In Zeiten weltweiter wirtschaftlicher Verunsicherung ist es immer wieder zu beobachten, dass sich die Anleger in vermeintlich stabile Währungen flüchten. Häufig ist das der amerikanische Dollar als größte und wichtigste Währung der Welt. Dieser Trend zeichnete sich im Forex Trading in den letzten Tagen sehr deutlich ab, obwohl die Börsenexperten noch immer von einem sehr schwachen Handel sprechen, der sich nach den Feiertagen nicht wieder erholt hat.

Einen weiteren Seitenhieb bekam die europäische Gemeinschaftswährung durch die Senkung der Leitzinsen durch die EZB, die sich negativ auf die Lukrativität dieser Anlage auswirkte. Daran konnte auch der deutlich positivere ZEW Index nicht ändern, der sich weit über den Erwartungen der Wirtschaftsexperten platzieren konnte. Einerseits spielen hier im Denken der Forex Broker Nachrichten wie großflächige Kurzarbeit bei BMW und drastische Stellenkürzungen bei der Metro Gruppe eine Rolle. Andererseits belasteten bisher auch die fehlenden Gaslieferungen die europäische Wirtschaft mit einem Damoklesschwert. Das konnte heute begraben werden, nachdem ein neuer Vertrag über die Gaslieferung aus Russland zustande gekommen war.

Am Dienstag steht vor allem Washington im Blickfeld der Forex Broker. Dort erfolgt heute die offizielle Übergabe der Amtsgeschäfte von Bush an Barrack Obama. Von dem neuen führenden Kopf an der Spitze der amerikanischen Regierung erhofft man sich einige neue Impulse für die Wirtschaft. Seine Experten hatten schon mehrfach durchblicken lassen, dass ein gewaltiges Investitionspaket zur Verbesserung der Infrastruktur reichlich Aufträge und Geld in die Wirtschaft pumpen soll.

Inzwischen scheinen die Forex Broker die europäischen Hilfen für die Wirtschaft völlig kalt zu lassen, was nicht wirklich wundern muss, wenn man sich die reale Umsetzung der deutschen Maßnahmen anschaut. So gibt es auf verschiedenen Websites und im Videotext einiger Sender erste Beschwerden, dass die Erhöhung des Kindergeldes voll auf die sozialen Leistungen bei Hartz IV angerechnet würde, so dass dort keine echte Einkommenserhöhung stattfindet. Offenbar schein bei den Arbeitsgemeinschaften noch nicht angekommen zu sein, dass hier vom Gesetzgeber zur Ankurbelung der Wirtschaft eine Anhebung der realen Einkommen der Bezugsberechtigten geplant war und nicht eine Senkung der Kosten der Sozial- und Arbeitsämter.

 

Auf Grund der Wirren auf den Devisen- und Aktienmärkten versuchen immer mehr Anleger, ihr Erspartes in vermeintlich sicheren Häfen zu parken. Auch viele Forex Broker haben sich vom Devisenhandel ein Stück weit abgewendet und widmen einen Teil ihrer Aufmerksamkeit jetzt den Bonds, wie der Fachmann die staatlichen Anleihen auf der Basis von verzinslichen Wertpapieren bezeichnet.

Doch auch hier steigt das Risiko von Ausfällen derzeit dramatisch an. Das zeigt sich auch darin, dass die Versicherungen, die man dabei gegen einen Ausfall abschließen kann, immer teurer werden. Viele Forex Broker wissen zwar im Inneren, dass sie auch dort gewaltige Risiken eingehen, sehen aber dennoch im Moment eine Alternative zum klassischen Devisenhandel. Einer der auslösenden Punkte sind die stark schwankenden Sortenkurse im Forex Trading, die sich derzeit teilweise wider jede logische Auslegung der Nachrichten und Statistiken bewegen, so dass es äußerst schwierig geworden ist, den passenden Moment für einen Kauf oder Verkauf finden zu können.

