februar 2009, um dann ihr Sanierungskonzept zu präsentieren. Mitte Dezember will der Aufsichtsrat der Bank zusammentreffen um dann über die erforderlichen Maßnahmen ausgiebig zu beraten.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 hat die Landesbank Verluste in Höhe von 360 Millionen Euro überstehen müssen. Und die Situation auf den internationalen Finanzmärkten macht für das letzte Quartal des Jahres 2008 wohl wenig Hoffnung. Da sind dann tendenziell weitere Belastungen zu erwarten.
Die Landesbank ist übrigens mit 30,4 Prozent im Besitz der Stadt Hamburg und zudem mit 29 Prozent in Besitz des Landes Schleswig Holstein. Dann ist da noch der Sparkassen- und Giroverband, der noch einmal 13 Prozent Anteile hält. Ungefähr 26 Prozent der Anteile an der Bank sind dann noch in Händen von Investoren.
Auf die weiteren Entwicklungen bei der Bank darf man gespannt sein.
Von der Börsenkrise können die Anleihen natürlich nur profitieren, natürlich ebenso von der Steuer. Gerade im Moment setzen viele Anleger auf festverzinsliche Wertpapiere. Denn das schon oft genutzte Risiko will heutzutage während der Konjunkturkrise und auch der Börsenkrise keiner mehr eingehen. Um in diese festverzinslichen Wertpapiere zu investieren, machen viele Privatanleger derzeit einen Finanz – Check bei ihrer Bank. Auch kann man dies bei unabhängigen Finanzexperten durchführen lassen, dies macht in sofern Sinn als das diese ihnen nicht das hauseigene Konzept unterbreiten und möglichst schmackhaft machen wollen. Man kann festverzinsliche Wertpapiere vom Staat und auch von finanziell unabhängigen und gut dastehenden Konzernen erwerben. Ein weiterer Grund warum man gerade jetzt in festverzinsliche Wertpapiere investieren sollte und zwar die Abgeltungssteuer. Es gibt nur sehr wenige Wertpapiere die von dieser Steuer profitieren eines davon sind die festverzinslichen Wertpapiere. Daher werden auch viele Finanzexperten hierzu raten. Die Menschen, die zu denen gehören, welche besser Verdienen als andere sind wie so oft auch hier wieder im Vorteil, da sie einen hohen Grenzsteuerwert haben. Diese zahlen ab 2009 höchstens 28% an Steuern inklusive bereits den Solidaritätszuschlag. Bis dahin galt es immer das man die Einnahmen welche man über Anlagen bekam mit dem eigenen Steuersatz versteuern musste, dies wird nun geändert. Bei den guten Verdienern waren das immer oftmals 44% wenn man alle Zinsen zusammen rechnen würde. Man kann also in der Finanzklasse davon ausgehen 40% weniger Steuerverpflichtungen zu haben. Auch die Bundesschatzbriefe bieten eine gute Möglichkeit sowohl sicher als auch strategisch gut dazustehen. Jedoch lediglich wenn man Bundesschatzbriefe vom Typ B bevorzugt. Denn hier werden die laufenden Zinsen erst zum Ende ausgezahlt sollte man hierfür nun 2009 angeben hat man weniger steuerliche Abzüge. Wenn man allerdings sein Geld für mehrere Monate definitiv nicht benötigt kann man es auch als Festgeld anlegen. Jedoch sollte man auch hier darauf achten das die Fälligkeit frühestens 2009 ist. Durch die festverzinslichen Wertpapiere kann man auch bereits erstandenen Profit gut in das nächste Jahr rüberziehen. Die Erlöse aus Niedriganleihen sind derzeit noch steuerfrei, so kann man diese noch nutzen um Profit zu machen ohne steuerlich verpflichtet zu sein. Dies bedeutet jedoch auch, dass man diese Anleihen über ein Jahr halten muss. Der Kursgewinn muss hier steuerlich nicht beachtet werden jedoch die Zinsen werden steuerlich erfasst. Die meisten Chancen wird man jedoch bei den Unternehmensanleihen finden. Durch die Finanzkrise wurden diese Papiere sehr stark und vor allem unverhältnismäßig abgestraft. Jedoch muss man als Anleger auf die Bonität einer Firma achten. Hier kann man die Bestnoten bei Ratingagenturen einsehen da wenn man die Finanzlage derzeit beachtet es doch dazu kommen kann das noch einige Firmen in den Ruin getrieben werden. Das Ausfallrisiko kann man durch vorzeitige Informationssuche und Recherche sehr gut verringern. Die Laufzeit sollte keine zwei Jahre überschreiten auch dies minimiert den Risikofaktor um ein vielfaches. Wer sich diese Arbeit jedoch nicht machen möchte, kann schlicht und einfach in Rentenfonds investieren, diese investieren in Anleihen mit kurzen Laufzeiten. Man sollte jedoch nicht nur nach der Steuer schauen, die Renditen sind bereits erheblich gefallen durch das große Aufkommen der Nachfragen.
