Devisenhändler und Forex

Nicht immer haben Devisenhändler einen guten Ruf. Es heißt zum Beispiel, dass der Broker George Soros es mal geschafft haben soll, die Bank von England zahlungsunfähig gemacht zu haben. Oder aber das man sich abspricht und geheime Bündnisse eingeht. Dies entspricht aber nicht der Wahrheit und gehört lediglich zu einem ganzen Stapel an Unsinn und Legenden, welche im Umlauf sind. Soros hatte lediglich früher als andere erkannt, dass das Englische Pfund zu hoch gekommen war und spekulierte dagegen, richtigerweise hatte er hiermit großen Erfolg. Danach erst haben auch andere Investoren erkannt, dass diese Art des Spekulierens die Richtige sei und habe es ihm gleich getan. Auch hatte diese Aktion von Soros keinerlei politischen Hintergedanken oder politisches Motiv. Er war lediglich ein sehr logisch denkender und intelligenter Mensch mit dem Sinn für Finanzmarktprognosen. Sein Weg ist bei weitem kein Geheimnis mehr, er hatte die Zahlungsströme beobachtet, sozusagen den Fluss des Geldes verfolgt und geschaut in welche Richtung er sich bewegt. Diese Art des Brokerings oder auch Spekulierens ist bis heute noch hochmodern und aktuell. Immer öfter werden technische Analysen erstellt um in Erfahrung zu bringen in welche Richtung sich der Devisenmarkt entwickelt. Diese Richtung wird in Fachkreisen auch Trend genannt. Hierbei gibt es nur drei Möglichkeiten, entweder ein Markt ist stabil, oder aber zum einen runter oder aber hoch. Wer am Devisenmarkt handelt, weiß dass er dieses mit hohem Risiko tut. Dies ist auch der Grund warum sich Anleger genau überlegen sollten ob diese Art des Spekulierens wirklich die eigenen Wünsche wiederspiegelt. Ist dies nicht der Fall, so sollte man sich auf sicherere Aktien oder andere Anlagemöglichkeiten spezialisieren. Es kann durchaus vorkommen das sämtliches Geld welches freigegeben wurde, auch verloren gehen kann. Lässt man sich gut beraten wird einem schnell bewusst, dass nur Geld investiert werden sollte welches man nicht für das tägliche Leben benötigt.

Diverse Investoren und auch Gesellschaften, Broker verhalten sich derzeit eher ruhig. Dies kommt nicht zuletzt durch die Finanzkrise und die dadurch erfolgten Turbolenzen am Forex. Es wurden Beteiligungen abgewertet und die Beteiligung auf Umlaufvermögen wurde komplett gestrichen. So konnte sichergestellt werden, dass die Ansätze wenigstens den Wert zum Stichtag ziemlich genau wiederspiegelten. In einzelne Positionen wurde gar nicht mehr investiert auch wenn sich manche Firmen und deren Bilanzen durchaus positiv, auch während der Krise behaupteten. Am Ende jedes Jahres wird die Dauer der Wertminderung in den Investment Gruppen überprüft, hieraus geht hervor, dass sich viele noch weit länger als ein halbes Jahr im Minus befinden werden. Viele Beteiligungen mussten bereits abgestoßen werden. Auch verkleinert sich stetig während der internationalen Finanzkrise das eigene Kapital. Dieses schrumpfte während der Krise um ein vielfaches. Natürlich stagniert die Entwicklung der Unternehmen da sich gerade eine Rezession anberaumt. Man kann bislang auch schwer abschätzen wie sich diese Krise in 2009 weiterentwickeln wird. Verlässliche Prognosen sind wegen vieler Faktoren nicht möglich. Viele Investmentgesellschaften fokussieren sich auf kleine oder aber mittelständige Firmen, diese haben aber derart gelitten während der andauernden Finanzkrise, so dass man auch in diesen Kreisen sehr vorsichtig geworden ist. Man versucht das Risiko für den Anleger zu minimieren und hält sich mit Investitionen nun deutlich mehr zurück.

 

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