Das Risiko bei den Bonds sollte dennoch nicht unterschätzt werden, denn Island hat bewiesen, wie schnell auch ein ganzes Staatsgefüge vor dem Bankrott stehen kann. Schaut man in den Vereinigten Staaten etwas genauer auf die Noten, stellt man fest, dass allein sechs Milliarden des Staatshaushaltes über Anleihen finanziert worden sind. Gar nicht auszudenken, welche Katastrophe den Finanzinstituten in aller Welt drohen würde, wenn diese Zahlungen ausbleiben würden.

Glaubt man den Spezialisten der Versicherungen, dann kann man als Forex Broker bei den Bonds in Deutschland noch am sichersten sein, denn das Ausfallrisiko wird hier am niedrigsten eingeschätzt, was sich unter anderem darin zeigt, dass die entsprechenden Versicherungen gegen einen Ausfall der Zahlung bei den Staatsanleihen immerhin ein Drittel weniger kosten als beispielsweise bei amerikanischen Staatsanleihen.

Die europäische Gemeinschaftswährung konnte sich im Laufe des asiatisch dominierten Forex-Trades gegenüber dem Dollar und dem Japanischen Yen leicht erholen. Analysten bewerten die leichten Kursgewinne als reine Erholungsbewegung gegenüber der japanischen und der amerikanischen Landeswährung. Der Euro stand in den letzten Tagen unter erhöhtem Abgabedruck. Deshalb seien die gegenwärtigen Kursgewinne nicht zu überbewerten. Auch von einer Trendwende mag niemand zum derzeitigen Zeitpunkt sprechen, da der Handel momentan immer noch sehr dünn ist. Im Moment positionieren sich die Marktteilnehmer auf den Forex-Märkten und warten auf die Leitzinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am morgigen Donnerstag. Der Wert des Euros pendelte heute morgen beim Übergang in den europäisch geprägten Forex-Trade um die 1,33 Dollar Marke. Im frühen Handel notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,3294 Dollar. Der Dollar war 0,7521 Euro wert.

Eine Leitzinssenkung der Zentralbank steht nach Aussagen der meisten Marktbeobachter nichts mehr im Wege. So rechnen viele Analysten und Ökonomen bereits seit Tagen fest mit einer Senkung um mindestens 50 Basispunkte auf 2,00 Prozent, vor allem vor dem Hintergrund der dramatisch gefallenen Konjunktur im Euroraum. Allerdings gab sich die Führung der Europäischen Zentralbank in den letzten Tagen eher bedeckt und verzichtete auf Andeutungen über die mögliche Höhe einer Senkung der Zinsen im europäischen Währungsraum.

Hartnäckig halten sich aber weiterhin die Szenarien am Markt, die nur von einer Senkung von 25 Basispunkte ausgehen. Die Bank of England hatte letzte Woche ihre Leitzinsen auch nur um 50 Basispunkte gesenkt, obwohl die meisten Marktbeobachter von einer Reduktion von 75 Basispunkten ausgingen. Damit behielten sich die britischen Zentralbanker weitere Spielräume nach unten hin offen. Ein ähnliches Vorgehen wird daher auch bei der Entscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag erwartet, zumal eine weitere Leitzinssenkung die Renditemöglichkeiten gegenüber dem Dollar schwächt und der Euro unattraktiver für die Anleger werden könnte.

Im Euroraum stehen heute einige Konjunkturdaten an, die möglicherweise auf die Forex-Märkte Auswirkungen haben. Aus Deutschland wird heute die Jahreswachstumsrate des deutschen Bruttoinlandsprodukts für das Jahr 2008 erwartet. Vor dem Hintergrund der deutlich zurückgegangenen Industrieproduktion der deutschen Wirtschaft, gehen die Analysten davon aus, dass die Schätzung des durchschnittlichen deutschen Wirtschaftswachstums unter die Prognose von 1,4 Prozent fallen könnte. Weiterhin stehen im Verlauf des Tages die Zahlen zur Industrieproduktion im Euroraum an. Experten gehen davon aus, dass diese Konjunkturdaten schlechter als erwartet ausfallen könnten. Sollte dies der Fall sein, würde dies aus fundamentaler Sicht den Dollar stützen und den Euro wieder unter Abgabedruck setzen. Damit könnten die morgendlichen Gewinne aus dem asiatischen dominierten Forex-Trade im Verlauf des Handelstages wieder verloren gehen.

Die genaue Wirtschaftsstimmung in den Staaten der Europäischen Union ist wieder schlechter. So trübte nicht nur das schlechte Wetter die Stimmung der Finanzwelt im Monat November 2008, sondern auch die Stimmung in der Wirtschaft hat nach Angaben der Generaldirektion für Wirtschaft u. Finanzen, die der EU-Kommission zugehörig ist, schon sonnigere Zeiten gesehen. Dabei fließt ein, dass der Sammel-Index, welcher zur genauen Einschätzung der Entwicklung der Wirtschaft in der kompletten Union (EU27) genutzt wird, auf  knapp 70 Punkte gesunken ist, nachdem dieser im Oktober des Jahres 2008 noch bei 77,2 Punkten gelegen hatte. Dieses ist damit auch der niedrigste Stand seit Januar 1985 und zeigt leider noch nicht in wieder bessere Zeiten. Zur gleichen Zeit ist der wichtige Index der Eurozone gesunken, nämlich auf knapp 75 Zähler, nachdem dieser im Monat davor bei genau 80,0 Punkten lag. Auch hier wurde ein geschichtlicher Tiefststand seit dem August des Jahres 1993 erreicht. Im Sammel- Index werden Bewertungen von Bauwirtschaft und Industrie erfasst; auch Fakten wie Verbrauchervertrauen, Entwicklungen im Einzelhandel und der allgemeine Verlauf der europäischen Aktienbörsen fließt in den Sammel- Index mit ein.

In Wien liegen nun die Entwicklungen der Ergebnisse der Privatbank SE aus Wien vor, welche an der Börse in Wien notiert ist. Sie wurde vom ersten bis zum dritten Quartal des Jahres 2008 von negativen Wirkungen der Finanzkrise belastet. Das Betriebsergebnis reduzierte sich auf  0,87 Millionen Euro, nach 4,09 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr davor, wie ein Sprecher des Unternehmens in der Wochenmitte ad-hoc mitteilte. Nun sucht man verständlicherweise nach den Ursachen für den starken Ergebniseinbruch. Da wären zum einen die ausbleibenden Kapitalmarktaktivitäten und zum anderen die enorm gestiegenen Aufwendungen aus Wertpapieren und Finanzanlagen. Damit konnte dann auch das Handelsergebnis im Vergleich zu der Vorjahresperiode zwar aufgrund von Währungs- Effekten und Umverteilungen auf knapp -1,0 Millionen nach knapp -2,4 Millionen Euro verändert werden. Und im Weiteren schlug sich auch das Zinsgeschäft positiv in den Büchern nieder. Ein berechneter Überschuss in den Zinsen belief sich dabei auf 2,56 Millionen Euro nach 1,56 Millionen Euro, welches der Steigerung von etwa 60 Prozent gleich kommt. Trotz der festen finanziellen Basis, die das Unternehmen aufwies, wird aber in der Geschäftsführung wegen der Finanzkrise von einer entsprechenden belasteten Gesamtjahresbilanz ausgegangen. Auf alle Aktivitäten gesehen ergab sich demnach ein ersichtlicher Rückgang des Perioden-Überschusses auf genau 0,65 Millionen Euro, welcher auf die drei ersten Quartale fällt (3,03 Millionen Euro). Es ergibt sich weiterhin, dass das Periodenergebnis, berechnet ohne die Fremdanteile dazu gezählt, mit -0,15 Millionen Euro (von Januar bis September 2007 = 2,93 Millionen Euro) schlecht ausfällt. Jedoch muss erwähnt werden, dass die Vergleichbarkeit der entsprechenden Ergebnisse aufgrund von Verkäufen der Immobilien-Dienstleistungsgesellschaften sowie der Immobilien-Managementgesellschaften und nur mit Einschränkungen gegeben ist. Zum Berichtigungstag hin wird sich die Bilanzsumme von 180,12 Millionen Euro zum 31. des Monats Dezember des Jahres 2007 auf 147,97 Millionen Euro verschieben. Wenn man nach den Gründen für diesen Rückgang sucht, kann man ihn besonders durch die verringerten Einlagen der institutionellen Kunden erklären, die in der Mitte 2007 nur für einen kurzen Zeitraum bei der entsprechenden Wiener Privatbank SE veranlagt waren. Rechnet man das noch immer außerordentlich gute Polster im Eigenkapital-Bereich in der Höhe von knapp 51,55 Millionen Euro (und exklusive Minderheiten), die Eigenkapitalquote von genau 35 Prozent und die ausgesprochen im Spitzenbereich liegende Kernkapital-Quote von knapp 66 Prozent dazu, so gilt die Wiener Privatbank SE auch in dem eher schwierigeren Umfeld als sehr gut gerüstet.

