Forex- Wie läuft der Devisenhandel ab?

Der Devisenhandel bezeichnet im Allgemeinen den An- oder Verkauf von Devisen, also Währungen. Jedoch werden dabei nicht wirklich die Währungen erworben, sondern das Recht aus die jeweils gekaufte Währung. Aus diesem Grund kann man sagen, dass es nicht direkt ein Devisenhandel ist, sondern ein Handel mit auf Devisen lautenden Forderungen. Eine Möglichkeit, Devisen zu handeln, liegt bei Devisenoptionsgeschäften, also Devisenverkaufs- oder Devisenkaufoptionen. Während einer solchen Option erwirbt der Händler das Recht, innerhalb einer bestimmten Frist oder eines gewissen Tages eine Währung oder genauer ein Währungspaar zu einem garantierten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Zum Beispiel bei einem Devisen-Future-Kontrakt verpflichtet sich der Händler dazu, zu einem bestimmten Betrag, also ein gewisses Volumen an Währungen zu verkaufen oder zu kaufen. Dadurch, dass beim Devisenhandel immer eine Währung verkauft wird, um eine andere zu kaufen, entstehen die Wechselkurse. Im Genaueren entstehen diese Kurse aus dem Preisverhältnis zweier Währungen, sind also auch nominal. So kann man in Devisenhandel-Darstellungen nur Währungspaare, nie aber einzelne angebotene Währungen finden. Der zwischen zwei unterschiedlichen Währungen entstandene Kurs wird in der Fachsprache auch als Cross Rate bezeichnet. So zeigt der Wechselkurs den potentiellen Käufern immer an, wie viel sie von einer bestimmten Währung aufwenden müssten, um eine andere Währung zu erwerben. Immer noch ist es der Fall, dass Devisengeschäfte am Telefon abgewickelt werden, diese veraltete Technik tritt jedoch immer weiter in den Hintergrund und wird zunehmend durch das Internet und seine hohe Übertragungsgeschwindigkeit ersetzt. Im Internet übernehmen dann elektronische Systeme die Arbeit des Telefons. Das System mit der weitesten Verbreitung ist wohl der Forex, auf welchem der Devisenhandel abgewickelt werden kann. Ein täglicher Umsatz von mehreren Billionen US-Dollar ist dabei mittlerweile zur Normalität geworden. Dabei bezeichnet der Begriff Forex einfach nur den internationalen Devisenhandel und lautet ausgesprochen: Foreign Exchange Market. Auf diesem Markt fungieren nach wie vor Broker und computergestützte Systeme als Erfasser von Angebot und Nachfrage. Ständig werden hier Währungen ge- und verkauft, die Kurse ändern sich sekündlich, minütlich und täglich, Geld- und Briefkurse werden notiert, doch alles ist nur für eine sehr kurze Zeit gültig und ändert sich blitzschnell, eine hohe Auffassungsgabe und schnelle Reaktionen während dem Handel sind aus diesem Grund der hohen Geschwindigkeit unerlässlich. 

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