Im neuen Jahr gibt es gute Chancen im Forex

Gerade das 1. Quartal 2009 kann für Anleger gute Chancen im Devisenmarkt mit sich bringen. Die liegen allein schon in der Tatsache, dass der künftige US-Präsident Barack Obama am 20. Januar 2009 in sein Amt eingeführt wird. Dass sich in dem Zusammenhang neue Entwicklungen im Bereich der Konjunkturpakete ergeben werden, die dann für die US-Wirtschaft geschnürt werden, ist für Experten schon eine Selbstverständlichkeit. Da wird auch schon gemunkelt, dass die USA ihre Erholung aus der Rezession früher als bisher von Experten erwartet antreten werden. Wenn sich aber genau diese Entwicklung einstellen wird, dann wäre die wohl gefolgt von einem deutlichen Anstieg des US-Dollar gegenüber den Währungen Euro und Japanischer Yen – und das möglicherweise schon im ersten Quartal 2009.

Schon in der ersten Woche des neuen Jahre erlebte der US-Dollar einen Anstieg, der teilweise bis auf 130 Punkte hinauf reichte. Das könnte an den positiven Wirtschaftsnachrichten liegen, die schon im Vorfeld der Amtseinführung von Barack Obama ihre Kreise ziehen. Während in den letzten Monaten der US-Dollar gelegentlich auch einen Aufwärtstrend verzeichnete, konnte er sich allerdings in den letzten Wochen kaum stabilisieren.

Die Investoren am Markt zeigten sich insgesamt sehr unschlüssig in ihren Entscheidungen aufgrund der Entwicklungen, die das Kurspaar EUR/USD künftig nehmen könnte. Die Marke 1,3987, die am Silvestertag erreicht wurde, wird als möglicher Richtwert mit in das neue Jahr genommen. Allerdings fragen sich die Marktteilnehmer weiterhin – berechtigt – welche Entwicklungen der US-Dollar allein schon aufgrund der legendär niedrigen Zinsraten nimmt und zeigen sich bisher somit eher zögerlich gegenüber dem US-Dollar.

Durch die letzte Leitzinssenkung, die in den USA schließlich den Zinssatz von 0,25 Prozent brachte und die durch Reduzierungen in dem Eurobereich, in Großbritannien und in verschiedenen anderen Nationen nachfolgend Reduzierungen der Zinssätze brachte, verhalf dem Dollar zu einer leichten Stabilisierung. Insgesamt nutzten aber alle von der Finanzkrise betroffenen Staaten dieses finanzpolitische Werkzeug, um die gröbsten Auswirkungen der Krise abzufangen.

Von Experten werden unterschiedliche Prognosen für die Entwicklungen des Pfund Sterling gegeben. Während die einen eine Stabilisierung im Bereich 1,45 zum US-Dollar sehen, behaupten andere, dass ein Level bei 1,38 nicht auszuschließen sei. Und gerade Großbritannien erlebte den weltweiten Konjunkturabschwung hautnah und sehr empfindlich. Noch vor wenigen Monaten war das Kurspaar GBP/USD bei 1,95 gehandelt. Das Britische Pfund war aber gegenüber dem US-Dollar zu dieser Zeit offenbar überbewertet und auch der US-Dollar erlebte eine Bewertung, die über seinem tatsächlichen damaligen Niveau lag. Die heftigen Auswirkungen der Rezession taten ihr übriges und so stürzte das Währungspaar innerhalb eines recht kurzen Zeitraumes heftig ab.

Jetzt wartet die Welt – und insbesondere die Devisenwelt – auf die Amtseinführung des neuen Präsidenten Barack Obama. Und diese Erwartungshaltung zieht schon ihre positiven Kreise. Weiterhin kehren auch die großen Händler an den Markt zurück und beeinflussen das Geschehen hier wieder außerordentlich. Die Wirtschaftsdaten aus den USA tun ihr übriges und bringen große Bewegung in die Entwicklung der Währungen.

Wer jetzt gut beobachtet und diese Aufmerksamkeit auch regelmäßig auf den US-Markt und dessen konjunkturpolitische Entscheidungen richtet, kann am Devisenmarkt richtig gute Chancen erleben und ausbauen.

Wird das als katastrophal prognostizierte Jahr 2009 vielleicht doch nicht ganz so negativ ausfallen, wie uns bisher immer vorschwebte?

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