 

 

 

Eine der Ursachen ist mit Sicherheit in den Gegensätzen bei den Fortschritten der amerikanischen und europäischen Regierungen hinsichtlich einer wirtschaftlichen Stabilisierung der Automobilwirtschaft zu suchen. Während die Amerikaner blitzschnell entschieden haben, einen Teil des Hilfspaketes für die Banken dorthin zu schieben, lässt die deutsche Regierung ihre Wirtschaft nach wie vor zappeln und hat ihre endgültige Entscheidung erneut um eine Woche vertagt.

Hinzu kommt, dass vor allem die Finanzen der Bundesregierung jetzt zusätzlich durch die einst zur Förderung der Wirtschaft eingeführten Hermes Bürgschaften leiden. Weltweit kommt es zu Firmen- und Bankencrashs und daraus resultierend zum Ausfall von Zahlungen ausländischer Unternehmen an deutsche Lieferanten, die zu einem erheblichen Teil über die Hermes Bürgschaften aufgefangen werden müssen. Das heißt, dass der deutsche Staat auf Grund der weltweiten Krise gleich doppelt belastet ist. Er muss seiner eigenen kränkelnden Wirtschaft unter die Arme greifen und gleichzeitig ausländische Verluste mit auffangen, um seine Wirtschaft durch die Zahlungsausfälle nicht noch zusätzlich zu belasten. Otto Fricke, der den Haushaltsausschuss des Bundestages anführt, sprach in einem Zeitungsinterview von einem Bürgschaftsvolumen von mehr als 100 Milliarden Euro allein für das Jahr 2009.

Inzwischen rotieren die Druckwalzen der Presse mit einer neuen Hiobsbotschaft für den Euro. In Italien sollen einige Banken die Kommunen dazu gebracht haben, ihre für Investitionen gebildeten Rücklagen in spekulative Geschäfte zu stecken. Dort wird von Verlusten in zweistelliger Milliardenhöhe gesprochen. Diese Gelder hätten spätestens im Frühjahr einen Impuls für den Arbeitsmarkt bringen können, wenn sie in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt worden wären.

All diese Faktoren sind ein kräftiger Hemmschuh für den Euro im Forex Trading. Einen weiteren stellt Petrus dazu. Die kräftigen Minustemperaturen und Schneemengen sorgen für einen Stopp im Bauwesen. Weder im Straßenbau noch im Hochbau kann unter diesen Bedingungen gearbeitet werden. Auch die Speditionen, Unternehmen der Personenbeförderung, der Handel und die Versicherungen müssen auf Grund dieser extremen Lage mit zusätzlichen wirtschaftlichen Belastungen rechnen, die dem Euro im Forex Trading in den nächsten wie ein Klotz am Bein kleben werden.

Gerade das 1. Quartal 2009 kann für Anleger gute Chancen im Devisenmarkt mit sich bringen. Die liegen allein schon in der Tatsache, dass der künftige US-Präsident Barack Obama am 20. Januar 2009 in sein Amt eingeführt wird. Dass sich in dem Zusammenhang neue Entwicklungen im Bereich der Konjunkturpakete ergeben werden, die dann für die US-Wirtschaft geschnürt werden, ist für Experten schon eine Selbstverständlichkeit. Da wird auch schon gemunkelt, dass die USA ihre Erholung aus der Rezession früher als bisher von Experten erwartet antreten werden. Wenn sich aber genau diese Entwicklung einstellen wird, dann wäre die wohl gefolgt von einem deutlichen Anstieg des US-Dollar gegenüber den Währungen Euro und Japanischer Yen – und das möglicherweise schon im ersten Quartal 2009.

