Forex- Anfallende Kosten

Wie bei jeder anderen Form von Investition, fallen auch beim Devisenhandel Gebühren an, die man an die zahlreichen Dienstleister abgeben muss, damit sie die von uns in Auftrag gegebenen Positionen abhandeln. Ein Mensch etwa, der sich nicht entschließen kann, ob er sein Kapital nun an der Börse oder am Devisenmarkt anlegt, könnte anhand der jeweiligen Kosten in den zwei Bereichen schnell zu einer Entscheidung kommen. Vergleicht man nämlich die Börse mit dem Devisenmarkt, dann wird eine Tatsache ganz schnell offensichtlich. Der Devisenhandel ist und bleibt eindeutig der Sieger im Preisvergleich und ist somit eindeutig billiger, was die Bearbeitungsgebühren für Geschäfte angeht. Bei einer Aktientransaktion fallen Gebühren in der Höhe von 0,1 bis 0,6 Prozent auf. Handelt man etwa an der Börse Papiere im Wert von 10.000 Euro bei einer durchschnittlichen Gebühr von 0,5 Prozent, so bemessen sich die Kosten für eine Transaktion an der Börse mit der Beispielsumme auf etwa 50 Euro. Das sieht zunächst nicht nach viel Geld im Vergleich zur Transaktionssumme aus. Sieht man jedoch genauer hin, werden einige Tatsachen deutlicher. Nehmen wir an, der Gewinn der Transaktion wäre bei circa 500 Euro, das hieße für den Anleger, dass er ganze Zehn Prozent seines Gewinns als Gebühr entrichten muss, was die Profite abermals schmälert.

Nun zum Devisenhandel. Zunächst einmal kann man hier eindeutig konstatieren, dass solche auch so genannten Kommissionen hier nicht zu finden sind. Beim Devisenhandel beträgt die durchschnittliche zu entrichtende Gebühr gerade mal 0,006 Prozent, was einen erheblichen Unterschied zu den Gebühren beim Aktienhandel bedeutet. Auf unser obiges Beispiel angewandt, betrüge die Gebühr bei 10.000 Euro lediglich 0,6 Euro. Beläuft sich der Gewinn der gehandelten 10.000 Euro hier ebenfalls auf 500 Euro, so erkennt man, welche der beiden Beispiel als profitabler zu benennen sind. Nämlich der Devisenhandel! Dieser ist vor allem mit Abstand die günstigste Möglichkeit der Investition. Dies verdeutlicht auch die Praxis. Handelt man am Aktienmarkt, muss man auch die gesamte Geldsumme besitzen, die man handelt, da man die Papiere ansonsten nicht erwerben könnte. Am Devisenhandel oder Forex gestaltet sich diese Angelegenheit zum einen billiger und zum anderen sicherer. Der Margin, in diesem Zusammenhang wird auch von der Hebelwirkung gesprochen, ermöglicht den Anlegern eine vollkommen andere Herangehensweise. Hier ist es nämlich im Gegensatz zur Börse keineswegs nötig, die gesamte Geldsumme zu besitzen. Beim Forex sind nur Sicherheitsleistungen zu besitzen, die im Verlustfall verloren werden können. Dieser Sachverhalt ist sehr einfach zu erklären. Nehmen wir an, der Margin einer gewissen Position beträgt etwa ein Prozent. Möchte man nun 100.000 US-Dollar bewegen, genügen zu diesem Zweck lediglich 1000 US-Dollar. Die Tausend US-Dollar sind also einerseits das Margin, andererseits aber auch die Sicherheitsleistung. Sicherheitsleistung bedeutet am Forex, dass dies die maximale Summe während einer bestimmten Position ist, die verloren werden kann. Bei 100.000 US-Dollar kann man also maximal 1000 US-Dollar verlieren, aus diesem Grund müssen diese 1000 US-Dollar vorrätig sein, um im Falle eines Verlusts eben diesen bezahlen zu können. Die Gewinnerwartungen belaufen sich zwar ebenfalls durchschnittlich auf 1000 US-Dollar in unserem Beispiel, doch sind dieser keine Grenzen gesetzt und es kann auch vorkommen, dass der Gewinn doch höher ausfällt.

 

 

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