Forex-Report

Nachdem noch letzten Freitag Tiefstkurse im US-Handel von 1.3825 US-Dollar notiert werden konnten, hat sich der Euro pünktlich zum Wochenbeginn erholt und bei 1,3995 US-Dollar eröffnet. Der US-Dollar steht gegenüber dem Yen auf 89,95. Die allgemeine Situation in den Carry Trades scheint einigermaßen stabilisiert, nachdem der Ausverkauf zum Wochenschluss positiven Einfluss ausüben konnte. EURO/YEN stehen derzeit bei 125,90, Euro-Franken bei 1,5385. Noch letzte Woche einigten sich sowohl Vertreter der amerikanischen als auch der kanadischen Regierung auf finanzielle Hilfspakete für die Automobilindustrie. GM und Chrysler erhielten von der amerikanischen Regierung zu diesem Zweck ganze 17,4 Milliarden, zwar ist das Paket noch nicht hundertprozentig verabschiedet worden, doch weisen alle Anzeichen der US-Wirtschaft darauf hin. Zu dem Paket hat sich jedoch seitens der Regierung auch eine Bedingung gesellt, die von den Autoherstellern zu erfüllen ist. Bis Ende März müssen diese grundlegende Änderungen in ihren Werken und der allgemeinen Firmenphilosophie durchsetzen, um weiterhin wettbewerbsfähig sein zu können. Treten keinerlei Änderungen und Restrukturierungen auf freiwilliger Basis ein, diese beziehen sich Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Schuldner und Anteilseigner, so würde die Regierung das milliardenschwere Hilfspaket einfach zurückfordern, was einem Begräbnis der genannten Autohersteller gleich kommen würde. Auch soll weiterhin Chapter1 des amerikanischen Insolvenzgesetzes als letzte Option im Hinterkopf aller Beteiligter bleiben. Dies stellt die letzte Möglichkeit bei einer Insolvenz dar, die Firma retten zu können. Dabei soll dem Insolvenz beantragenden Unternehmen eine Art von Gnadenfrist eingeräumt werden, innerhalb der zum einen Schutz vor Schuldansprüchen besteht und zum anderen eine Frist, innerhalb derer dem Unternehmen komplett wieder auf die Beine geholfen werden soll. Jedoch nicht von Außen. Die kanadische Regierung verabschiedete ein ähnliches Programm, jedoch in deutlich kleinerem Umfang. Das Hilfspaket dort beträgt etwa 3,4 Milliarden US-Dollar und soll GM wie auch Ford zugute kommen. Ob das wirklich hilft, bleibt weiterhin abzuwarten. Die Internationalen Hilfsprojekte gehen dabei immer weiter, viele Nationen kündigen Hilfen für ihre Wirtschaftssysteme an und die Tendenz geht weiter in Richtung Hilfe. Die allgemeine Gefahr bleibt bei solchen Aktionen auf die Währungssysteme behaftet, denn schier inflationäre Auswirkungen könnten die langfristige Folge sein. 

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