Schon in der ersten Woche des neuen Jahre erlebte der US-Dollar einen Anstieg, der teilweise bis auf 130 Punkte hinauf reichte. Das könnte an den positiven Wirtschaftsnachrichten liegen, die schon im Vorfeld der Amtseinführung von Barack Obama ihre Kreise ziehen. Während in den letzten Monaten der US-Dollar gelegentlich auch einen Aufwärtstrend verzeichnete, konnte er sich allerdings in den letzten Wochen kaum stabilisieren.

Die Investoren am Markt zeigten sich insgesamt sehr unschlüssig in ihren Entscheidungen aufgrund der Entwicklungen, die das Kurspaar EUR/USD künftig nehmen könnte. Die Marke 1,3987, die am Silvestertag erreicht wurde, wird als möglicher Richtwert mit in das neue Jahr genommen. Allerdings fragen sich die Marktteilnehmer weiterhin – berechtigt – welche Entwicklungen der US-Dollar allein schon aufgrund der legendär niedrigen Zinsraten nimmt und zeigen sich bisher somit eher zögerlich gegenüber dem US-Dollar.

Durch die letzte Leitzinssenkung, die in den USA schließlich den Zinssatz von 0,25 Prozent brachte und die durch Reduzierungen in dem Eurobereich, in Großbritannien und in verschiedenen anderen Nationen nachfolgend Reduzierungen der Zinssätze brachte, verhalf dem Dollar zu einer leichten Stabilisierung. Insgesamt nutzten aber alle von der Finanzkrise betroffenen Staaten dieses finanzpolitische Werkzeug, um die gröbsten Auswirkungen der Krise abzufangen.

Von Experten werden unterschiedliche Prognosen für die Entwicklungen des Pfund Sterling gegeben. Während die einen eine Stabilisierung im Bereich 1,45 zum US-Dollar sehen, behaupten andere, dass ein Level bei 1,38 nicht auszuschließen sei. Und gerade Großbritannien erlebte den weltweiten Konjunkturabschwung hautnah und sehr empfindlich. Noch vor wenigen Monaten war das Kurspaar GBP/USD bei 1,95 gehandelt. Das Britische Pfund war aber gegenüber dem US-Dollar zu dieser Zeit offenbar überbewertet und auch der US-Dollar erlebte eine Bewertung, die über seinem tatsächlichen damaligen Niveau lag. Die heftigen Auswirkungen der Rezession taten ihr übriges und so stürzte das Währungspaar innerhalb eines recht kurzen Zeitraumes heftig ab.

Jetzt wartet die Welt – und insbesondere die Devisenwelt – auf die Amtseinführung des neuen Präsidenten Barack Obama. Und diese Erwartungshaltung zieht schon ihre positiven Kreise. Weiterhin kehren auch die großen Händler an den Markt zurück und beeinflussen das Geschehen hier wieder außerordentlich. Die Wirtschaftsdaten aus den USA tun ihr übriges und bringen große Bewegung in die Entwicklung der Währungen.

Wer jetzt gut beobachtet und diese Aufmerksamkeit auch regelmäßig auf den US-Markt und dessen konjunkturpolitische Entscheidungen richtet, kann am Devisenmarkt richtig gute Chancen erleben und ausbauen.

Wird das als katastrophal prognostizierte Jahr 2009 vielleicht doch nicht ganz so negativ ausfallen, wie uns bisher immer vorschwebte?

Ein feuchtfröhliches neues Jahr an alle Forexhändler, ob alte Hasen oder Neuspekulanten oder gar die, die es noch werden wollen und viel Erfolg bei den Investitionen des kommenden Jahres! Das Jahr 2008 ist vorüber, Sternstunden und finanzielle Tiefpunkte, eine Wirtschaftskrise, wie seit den 20er Jahren nicht mehr und das Ende einer Ära voller Misswirtschaft im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das Jahr 2009 startet ganz weit unten, jedoch mit gereckten Hälsen.

