Rekordtiefe bei Wohnbaubeginnen in den USA

Die derzeitigen wirtschaftliche Umstände, die schier inflationären Entwicklungen und die stetig sinkende Kaufkraft der amerikanischen Mittelschicht führen derzeit zu einer gefährlichen Tendenz in den USA. Der Wohnungsbau rutscht aus diesem Grund auch in eine Rezession und somit immer weiter in die Krise. Betrachtet man das Jahr 2008 im Vergleich zum einzelnen Monat November, so sind extreme Einbrüche zu verzeichnen, die sich prozentual auf etwa 18, 9 Prozent bewegen. Dies teilte das US-Handelsministerium am Dienstag in der Hauptstadt Washington mit. Nach Angaben von Experten sei dies ein eindeutiges Rekordtief, nachdem bereits Banken sowie die Automobilindustrie in einer schier endlosen Rezessionsschleife stecken. Auch hatten die besagten Experten ursprünglich damit gerechnet, dass die Zahlen nur minimal in den Keller rutschen würden, nun befinden sich diese aber nicht nur im Keller, sondern bereits unter dessen Fundament und ein Ende des stetigen Absinkens sei auch von Expertenseite noch nicht zu bestätige. Die Tendenz sei weiterhin negativ und die Rezession wird vorerst ihren starren Gang weiter beibehalten. Auch die Bauzahlen zum Vormonat seien drastisch gesunken. Diese gelten meist als Gradmesser dafür, wie sich die Zahlen der Bauvorhaben in naher Zukunft entwickeln werden. Doch sanken diese ebenfalls um weitere 15,6 Prozent. Auf Dauer wird das zu einer eindeutigen Schwächung des US-Dollars führen, was durch einige Kurseinbrüche und Verlustgeschäfte begleitet werden müsste. Der starke Rückgang und die all zu negativen Prognosen sollen sämtliche Experten überrascht haben. Wenn schon die Experten überrascht sind, wie wird es dann in Zukunft mit US-Dollar Anlegern sich verhalten? Das bleibt abzuwarten, eine Rezession kann jedoch überhaupt nicht mehr ausgeschlossen werden. Zwar wird noch gehofft, es würde sich allmählich wieder ein halbwegs stabiler Boden bilden, doch sind solche Hoffnungen zunächst kaum zu stützen.

Brian Dolex von Forex.com äußerte sich wie folgt zum Thema: „ Die Daten zu den Wohnbaubeginnen sind auch ein schlechtes Zeichen für den Konjunkturausblick der USA. Weit und breit ist keine Stabilisierung in Sicht.“ Angesichts solcher Aussagen von Wirtschaftsexperten bleibt abzuwarten, ob sich Investitionen in den US-Dollar nächstes Jahr als profitabel erweisen werden. 

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