Euro im leichten Aufschwung

Am heutigen Dienstagmorgen tendierte der Euro beim Auftakt des europäisch dominierten Forex-Trades um das Niveau von 1,40 Dollar. Im Verlauf des Vormittags stieg der Wert der europäischen Gemeinschaftswährung auf das Niveau von 1,41 Dollar. Gegen Mittag legt die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für das Währungspaar EURUSD mit 1,4170 Dollar fest. Dies entspricht einem Anstieg des Wertes um 0,98 Prozent im Vergleich zum gestrigen Referenzkurs. Weiterhin legte die Europäische Zentralbank die Referenzkurse zum Britischen Pfund Sterling, Japanischen Yen und Schweizer Franken wie folgt fest: Gegenüber dem Pfund stieg der Euro auf 97,52 Pence, was einem Anstieg von 0,54 Prozent entspricht. Noch gestern hatte der Euro einen Spitzenwert von 97,99 Pence erreicht. Die Parität zum Britischen Pfund Sterling war zum greifen nah. Zum Japanischen Yen wurde der Referenzkurs auf 127,70 Yen festgelegt. Dies entspricht einer Wertsteigerung von 0,42 Prozent. Den größten Wertzuwachs nach dem Dollar konnte der Euro im Laufe des Vormittags gegenüber dem Schweizer Franken verbuchen. Hier wurde der Referenzkurs mit 1,4954 Euro, was einer Steigerung von 0,84 Prozent entspricht.

Analysten schätzen das Umfeld für den Euro zur Zeit als sehr günstig ein. Mit dem Einschwenken der amerikanischen Notenbank Federal Reserve auf eine faktische Nullzinspolitik, wurde das Thema vom Renditenunterschied wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Zusätzlichen Druck auf die amerikanische Landeswährung wird zur Zeit vom Ölpreis ausgeübt. Sollte im Zuge der anhaltenden Kämpfe im Gaza-Streifen der Ölpreis wieder ansteigen, wird dies vor allem auf Kosten des Dollars geschehen. Negative Impulse für die europäische Gemeinschaftswährung gehen derzeit von Konjunkturdaten nicht aus. Einzig einige Kommentare zur aktuellen Konjunktur durch die Europäische Zentralbank könnten sich negativ auf die Euro-Euphorie der Marktteilnehmer auswirken, so jedenfalls die Meinung einiger Marktbeobachter. Am Montag sprach der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Lucas Papademos, von weiteren Leitzinssenkungen in der Eurozone. Die Marktteilnehmer reagiert auf die Ankündigung sofort und der Euro verlor am Montagnachmittag ein gutes Stück seiner Gewinne gegenüber dem Dollar vom Vormittag.

Für den heutigen Dienstagnachmittag erwarten die Experten neue Impulse für die Forex-Märkte. In den Vereinigten Staaten wird heute der Chicagoer Einkaufsmanagerindex vorgestellt. Außerdem werden heute ebenfalls die Daten zum amerikanischen Verbrauchervertrauen bekannt gegeben, die vom Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board ermittelt werden.

 

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