Ein kleines Hoch gab es zum Anfang des Jahres (welches auf dem Forexmarkt ja erst verspätet am 2.1. anfängt) schon bei den Rohstoffen. Das Rohöl konnte sich zum Neujahrsbeginn erst einmal wieder erholen. So endete es unter der 40$ Marke, liegt mittlerweile jedoch im oberen 40$-Bereich. Der aktuelle Wert des Barrel Rohöl liegt bei 46,01$. Somit ist das Rohöl im Gegensatz zum Jahresende um gut 10$ im Wert gestiegen. Ein positiver Auftakt, vielleicht ist das sogar das Zeichen dafür, dass es auch in der globalen Wirtschaft endlich wieder bergauf gehen soll.

 

Angesichts der positiven Wirtschaftsnachrichten für den Amtsantritt des 44. Präsidenten der vereinigten Staaten, Barrack Obama, konnte auch der Dollar heute ein wenig Plus verzeichnen. Er stieg seit heute Morgen um fast 130 Punkte an. Derzeit wird er gegenüber dem Euro bei 1,3889 gehandelt. Zum Ende des Jahres lag dieses Paar bei 1,3987. Dieser Wert ist der aktuelleRichtwert für das neue Jahr. Lange Zeit konnte der US-Dollar sich gegen den Euro behaupten und erst gegen Ende des Jahres erstarkte der Euro wieder. Ein Großteil der Spekulanten ist zweifellos immernoch unschlüssig, was dieses Wertepaar angeht, da es durchaus möglich ist, dass sowohl der Euro, als auch der US-Dollar an Kraft gewinnt. Interessant wird das Ganze erstrecht durch die niedrigen Leitzinswerte weltweit. Erst im Dezember 08 senkte die USA ihren Leitzins auf 0,25% als Antwort auf die vielen anderen Leitzinssenkungen in der Europazone.

Es bleibt abzuwarten, welche seiner Versprechungen der neue US-Präsident Barrack Obama wahr machen wird, welchen er mehr und welchen er weniger Aufmerksamkeit schenkt.

Wenn das Jahr 2008 abgeschlossen ist, dann kann gesagt werden, dass es eines der schlechtesten Aktienjahre der Vergangenheit war. Kursverluste bis zu 97 Prozent bei einzelnen Aktienmärkten im lokalen Bereich waren nicht ungewöhnlich und so ist 2008 ein echt schwaches Aktienjahr gewesen.

In Island ergab sich da wohl schon fast der Super-GAU, wobei sich das gesamte Land in einem vermeintlichen Boom bis zur Mitte des vergangenen Jahres sehr wohlfühlte. Dann schlug die Kreditkrise zu und zeigte sich dann sehr negativ für die unhaltbar starke Verschuldung. Boomte zuvor die Börse Islands noch, bracht sie jetzt zusammen, denn die Landeswährung erlebte dramatische Wertverluste, so dass sie inzwischen kaum noch zu handeln ist. Die Realwirtschaft befindet sich in einem tiefen Loch, das sich aus der schlechten Bonität der Banken und Konsumenten sowie auch des Staates ergibt.

Die Schrumpfung des Bruttoinlandsproduktes lag bei 3,4 Prozent und die Inflationsrate des Landes lag im Dezember bei sensationell schlechten 18,1 Prozent. Ein Leistungsdefizit wurde im dritten Quartal bei 109 Milliarden Kronen der Landeswährung oder aber bei rund 18 Prozent des Bruttoinlandsproduktes festgelegt. Allein zum Ende des Jahres 2007 lagen die Schulden der drei verstaatlichten Großbanken Irlands beim Zehnfachen des Sozialproduktes, das das gesamte Land erwirtschaftete.

Der Großteil der entstandenen Schulden entstand aus Mitteln, die aus dem Ausland aufgenommen wurden. Bereits im Jahr 2006 bzw. zu dessen Ende lagen die Auslandsschulden für Irland im Vergleich zum Sozialprodukt bei 240 Prozent.

