Was passiert eigentlich beim Währungshandel?

Über die Plattformen der Forex Broker können Anleger per Mausklick in Sekundenschnelle Orders im Markt platzieren, die aufgrund der praktisch unendlichen Liquidität im Forex Markt nahezu immer exakt zum gewünschten Kurs ausgeführt werden. Um zu verstehen, was der Handel mit Währungen eigentlich bedeutet, ist es ratsam, einen Blick hinter die Kulissen eines Geschäfts zu werfen.

Will ein Anleger auf einen Anstieg des Euros gegenüber dem Dollar setzen, macht er im Prinzip nichts anderes, als einen Kredit im Dollar aufzunehmen und diese Geldmittel in Euro anzulegen. Gewissermaßen besteht also ein in Dollar geführtes Darlehenskonto neben einem in Euro geführten Guthabenkonto. Für den Kredit sind Zinsen zu zahlen, für die Anlage im Euro werden Zinsen gutgeschrieben. Wertet sich der Euro nun tatsächlich gegenüber dem Greenback auf, gestaltet sich die Situation derart, dass für die Rückzahlung des Dollar-Kredites nicht das gesamte Euro-Guthaben verwendet werden muss, weil sich seit der Kreditaufnahme und der Anlage in Euro das Wechselkursverhältnis verändert hat. Anders gesagt verbleibt auf dem Euro-Konto ein Restbetrag, nachdem der Dollar-Kredit vollständig getilgt wurde. Dieser Restbetrag entspricht dem Gewinn des Investors.

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