Einflüsse auf den Dollar und den Euro im Forex Trading

Amerika kämpft ganz offensichtlich mit einem drastischen Rückgang der Beschäftigtenzahlen. Immerhin wurden im Dezember 2008 gegenüber dem Vormonat knapp 700.000 weniger Beschäftigte im gewerblichen Bereich verzeichnet. Dabei wird bei dieser statistischen Erhebung die Landwirtschaft von vornherein ausgeklammert um saisonale Auswirkungen auszuschließen.

Zwar weisen die angekündigten Zahlen der bevorstehenden Entlassungen eine rückläufige Tendenz aus, doch wurden im Monat Dezember 2008 immerhin mehr als 150.000 blaue Briefe bereits angekündigt. Dennoch ergibt sich daraus eine Reduzierung um 25.000 pro Monat.

Noch deutlicher dürften sich die am Dienstag Nachmittag veröffentlichten Statistiken zu den amerikanischen Industrieaufträgen ausgewirkt haben. Hier lag der tatsächlich ermittelte Rückgang immerhin fast doppelt so hoch, wie erwartet worden war.

Auch der Donnerstag dürfte beim Forex Trading recht interessant werden. Schon morgens kommen die ersten interessanten Zahlen aus Deutschland. Die Bilanz des Außenhandels gibt Aufschluss darüber, die die Lage in den Exportbetrieben ist, die derzeit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern aus dem Ausland haben. Dafür sorgen die in Deutschland üblichen Hermes Bürgschaften, über die die Bezahlung der Lieferungen ins Ausland von Seiten des Staates abgesichert wird.

Ein weiterer Knackpunkt dürften am Donnerstag die Verbraucherstimmung und der Geschäftsklimaindex des europäischen Wirtschaftsraumes werden. Hier dürfte auch eine Rolle spielen, dass Russland einigen wegen der Auseinandersetzungen mit der Ukraine den Gashahn zugedreht hat. Auch wenn man sich auf dem internationalen politischen Parkett für eine schnellstmögliche Lösung des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine einsetzt, zeichnen sich dort noch keine konkreten Wege ab. Das könnte schon binnen weniger Wochen zu Engpässen in der deutschen und gesamteuropäischen Wirtschaft führen.

Eine weitere wichtige Nachricht für den Forex Broker kommt ebenfalls aus Deutschland, denn zu Mittag werden die Berichte zum Auftragseingang in der Industrie veröffentlicht. So schlecht können die Zahlen allerdings nicht ausfallen, da in den Schlagzeilen der letzten Tage von verschiedenen Aufträgen in zweistelliger Millionenhöhe die Rede war. Dem sollte eine höhere Bedeutung beigemessen werden können, als den zur Veröffentlichung anstehenden Statistiken des Monats November. So hat allein die Stadt Dresden grünes Licht für den Bau von einer ganzen Reihe neuer Straßenbahnzüge gegeben. Auch die deutsche Bahn hat Aufträge über den Bau neuer Züge in enormen Größenordnungen erteilt.

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