Forex- Asien Börsen schwach

Nachdem aus den USA auch nur negative Einflüsse und Vorgaben verzeichnet werden konnten, sind in Fernost seit Dienstag auch eindeutige Verluste auf der Börse zu verzeichnen. Kurz vor dem Ende eines der schlimmsten und negativsten Börsenjahre seit einigen Jahrzehnten, versuchen alle Anleger noch schwarze Zahlen zum Ende dieses Jahres zu erreichen, um ihre Jahresabschlussbilanz etwas einträglicher zu gestalten. Jedoch konnte das Handelsvolumen nicht wirklich groß werden, Hauptgrund war und ist zunächst der Feiertag, wodurch sich viele Anleger frei genommen haben und dem Handel fern geblieben sind. Der Aktienmarkt in Taiwan konnte auch nur mit einem Verlust von Minus 2,9 Prozent schließen, was mit 4405 Punkten der niedrigste Stand seit Wochen war und die noch tätigen Anleger enttäuschte. Dazu trugen vor allem die überaus negativen Nachrichten aus der Chipbranche und dem Arbeitsmarkt bei. Der Leitindex in Shanghai schloss bei 4,6 Prozent im Minus bei 1897 Punkten, eine sehr negative Entwicklung. Zwar wurde der Leitzins auch in China von der Zentralbank am Montag deutlich gesenkt, doch wurden die Anleger mit der Veröffentlichung der Senkung abermals enttäuscht, da sie mit einem größeren Ausmaß in den Zinssenkungen gerechnet hatten, wieder ging eine Rechnung nicht so recht auf. Daneben sind ebenso rückläufige Tendenzen auf den Börsen von Hongkong, Singapur, Südkorea und Australien zu verzeichnen.

Die US-Börsen sind ohnehin bereits schweren Belastungen unterworfen. Da nützt es den Anlegern kaum etwas, wenn das Weihnachtsgeschäft auch noch sehr schwach abgeschlossen wurde und die Automobilbranche immer tiefer in den Schuldensumpf rutscht. So gab der Dow-Jones ebenfalls um 0,7 Prozent nach und steht bei 8519 Punkten. Der Nasdaq gab um ganze 2,04 Prozent nach und steht derzeit bei 1532 Punkten. So kann eigentlich nur konstatiert werden, dass sich die US-Börse mit ihren schwachen Aktien weiterhin in Richtung 30er Jahre-Entwicklung bewegt, was keinem Anleger wirklich Freude bereiten könnte. Das war dann wohl überhaupt das schlechteste Jahr seit den unglaublich verlustreichen 30er Jahren, in denen einige Anleger in ganzes Hab und Gut verloren und wieder von vorne beginnen mussten.

Zudem gibt der US-Dollar weiter im fernöstlichen Devisenhandel gegenüber dem Euro nach. Nur schwache Tendenzen sind in diesen Tagen zu verzeichnen und es bleibt abzuwarten, wie die Rettungsaktionen des Weißen Hauses im Januar sich auf die Weltwirtschaft und ihren weiteren Fortgang auswirken werden.

 

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