Trends im Forex Trading

Die Börsen Fachleute tun sich im Moment sehr schwer mit Prognosen. Das Einzige, worüber sie sich einig sind, ist die Tatsache, dass der Schwerpunkt des Handels mit Produkten des Finanzmarkts wahrscheinlich weniger im Devisenhandel als vielmehr in der Spekulation mit verschiedenen Anleihen liegen wird. Sollte das so eintreffen, wird das schwerwiegende Auswirkungen auf das Forex Trading haben.

Je dünner der Handel ist, desto stärker beeinflussen einzelne Trades die Kurse der gehandelten Währungen. Dieser Trend war schon über die Weihnachts- und Silvesterwoche zu beobachten. Hier spürte man sehr deutlich, zu welchem Zeitpunkt ein großer Investor aktiv wurde. Deshalb sollte man den Kursveränderungen zwischen dem 23. Dezember 2008 und dem 2. Januar 2009 keine allzu große Bedeutung beimessen. Der normale Handel wird sich erst in den nächsten Tagen wieder einstellen.

Derzeit scheint die Nachfrage nach Unternehmensanleihen zu steigen. Das muss nicht wirklich wundern, denn die Firmen sind zur Überwindung der Krise dringend auf finanzielle Mittel angewiesen, die sie von den Banken leider nur sehr zögerlich bekommen. Auf der anderen Seite sind die Konzerne bereit, für die Bereitstellung flüssiger Mittel deutlich mehr als sonst zu zahlen. Das macht die Unternehmensanleihen für die Anleger trotz der nunmehr in Deutschland geltenden Abgeltungssteuer sehr attraktiv.

Je nachdem, welches Risiko die potentiellen Anleger einzugehen bereit sind, könnten sich in den nächsten Wochen unterschiedliche Szenarien entwickeln. Möchten die Anleger nur ein geringes Risiko eingehen, könnte der Markt noch deutlicher als bisher belastet werden. Vertrauen die Anleger der Wirtschaftspolitik der Unternehmensführungen und sind bereit, ihnen Geld zu leihen, dann könnte dies für die Wirtschaft ein entscheidender Impuls sein, der sie die ersten Schritte auf den Weg zur Überwindung der Krise führen könnte.

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