Forex Trading: Was Einsteiger wirklich brauchen

Einsteiger brauchen nicht sofort einen Forex Broker mit ECN-Plattform und Entwicklungsumgebung für automatisierte Handelssysteme. Ganz im Gegenteil: Oft eignet sich das Angebot von Market Makern am besten.

Auch erfahrene Börsenhändler betreten im Forex Trading Neuland. Der Handel findet nicht über eine regulierte Börse, sondern eine außerbörsliche Handelsplattform statt. Wo mit dem hundertfachen des Einsatzes gehandelt wird, sind geringe Einstiegshürden am Anfang wichtiger als professionelle Marktmodelle im Hintergrund.

Forex Market Maker sind für Einsteiger die richtige Adresse

Market Maker stellen selbst fortlaufend Ankaufs- und Verkaufskurse. Sie leiten die Orders ihrer Kunden nicht an Banken oder virtuelle Marktplätze durch, sondern bedienen sie selbst. Auch wenn MM-Handelsmodelle nicht ganz zu Unrecht wegen möglicher Interessenskonflikte in der Kritik stehen, sind sie für Einsteiger genau richtig.

Die Vorteile von MM sind zugleich deren am häufigsten vorgebrachten Verkaufsargumente. Der Handel ist mit sehr geringen Mindesteinzahlungen (ab $50) möglich. Auch die minimale Lot-Size ist entsprechend niedrig. Häufig reichen bereits $10 für die Eröffnung einer Position. Bei STP- und ECN-Brokern werden meistens sehr viel größere Anforderungen an die Kapitalausstattung gestellt.

Market Maker verzichten auf Kommissionen und setzen fixe Spreads. Für Fortgeschrittene und Profis mag dies bei größeren Handelsumsätzen ein Kostennachteil sein, weil der Verzicht auf Kommissionen in die Spreads einkalkuliert wird. Anfängern erleichtert jedoch beides den Einstieg.

Ausschluss der Nachschusspflicht

Neulinge im Forex Trading sollten auf einen rechtlich verbindlichen Ausschluss einer Nachschusspflicht zu ihren Lasten achten und Konten nur bei Brokern mit einer solchen Klausel eröffnen. Ansonsten kann es zu einem Margin Call kommen, der gerade Anfänger leicht in Panik versetzt.

Wichtig: Fast alle Forex Broker werben damit, dass ihre Handelsplattform Verluste über den Einsatz hinaus durch Alarmsysteme verhindere. Das schließt eine Nachschusspflicht zulasten der Kundschaft aber keinesfalls aus. In den Geschäftsbedingungen muss unmissverständlich klar geregelt sein, dass der Broker negativen Salden des Handelskontos auf seine Kosten ausgleicht.

Teile und hab Spaß Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG