Im Moment bieten sich für Forex Anleger gute Chancen

Der kurz bevorstehende Jahreswechsel und die wenig liquiden Devisenmärkte generieren wohl ausgiebige aber auch kurzzeitige Preisbewegungen. Für Anleger können sich genau aus diesem Umstand gute Handelgelegenheiten bieten, wenn dann nämlich von den raschen Kurssteigerungen rund um den Jahreswechsel profitiert werden kann, an dem die institutionellen Investoren noch nicht wieder auf den Markt dazugestoßen sind. Da müssen die Stunden Charts natürlich zum Ende des Jahres und eben auch zu Beginn des neuen Jahres gründlich beobachtet werden. Die wichtigen Teilnehmer am Markt bleiben dem Börsengang momentan fern und Experten vermuten um den Jahreswechsel herum wieder eine hohe Volatilität – kurz bevor die Bücher der Großen geschlossen und kurz bevor sie dann im neuen Jahr wieder geöffnet werden.

Erwartet wurde ein geringes Handelsvolumen bei einer sehr hohen Preisvolatilität für die Paarung EUR/USD. Da klettert das Paar dann gemeinschaftlich auf eine Marke von 1,4360 und nachdem das unterstützende Level im Bereich 1,4000 überwunden war, konnte dann auch eine Erholung für das Rohöl beobachtet werden. So wurde die Paarung am letzten kompletten Handelstag dann mit 1,4043 gehandelt.

Zum Jahreswechsel wird der Wertverlust des Euro, der sich aus den Anfängen der Finanzkrise ergeben hat, dann wohl auch wieder ausgeglichen. Dabei wird der Dollar aber weiterhin im Bereich von 1,3900 und 1,4200 gehandelt. Das ist eine Art von Handel, die sich nach Expertenmeinung noch bis in das neue Jahr hinein fortsetzen kann.

Insgesamt sind die Währungsmärkte im Moment großen Preisschwankungen und einer starken Illiquidität unterworfen. Genau darin liegen aber für die Anleger in den nächsten Tagen große Chancen auf wirklich gewinnbringende Handelsgelegenheiten.

Stellt sich nur noch die wichtige Frage, welchen Kurs der Dollar dann im kommenden Jahr wohl einnehmen wird? Hat das große Deleveraging dann ein Ende?

Gerechnet wird wohl eher mit einem Deleveraging, das den Dollar dann recht kurzfristig stärken kann. Aber es kann auch sein, dass die neu ausfallenden Entscheidungen durch die US-Regierung im Bereich der Geld- und Kreditpolitik den Dollar noch einmal etwas schwächen.

Aber erst einmal ist es wieder der Index für das Verbrauchervertrauen, der auf dem Programm in den Kalendern der USA steht. Der Bericht soll dann einen leichten Anstieg der Vertrauens der US-Verbraucher zeigen. Da könnten die aktuellen Marktkonditionen eine erneute Volatilität für die Paarung EUR/USD und auch für die anderen Dollar-Crosse mit sich bringen.

Für Großbritannien steht wohl wieder einmal eine Leitzinssenkung ins Haus und damit erreicht das Britische Pfund dann einen erneuten Tiefstand zum Euro. Die Nachrichten im Hinblick auf die Paarung GBP/USD sind nicht wirklich erfreulich, ist es aber seitens der EZB klar, dass der Zinssatz hier zunächst unverändert bleibt – und das bringt dem Euro dann zusätzliche Unterstützung.

Die Kurspaarung EUR/GBP erlebte in der letzten Woche einen Hochkurs, der nahe der 1-1 Handelsparität angesiedelt war. Aber zum Ende des vorletzten Handelstages schloss die Paarung dann bei 0,9690.

Der GBP wird von der globalen Finanzkrise wohl am heftigsten geschüttelt. Die Paarung EUR/GBP erlebte seit September einen Anstieg um 43 Prozent – aber Experten vermuten hier schon in naher Zukunft eine deutliche Korrektur.

 

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