Dürfen sich die Forex Broker freuen?

Ja, sie dürfen, denn der Donnerstag zeigte sich im späten Handel erstaunlich anlegerfreundlich. Vor allem die Forex Broker, die am Morgen in die europäische Gemeinschaftswährung investiert hatten, durften sich freuen. Der Euro legte gegenüber allen an der Börse gehandelten Leitwährungen der Welt im Forex Trading zu. Die größten Gewinne konnte er mit einem satten Plus von knapp vier Prozent gegenüber dem Australischen Dollar und nur einem Prozent weniger gegenüber dem New Zealand Dollar einfahren. Doch auch gegenüber dem Britischen Pfund sowie der Norwegischen und Schwedischen Krone lagen die Gewinne über einem Prozent. Nur knapp unter einem Prozent Zuwachs konnte er sich dem Schweizer Franken gegenüber behaupten. Sogar der bisher kämpferische Amerikanische Dollar wich ein kleines Stück im Forex Trading zurück. Letzteres muss nicht wundern, denn die in den Vereinigten Staaten veröffentlichten Statistiken zur Entwicklung der Arbeitslosenzahlen waren so dramatisch, wie schon mehr als eineinhalb Jahrzehnt lang nicht. Anders sah es dagegen auf dem Aktienmarkt aus. Hier merkt man, dass die Anleger durch die sich verschärfende Wirtschaftskrise sehr verunsichert sind. Die Indizes gaben durchweg teils dramatisch nach. Am schlimmsten erwischte es am Donnerstag den Nikkei und den Estoxx, die beide knapp sieben Prozent an Verlusten einstecken mussten. Nicht viel anders erging es dem TecDAX, der um mehr als 5,6 Prozent nachgab. Dow Jones und Nasdaq kamen vergleichsweise glimpflich weg. Hier lagen die Minusbilanzen zu Handelsschluss unter einem Prozent. Inzwischen können sich die Gewerbetreibenden und Privatleute auf noch günstigere Preise an den Zapfsäulen freuen, denn der Rohölpreis setzte auch am Freitag seine Talfahrt weiter fort und rutschte zeitweise unter fünfzig Dollar pro Barrel, was natürlich wieder die OPEC auf den Plan rufen dürfte, wo bereits offen über eine weitere drastische Senkung der Förderquoten spekuliert wird.

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