Mit den Hypothekenhäusern in den USA fing es an. Nicht nur Häuser mussten neue Besitzer finden, nein Kredite konnten nicht zurückgezahlt werden, dadurch gab es die Bankenkrise, dicht gefolgt von der Krise in der Industrie. Wenn man nun also ein Eigenheim möchte, sollte man wirklich genau planen, denn Zinssätze können sich wieder erhöhen. In Deutschland ist dies jedoch unwahrscheinlich da Hypothekenkredite über Jahre hinweg den gleichen Zinssatz aufweisen. Allerdings muss man hier unbedingt die Angebote ganz genau durchlesen. Online zum Beispiel kann man sich die besten Angebote erstellen lassen durch virtuelle Suchmaschinen. Es zeigt sich auf einen Blick auf, was für Vorteile und was für Nachteile ein solcher Kredit hat. Mann kann auch Zwischenfinanzierungen und Vorfinanzierungen zur Hilfe nehmen. Die rechtzeitige Planung ist bei dem Erwerb und auch beim Bau einer Immobilie in jedem Falle das A und O. Man sollte immer mehr als ein Standbein haben auf das man setzen kann. 2007 brachen wegen dem Orkan Kyrill viele Häuser zusammen und es mussten Milliarden für den Wiederaufbau gezahlt werden. Dies machte sich auch an der Währung und somit dem Forex Markt deutlich. Es ist immer ratsam eine Gebäudeversicherung abzuschließen, somit bleibt man vorerst von sämtlichen Kosten verschont, jedoch kann es zu Verteuerungen kommen und somit stiegen die Lebenshaltungskosten wieder an. In den USA brachte diese Krise mit den Hypotheken, welche wegen den hohen Zinsen nicht zurückgezahlt werden konnten, sämtliche Banken in eine noch viel schwerere Krise. So verloren nicht nur die Hausbesitzer ihr Eigentum, sondern ganze Banken wurden in den Ruin getrieben. Dies blieb am Foexmarkt nicht unbemerkt. Zeitweise überragte der US – Dollar sogar die 1,61 Hürde, was zuvor noch nie da gewesen war. Sehr kluge Broker, die genau das vorhergesehen hatten, konnten den Euro natürlich teuer verkaufen und machten einen riesigen Gewinn, jedoch die wenigsten konnten diese Katastrophe voraussehen und verloren hohe Summen. Hierzu sollte man sagen, dass man am Forex nicht sein Eigenheim verspielen kann, außer man will es so. Am Devisenhandel wird nur das Geld eingesetzt, welches vom Inhaber freigegeben wurde und somit kann auch nur dieses Geld letztendlich wieder verloren werden. Beim Aktienmarkt können hingegen auch höhere Summen verloren werden als wie beim Forex auf einem separaten Konto liegen. Nur langsam erholen sich die Märkte wieder von der Finanzkrise, viele Staaten mussten großen Firmen wie Opel oder Airbus unter die Arme greifen damit die Krise eingedämmt werden konnte und ein Wahrzeichen wie der Konzern und Autohersteller Opel nicht Konkurs anmelden muss. Einige Experten sagen, dass wir nun diese Krise überstanden hätten, sie aber bereits die nächste vermuten würden. Andere sind der Ansicht, dass diese Krise noch nicht einmal ihren Tiefpunkt erreicht hat, somit bleibt einem, nur vorsichtig zu spekulieren oder aber einfach ein paar Wochen abzuwarten, um dann zu sehen, ob sich die Märkte wieder erholen. Dies wird auch von vielen Banken derzeit geraten. Denn keine Prognose kann derzeit aufgestellt werden. Würde jemand dies tun, wäre diese nicht auf Stein, sondern auf Sand gebaut. Niemand weiß, wie viele Unternehmen noch in dieser Krise verschluckt werden. Viele sagen sogar eine Rezession voraus.
