Forex- Was ist der Devisenhandel?

Der Forex, allgemein als Devisenhandel bezeichnet, ist einer jener Finanzmärkte mit der höchsten ständig verfügbaren Liquidität und einem unglaubliche hohem täglichen Handelsvolumen. In Europa gehört natürlich der Euro, jedoch auch US-Dollar, Britischer Pfund Sterling und der Japanische Yen zu den beliebteste und meist gehandelten Währungen. Bei den Devisengeschäften handelt es sich eigentlich immer darum, eine Währung im Zuge des Verkaufs einer anderen zu erwerben. Dabei werden ausschließlich Währungspaare gehandelt, zu den wichtigsten gehören die oben erwähnten, wie EUR/USD. Noch vor einigen Jahren war es privaten Anleger nicht möglich, selber am sehr oft gewinnträchtigen Devisengeschäft teilzunehmen. Mittlerweile wird der Markt im Zuge der ständigen Entwicklung neuer und schneller Computer immer größer und zieht immer mehr Menschen an, durch das Internet und neue Gesetze kann daher jeder Privatanleger am Devisenhandel teilhaben. Früher wurden alle Aufträge über Telefon abgewickelt, was einige Zeit in Anspruch nahm und so zu keinem zeitgerechten Handel führen konnte. Das Internet dabei neue Wege für den Forex eröffnet, Echtzeit-Handel ist fast überall auf der Welt an jedem Wochentag 24 Stunden möglich. Bereits ab minimalen Summen von 50 oder 100 € kann ein Anleger seine Handelsfähigkeiten auf die Probe stellen und direkt via Internet in den Devisenhandel einsteigen. Natürlich existiert daneben das allen zugängliche Vollkonto, hier sind den eingebrachten Kapitalien keinerlei Grenzen gesetzt. Jede Summe kann für die profitable Spekulation eingebracht werden, wobei man darauf achten sollte, nur Summen einzusetzen, deren Verlust man ohne Weiteres verkraften kann. Auch sollte man zu diesem Zweck keineswegs sein erspartes Geld angreifen und sich in finanzielle Miseren stürzen. Auf einem Vollkonto etwa können bis zu 160 Währungspaare rund um die Uhr gehandelt werden. Dabei spielt es keinerlei Rolle, wie viel Geld man investiert. Die meisten Online-Anbieter bieten zudem einen Hebel an, der für viele Menschen einen Großteil der Attraktion des Forex darstellt. Ein Hebel in Aktion bringt einige Vorteile mit sich, da dabei niemals die gesamte Summe aufgewendet werden muss, die tatsächlich auch gehandelt wird. Der durchschnittliche Hebel liegt bei einem Margin von ein bis zwei Prozent. Sehr oft wird man einem Margin von eine Prozent begegnen, was im genaueren bedeutet, dass lediglich ein Prozent der gehandelten Summe im Besitz des Händlers sein muss. Möchte man etwa 100.000 US-Dollar erwerben, sind nur 1000 US-Dollar dafür nötig, um den Handel in die Tat umsetzen zu können. Die 1000 US-Dollar fungieren dabei als eine Art von Sicherheitsleistung, die der jeweilige Händler dem jeweiligen Unternehmen zur Verfügung stellen muss. Diese Sicherheitsleistung definiert dabei auch immer die Verlust- oder Gewinnchancen in der gehandelten Position. Bei einem Margin von einem Prozent, welches im Anschluss der Summe von 1000 US-Dollar entspricht, betragen die möglichen Verluste und Gewinne immer genau 1000 US-Dollar.

 

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