Nach heftigem Auf und Ab – Euro unverändert

Der Euro zeigte sich im Verlauf des gestrigen Forex-Trades als äußerst volatil. Nach einer fast dramatischen Berg- und Talfahrt im Verlauf des gestrigen Handels, zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung bei Beginn des europäisch geprägten Devisenhandels nahezu unverändert. Beim Übergang von asiatisch in den europäisch geprägten Forex-Trade lag der Euro bei 1,4250 Dollar. Damit kostete der Euro etwa genauso viel, wie am späten Donnerstagabend. Der Dollar wurde mit 0,7018 Euro notiert. Am Mittag legte gestern die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für die Währungspaarung EURUSD mit 1,4616 Dollar für einen Euro fest. Im Vergleich dazu lag der Referenzkurs am Mittwoch bei 1,4059 Dollar.

Der Handel war gestern vor allem durch massive Kursschwankungen geprägt. Innerhalb von wenigen Minuten stieg die europäische Gemeinschaftswährung am Vormittag um knapp drei Cent über die 1,47 Dollar Marke. Am späten Nachmittag dann begann ein dramatischer Fall des Euros. Zeitweise stand der Euro unterhalb der 1,42 Dollar Marke. Zumindest einen Teil der Kursschwankungen lässt sich mit der derzeitigen Marktlage erklären. Vor dem Hintergrund des nahenden Jahresende, haben sich viele Investoren bereits vom Handel verabschiedet. Daher ist die Liquidität auf den Forex-Märkten zur Zeit sehr dünn. Schon kleiner Investitionen oder Gewinnmitnahmen können zu größeren Kursschwankungen führen. Für Marktteilnehmer gilt daher die Regel, dass geringe Umsätze starke Kursschwankungen begünstigen. Allerdings hatte kaum ein Analyst mit solchen teilweise dramatischen Schwankungen gerechnet. Warum diese so heftig ausfielen, bleibt vielen Marktbeobachter weiterhin ein Rätsel.

Im asiatisch geprägten Handel konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung wieder etwas fangen. Hier konnte der Euro um 0,4 Prozent zulegen und bot damit die Grundlage für den heutigen Handelsbeginn oberhalb der 1,42 Dollar Marke. Im Verhältnis zum Japanischen Yen musste sich der Dollar abermals geschlagen geben. Nachdem der Dollar noch am Vortag leichte Gewinne verbuchen konnte, mussten diese im asiatisch dominieren Handel wieder abgegeben werden.

Von der fundamentalen Seite, was also grundlegende Konjunkturdaten angeht, werden heute kaum Impulse für die Forex-Märkte erwartet. In Frankreich steht heute der Geschäftsklimaindex zur Veröffentlichung an. Aus den Vereinigten Staaten werden heute keine entscheidenden Konjunkturdaten mehr erwartet. Starke Kursschwankungen wie gestern, können Analysten heute trotzdem nicht ausschließen.

 

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