Wenn ein Bankvertreter oder Broker von einem Hedgefond redet, weiß jemand der sich nicht mit der Finanzwelt auskennt oft nicht worum es überhaupt geht. Bei ganz normalen Fonds wird das Geld eines Anlegers mit anderen Geldern zusammen in Aktien, Immobilien, Staatspapiere oder aber Rohstoffe gesteckt. Dabei wird darauf gehofft, dass die angekauften Papiere durchaus im Wert steigen, so dass man diese Gewinn bringend verkaufen kann. Bei einem Hedgefond ist es hingegen völlig egal, ob die Märkte bzw. Börsen steigen oder nicht. Hedgefonds vermehren sich auf einer sehr viel aggressiveren Art und Weise. Es wird hierbei nicht nur in Wertpapiere, deren Wert augenscheinlich binnen der nächsten Zeit steigen wird, investiert, sondern es wird auch gegen Rohstoff oder Währungen geboten. Der Wert dieser Aktien etc. wurde mathematisch errechnet und in diesem Sinne auch für zu hoch erachtet. Demnach wird erwartet, dass diese in der nächsten Zeit fallen oder aber sehr niedrige Werte steigen. Der Hedgefond kauft also diese Aktien, verkauft sie wieder und hofft darauf, sie zu einem wesentlich billigeren Preis zu kaufen; somit wurde die Aktie dann gedrückt. Hedgefonds machen das meiste Geld durch Kredite und weiten dieses auch durch Kredite aus. So wird zum Beispiel in Japan sehr günstig Geld geliehen und in Europa teurer angelegt, hierdurch liegt die Chance auf einen deutlichen Gewinn für die Anleger sehr hoch. Zu den Anlegern gehören oftmals nicht nur Privatanleger, sondern auch staatliche Pensionskassen. Jedoch muss man auch hier das erhöhte Risiko sehen, welches durchaus vorhanden ist und zu großen Verlusten führen kann wenn die Rechnung des Hedgefonds nicht aufgehen sollte. Deutsche Privatanleger dürfen Hedgefonds erst seit 2004 für sich nutzen, erst seitdem die Bundesregierung diese auch für Kleinanleger freigegeben hat. Dies begann dann jedoch sofort wie ein Lauffeuer und wurde mit der Zeit immer populärer. Bereits zum Jahresende in 2006 wurden weltweit mehr als 1,4 Billionen Euro in die so genannten Hedgefonds investiert. Einer der berühmtesten oder aber auch bekanntesten Hedgefonds ist wohl der Quantum Fund oder auch der Blackrock Fond welcher sich in New Jersey befindet. Jedoch ging die Finanzkrise auch nicht an den Hedgefonds einfach so vorbei. Die Krise war die weltweit schlimmste für die Hedgefonds die dadurch enorm hohe Einbußen zu verbuchen hatten. Laut einem bericht welcher im September 2008 veröffentlicht wurde, hatten die Hedgefonds bis dahin durch die internationale Finanzkrise 21 Prozent Verlust gemacht. Schlimmer ausgedrückt waren es 200 Millionen Euro, welche durch die Krise als Verlust zu verbuchen waren. Auch die deutschen Landesbanken meldeten sich immer wieder mit neuen Verlusten. Diese gingen rauf bist zu 100 Milliarden welche auch hier als Verlust zu verbuchen waren. Den meisten Verlust fuhren die Banken durch geplatzte Anlagen ein, welche sie in den US - Häusermarkt gesteckt hatten. Hier waren die meisten Spekulationsversuche als gescheitert gemeldet worden. Da viele US – Amerikaner sich ihre Häuser auf Kredit gekauft hatten und diese dann nicht mehr bezahlen konnten, wurden diese oft sehr hochwertigen Häuser wie Schnäppchen auf dem Krabbeltisch verkauft. Die Zinsen lagen beim Vertragsabschluss noch sehr niedrig schnellten dann aber in die Höhe.

