Forex Grundregeln, Kaufen, Verkaufen

Unter dem Forex Trading versteht man grundsätzlich den Ankauf einer Währung und dazu den simultanen – also gleichzeitigen – Verkauf einer anderen Währung. Diese Tatsache ist der Hintergrund für die Bezeichnung der Währungen als Devisenpaar, die im Fachjargon auch gern als Crossrates bezeichnet werden und sich aus den in den letzten Jahren häufigsten Paarungen von US-Dollar und Euro, Euro und Japanischem Yen sowie US-Dollar und Schweizer Franken ergeben haben. Aktive und schon längere Zeit mit dem Forex Market vertraute Anleger empfinden übrigens die sogenannten Majors, also die häufigst gehandelten Währungen, als die interessantesten. Dazu gehören der US-Dollar, der Japanische Yen, das GBP, also das Britische Pfund, der CHF, nämlich der Schweizer Franken, dazu CAD – Kanadischer Dollar und AUD – Australischer Dollar – in denen 85 Prozent aller Transaktionen täglich umgesetzt werden. Wie bei den meisten Finanzprodukten ist es auch bei den Devisen der Fall, das auf Basis von Bid- und Askkurs gehandelt wird, dabei ist der Bid der Preis, zu dem der Kauf der Devise stattfindet, während der Ask der Preis ist, zu der ein Verkauf stattfindet. Das heißt dann in klaren Worten, dass der Bid den Preis darstellt, zu dem die Devise an den Broker verkauft werden kann, während der Ask den Preis darstellt, zu dem die Devise vom Broker angekauft werden kann. Beim Ask werden dann zum Beispiel 100.000 CHF, Schweizer Franken, angekauft und 8.998.000 JPY, Japanische Yen, verkauft.

Kaufen. Ein Beispiel für den Kauf von Devisen: Der Händler setzt voraus, dass der US-Dollar gegenüber dem Japanischen Yen einen Anstieg verzeichnen wird. Damit der Gewinn also realisierbar ist, wird nun die Paarung US-Dollar und Japanischer Yen angekauft, um dann in der Folge möglichst gewinnbringend wieder verkaufen zu können. Der Standardvertrag wird angekauft und mit einer Position von 104.22 eröffnet. Da sich die Vermutung im Beispiel nun bewahrheitet hat, wird in der Folge zum Abschluss der Position wiederum ein Vertrag zu 105.68 wieder verkauft. Der Gewinn liegt für den Händler in diesem Fall bei 146 Pips, die sich aus der Differenz von 105.68 zu 104.22 ergeben.

Verkaufen. Ein Beispiel für den Verkauf von Devisen: Der Händler vermutet nun aufgrund von Erfahrungswerten und der Beobachtung des Marktes, dass der Euro einen Fall im Vergleich zum US-Dollar erfahren wird. Nun muss, um profitable Gewinne erwirtschaften zu können, zunächst die Paarung EUR und US-Dollar verkauft werden, damit der Kauf zu einem späteren Zeitpunkt – und einem hoffentlich niedrigeren Preis – stattfinden kann. In diesem Falle wird nun ein Standardvertrag zu 1.3347 verkauft, um somit die Position zu eröffnen. Ist die Vermutung richtig, kann nun der Kauf eines Vertrages zu 1.3040 erfolgen, der somit einen Gewinn von 307 Pips, die sich aus der Gegenüberstellung von 1.3347 und 1.3040 ergeben, verzeichnet werden. Auch wenn sich dieser Handel zunächst leicht anhört und dies in der Praxis bzw. der Umsetzung auch ist, gehört aber eine große Menge an Erfahrung und Fachwissen dazu, um Entscheidungen richtig zu platzieren. Gerade Anfänger in diesem Bereich sollten sich also gründlich beraten lassen und zunächst nur mit kleinen Geldbeträgen handeln, um Verluste so gering wie möglich zu halten. Die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit kann allerdings große Gewinne erwirtschaften.

 

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