Euro zieht wieder an

Die europäische Gemeinschaftswährung scheint zum Jahresendspurt angesetzt zu haben. Gegenüber fast allen Währung zieht der Euro gegenwärtig spürbar an. Bei Handelsbeginn des europäisch geprägten Forex-Trades am Montagmorgen lag der Euro zwischenzeitlich über der 1,42 Dollar Marke. Den morgendlichen Höchststand erreichte der Euro mit 1,4260 Dollar. Aufgrund der drohenden Kriegsgefahr kletterten weltweit die Rohstoff- und Ölpreise, wovon derzeit der Euro aber auch der Schweizer Franken profitieren. Es bleibt abzuwarten, ob der Euro heute die im asiatisch dominierten Forex-Trade eingesetzte Befestigungstendenz weiter fortsetzen kann. Bereits im asiatischen Forex-Trade zog der Euro heute deutlich gegenüber dem Japanischen Yen und dem Britischen Pfund Sterling an. Der Referenzkurs für das Wechselkurspaar EURUSD wurde von der Europäischen Zentralbank am vergangenen Mittwoch mit 1,4005 Dollar für einen Euro festgelegt. Zum Vergleich lag der Referenzkurs am Dienstag bei 1,3978 Dollar.

Gegenüber dem Britischen Pfund hat der Euro zwischenzeitlich einen neuen Höchststand mit 0,9666 Pence erreicht. Die Parität zum Pfund ist in greifbare Nähe gerückt. Vor allem die Entwicklungen im Nahen Osten werden laut Analysten-Meinung den Euro in den nächsten Tagen stützen. Damit rückt auch die Gleichwertigkeit zum Britischen Pfund in greifbare Nähe. Bis jetzt fehlen weniger als vier Cent. Die schwachen Konjunkturaussichten für Großbritannien könnten daher innerhalb der nächsten Tage zum Erreichen der Parität führen.

Im asiatisch dominierten Forex-Trade hat der Dollar am Montag gegenüber dem Euro und dem Japanischen Yen an Wert verloren. Auch gegen das Britische Pfund Sterling, das derzeit mächtig unter Druck und Rezessionsängsten steht, musste der Dollar 0,3 Prozent Gewinn abgeben.

Zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr ist der Handel an den Forex-Märkten traditionell dünn. Dadurch werden weiterhin starke Kursschwankungen in den einzelnen Wechselkurspaarungen erwartet. Derzeit sieht es so aus, als ob die verbliebenen Marktteilnehmer zum Jahresende hin den Euro etwas bevorzugen würden. Dazu trägt der Blick auf die amerikanischen Wirtschaftsdaten bei. Die Aussichten für das kommende Jahr sind für die USA nicht gerade rosig. Daher gehen einige Experten davon aus, dass die Marktteilnehmer über das Jahresende ihr Kapital lieber in den Euro anlegen. Dennoch sehen die meisten Analysten noch keine Trendwende zugunsten des Euros.

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