Worauf ist diese wirklich grottenschlechte Entwicklung eigentlich zurückzuführen?

Experten sagen, dass diese negative Entwicklung durch schlecht implementierte und fehlgeleitete Liberalisierung entstanden ist, da die erzielbaren Erträge nicht im richtigen Verhältnis zum verbundenen Risiko standen.

Genau diese Entwicklung haben wir schon einmal beobachten können. Das war, als der Eiserne Vorhang in Mittel- und Osteuropa gefallen ist. Da sind dann die Verhältnisse in den gesamten baltischen Republiken und auch in der Ukraine, in Bulgarien und auch auf dem Balkan dann absolut aus dem Ruder gelaufen. Sogar in Russland war es der Preisboom, der für lange Zeit die wirklich schlechte Wirtschaftsstruktur überdeckte. Da war es dann die Wirtschaftskrise, die eine Korrektur auslöste und die Schwächen offen legte und gleichzeitig auch die Währungsreserven aufzehren ließ.

Wen wundert es da noch, dass die Börsen dieser Regionen dann in den letzten Monaten des Jahres 2008 die schwächsten weltweit waren, nachdem sie vorher scheinbar eine Verlauf nach oben hatten. Die Nischenmärkte in Tunis, Venezuela, Slowakien und auch in Japan verzeichneten aus der Sicht Europas die geringsten Kursgewinne.

Die Märkte in Tunis, Venezuela und Slowakien waren durch ihre Enge und die politischen Bedingungen ohnehin nur für wirklich risikofreudige Anleger eine sinnvolle Sache. Aber in Japan konnten europäische Anleger immerhin von Währungseffekten ihre Profite ziehen.

Der Yen holte in den Vergangen Monaten einen guten Teil seiner Unterbewertung gegenüber dem Euro auf und so liegt das Minus des Nikkei in Euro dann lediglich bei 26 Prozent. Der Index in der lokalen Währung erlitt aber im Jahr 2008 Verluste im Höhe von 42 Prozent. 

Auf diese derzeit oft gestellte Frage existiert kaum eine richtige Antwort. Man könnte also sagen, einsteigen und abwarten. Gegenwärtig sind die Verhältnisse in fast allen großen Wirtschaftssystemen sehr ungeklärt und es wird noch eine geraume Zeit dauern, bis sich diese Verhältnisse wieder einigermaßen klären werden. Was soll aber nun der interessierte Anleger tun, wenn er sich nicht traut, dem Devisenhandel aufgrund der gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnisse beizutreten. Soll er abwarten oder einsteigen? Tatsächlich könnten beide Antworten die richtige Antwort in sich bergen. Denn, beim Forex spielt es keine Rolle, ob die Kurse derzeit nach unten purzeln oder schnell in die Höhe schießen. Im Gegensatz zu den Gegebenheiten an der Börse, können hier in beiden Richtungen Gewinne erzielt werden. Bei der Börse ist das nur bei einem steigenden Kurs möglich, beim Devisenhandel müssen sich die Kurse lediglich bewegen, damit eine Gewinnmöglichkeit für die Anleger entsteht. Aus diesem Grund könnten vorsichtige Anleger ebenso vorsichtig dem Devisenhandel beitreten und auf ganz deutliche Signale warten, bevor sie große Investitionen tätigen. Auf der sicheren Seite befinden sich diejenigen, welche sich nach den Trends richten und dabei nicht zu gierig werden. Trends bergen immer Gewinnmöglichkeiten wobei das Verlustrisiko relativ gering ist. Bleibt man bei den Trends, sind also wenigstens kleine und stetige Gewinne möglich. Riskant wäre es, auf wenig eindeutige Signale aufgrund persönlicher Überzeugung zu hören und dabei viel Geld zu verlieren.

Zusammenfassen ist ein Einstieg in die Welt des Devisenhandels jederzeit mit Gewinnmöglichkeiten verbunden, doch der Markt bewegt und ändert sich schnellt, Übung und fundiertes Allgemeinwissen sollten zur Grundlage werden, Vorsicht zum ständigen Begleiter, auf diese Weise ist es möglich, Gewinne bei kleinem Risiko zu erhalten. Aber immer sollte man auf eines hören, auf die Signale und Trends des Forex, die schon manch einen, wenn auch nicht in den ultimativen Reichtum, so doch zu einer ansehnliche Gewinnsumme geführt haben.

