Der Weg zum Forex und Devisen

Während früher der Devisenhandel eine Domäne der Banken war und der Forex auch als Interbankenhandel bezeichnet wurde, finden heutzutage verstärkt auch Firmen oder sogar Nicht-Selbständige ihren Weg in den Forex. Nicht umsonst nimmt die Werbung für den Forex zu, auch wenn sie noch lange nicht den Ottonormalverbraucher erreicht hat. Immerhin erreicht sie all diejenigen, die sich mit Spekulation und Anlagemethoden auseinander setzen und das ist natürlich die Zielgruppe der Werbung für den Forex. Dabei ist diese Werbung teilweise Irreführend. Häufig wird der Einstieg in den Forex als leicht angepriesen, oder auf darauf, dass der Devisenmarkt fast gebührenfrei ist. An sich sind diese Tatsachen nicht falsch, doch etwas missverständlich. Es stimmt, dass die Teilnahme am Forex heutzutage auch für den privaten Anleger leicht geworden ist, doch das bezieht sich hauptsächlich auf die Methode des Einstiegs. Broker bieten ihren Service immer mehr über das Internet an und ermöglichen es jeder Person am Forex teilzunehmen. Doch die Teilnahme am Forex bedeutet natürlich noch lange keinen Erfolg, im Gegenteil, wer unerfahren in den Devisenhandel einsteigt riskiert nur Verluste, nicht zuletzt, weil sich in jedem Handel kosten verstecken. Nun sind wir bei der Werbung mit der Gebührenfreiheit angelangt. Reguläre Gebühren gibt es im Forex keine bis wenige. Das ist von Land zu Land und Broker zu Broker unterschiedlich. Doch auch über diese Gebühren sollte man sich informieren um nicht im Nachhinein eine böse Überraschung zu erleben. Hinzu kommen die Kosten, die indirekt bei jedem Währungstausch anfallen. Diese Kosten stecken in den Spreads. Die Spreads sind die Unterschiede im Ankaufs und Verkaufskurs einer Währung. Der Verkaufskurs liegt in der Regel höher als der Ankaufskurs. Diese Unterschiede können in Bereichen von einem Bit bis zu 200 Bit liegen. 1 Bit entspricht der letzten Stelle die nach dem Komma angegeben wird. Ein Unterschied von 200Bits ist sehr hoch und sollte gemieden werden, da dadurch natürlich der Verlust höher ist. Andererseits ist ein Unterschied von nur einem Bit kritisch zu betrachten. Broker und Banken verdienen zu einem anständigen Teil durch die Spreads. Wenn der Spread zu gering ist, verdient der Broker weniger, in der Regel kompensiert er das anderweitig. Möglicherweise durch spezielle Gebühren. Deswegen gilt bei der Auswahl eines Brokers immer: Augen auf und genau kontrollieren, wie die Konditionen sind. Auch mit spezieller Software, die den Einstieg in den Forex erleichtern soll, wird die Werbetrommel gerührt. Diese Programme analysieren den Markt anhand verschiedener statistischer Methoden, festgelegter Theorien und zum Teil auch mithilfe von Zahlenfolgen wieder Fibonacci-Folge. Ohne Software müssten die Kurse erst per Hand in Diagramme übertragen werden und dann analysiert, wobei sich das System der Übertragung in das Diagramm von Analysemethode zu Analysemethode unterscheidet. Die Software macht dies automatisch und kennzeichnet für den Benutzer automatisch die Signale. Signale sind besondere oder auch normale Veränderungen im Forex, die den Teilnehmern hinweise darauf geben, ob sie in den Markt einsteigen sollen oder aussteigen. Doch die Software alleine nimmt dem Benutzer nicht die Entscheidungen ab. Auch mit Hilfsprogrammen ist eine gute Kenntnis des Devisenmarkts erforderlich um konstant Gewinne zu erwirtschaften.

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