Lehmann Brothers

Über die Bank Lehman Brothers, hat man ja nun bereits einiges gehört. Gegen die Frankfurter Sparkasse wurde Anklage erhoben durch ein Rentnerehepaar die über ihre Hausbank Zertifikate von  Lehman Brothers bezogen hatte. Diese wurde allerdings abgewiesen. Bei der Anklage lag es an den Anklägern, denn diese mussten Beweise erbringen, dass ihr Beratungsgespräch  nicht korrekt verlaufen sei. Natürlich ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen denn das Ehepaar wird mit ihrem Anwalt in Berufung gehen. Bereits 2006 wurden diese Zertifikate ausgehändigt welche den damaligen Wert von 12.000 Euro hatten. Als dann die Bank nun Insolvenz angemeldet hatte waren diese Zertifikate natürlich wertlos. Lehman Brothers waren durch die Finanzkrise in die Pleite gerast. Viele Zertifikate und Aktien sind ja durchaus versichert, dies geschieht durch eine Einlagensicherung aber die Lehman Brothers Zertifikate waren hierdurch nicht geschützt. Wenn man sich alles rund um die Lehman Brothers Bank nun ansieht inklusive dem Verfahren der Insolvenz kann man weder von Lehman Brothers als auch von den Tochtergesellschaften erwarten das in absehbarer Zeit irgendeine Art von Rückzahlung erreicht werden kann. Der Richter begründete seine Abweisung der Klage damit das niemand hätte voraussehen können was mit Lehman Brothers geschehen würde, auch nicht der Berater welcher zu den Zertifikaten geraten hatte und auch den Vertrag unterschrieben hatte. Geschädigte durch die Lehman Brothers können jedoch noch Hoffnung haben, denn es sind hier immer die Einzelfälle die wirklich zählen. Ein Urteil wir in Sache Lehman Brothers sicherlich nicht wie das andere sein. Dies sagen auch diverse Anwälte und auch Anlegerschützer. Jedoch scheint die Frankfurter Sparkasse sehr vielen Kunden die Zertifikate der Lehman Brothers Bank gegeben zu haben. Es gibt aber zwei Banken die den Verkauf von Zertifikate von Lehman Brothers angeführt haben. Zum einen die bereits benannte Frankfurter Sparkasse, aber auch die Hamburger Sparkasse. Die Berliner Sparkasse hatte mit den Lehman Brothers weniger zu tun und wird somit nun auch mit keiner Klage rechnen müssen. Jedoch müssen sich sowohl die Dresdner Bank als auch die Citibank warm einpacken denn auch sie haben binnen der letzten 2 Jahre diese Zertifikate ausgegeben. Auch hier gingen nicht gerade wenige Lehman Brother Papiere über den Tisch. Auch hier hatten Mitarbeiter der Banken zugesagt und erklärt, dass diese Zertifikate mehr als nur sicher seihen. Demnach wurden auch hier die Klienten nicht über Risiken aufgeklärt. Dies prangern nun auch Verbraucherzentralen öffentlich an. Ganz viele der Geschädigten sind ältere Menschen die auf das vertraut haben, was ihnen ihr Berater gesagt und auch versprochen hat. Einer der klagenden Klienten ist ein 99 jähriger Herr, dieser hatte beide Kriege überlebt nun aber dank der Frankfurter Sparkasse sein Notgroschen von 28.000 Euro verloren. Auch wurden einige der Geschädigten nicht darauf hingewiesen, das es für die Lehman Brothers keinerlei Sicherung gäbe, dies ist aber eine Tatsache die ein Bankberater erwähnen muss, dazu ist er verpflichtet. Ein Anwalt welcher fast 200 Klienten vertritt, versucht derzeit einen Vergleich mit denn Banken anzustreben. Das Problem auch hier ist ganz klar, so dass der Ankläger beweisen muss, dass der Bankberater ihm nicht alle Risiken aufgezählt hat.

 

 

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