 

Über die Bank Lehman Brothers, hat man ja nun bereits einiges gehört. Gegen die Frankfurter Sparkasse wurde Anklage erhoben durch ein Rentnerehepaar die über ihre Hausbank Zertifikate von  Lehman Brothers bezogen hatte. Diese wurde allerdings abgewiesen. Bei der Anklage lag es an den Anklägern, denn diese mussten Beweise erbringen, dass ihr Beratungsgespräch  nicht korrekt verlaufen sei. Natürlich ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen denn das Ehepaar wird mit ihrem Anwalt in Berufung gehen. Bereits 2006 wurden diese Zertifikate ausgehändigt welche den damaligen Wert von 12.000 Euro hatten. Als dann die Bank nun Insolvenz angemeldet hatte waren diese Zertifikate natürlich wertlos. Lehman Brothers waren durch die Finanzkrise in die Pleite gerast. Viele Zertifikate und Aktien sind ja durchaus versichert, dies geschieht durch eine Einlagensicherung aber die Lehman Brothers Zertifikate waren hierdurch nicht geschützt. Wenn man sich alles rund um die Lehman Brothers Bank nun ansieht inklusive dem Verfahren der Insolvenz kann man weder von Lehman Brothers als auch von den Tochtergesellschaften erwarten das in absehbarer Zeit irgendeine Art von Rückzahlung erreicht werden kann. Der Richter begründete seine Abweisung der Klage damit das niemand hätte voraussehen können was mit Lehman Brothers geschehen würde, auch nicht der Berater welcher zu den Zertifikaten geraten hatte und auch den Vertrag unterschrieben hatte. Geschädigte durch die Lehman Brothers können jedoch noch Hoffnung haben, denn es sind hier immer die Einzelfälle die wirklich zählen. Ein Urteil wir in Sache Lehman Brothers sicherlich nicht wie das andere sein. Dies sagen auch diverse Anwälte und auch Anlegerschützer. Jedoch scheint die Frankfurter Sparkasse sehr vielen Kunden die Zertifikate der Lehman Brothers Bank gegeben zu haben. Es gibt aber zwei Banken die den Verkauf von Zertifikate von Lehman Brothers angeführt haben. Zum einen die bereits benannte Frankfurter Sparkasse, aber auch die Hamburger Sparkasse. Die Berliner Sparkasse hatte mit den Lehman Brothers weniger zu tun und wird somit nun auch mit keiner Klage rechnen müssen. Jedoch müssen sich sowohl die Dresdner Bank als auch die Citibank warm einpacken denn auch sie haben binnen der letzten 2 Jahre diese Zertifikate ausgegeben. Auch hier gingen nicht gerade wenige Lehman Brother Papiere über den Tisch. Auch hier hatten Mitarbeiter der Banken zugesagt und erklärt, dass diese Zertifikate mehr als nur sicher seihen. Demnach wurden auch hier die Klienten nicht über Risiken aufgeklärt. Dies prangern nun auch Verbraucherzentralen öffentlich an. Ganz viele der Geschädigten sind ältere Menschen die auf das vertraut haben, was ihnen ihr Berater gesagt und auch versprochen hat. Einer der klagenden Klienten ist ein 99 jähriger Herr, dieser hatte beide Kriege überlebt nun aber dank der Frankfurter Sparkasse sein Notgroschen von 28.000 Euro verloren. Auch wurden einige der Geschädigten nicht darauf hingewiesen, das es für die Lehman Brothers keinerlei Sicherung gäbe, dies ist aber eine Tatsache die ein Bankberater erwähnen muss, dazu ist er verpflichtet. Ein Anwalt welcher fast 200 Klienten vertritt, versucht derzeit einen Vergleich mit denn Banken anzustreben. Das Problem auch hier ist ganz klar, so dass der Ankläger beweisen muss, dass der Bankberater ihm nicht alle Risiken aufgezählt hat.