Geschehnisse in der Weltwirtschaft und im Finanzbereich

Beiersdorf verkauft seinen Ableger in den Staaten

Die Beiersdorf -Aktie schaffte es, ihren Gewinn am Abend auszubauen. Der zurzeit von Tchibo geleitete Konsumgüterhersteller erklärte den Verkauf des Ablegers FUTURO in den vereinigten Staaten, der sich hauptsächlich mit der Produktion von Fertigbandagen und Kompressionsstrümpfen befasste und dessen Kaufpreis nicht offen gelegt wurde, an den Konzern 3M Co. Dieser Unternehmensbereich hat in den Vereinigten Staaten etwa 100 Mitarbeiter. Einzelheiten zu der Transaktion wurden bisher noch nicht preisgegeben. Dies war nicht der erste Verkauf, denn Beiersdorf hatte schon öfters Randbereiche abgestoßen, um dann mehr Konzentration auf das Hauptgeschäft mit Kosmetikartikeln legen zu können. Zuletzt betraf das die Bode- Chemie, die an den Großkonzern Hartmann verkauft wurde. Somit lässt sich eine deutliche strategische Linie bei Beiersdorf fest stellen, denn in den vorhergegangenen Jahren legte der Beiersdorf- Vorstand nunmehr seinen Schwerpunkt im Bereich der Unternehmensentwicklung in das Feld der Kosmetik und Hautpflegeprodukte und hat damit seine Ausrichtung zum wachsenden Kosmetikmarkt hin intensiviert.

HeidelCement vermeldet den positiven Merckle – Effekt

Die Aktionäre des Konzerns  HeidelbergCement  (HeidelCement) reagierten sehr erleichtert auf die Neuigkeit, dass der schwäbische Firmenchef Adolf Merckle von seinen finanzierenden Banken gedrängt werde, seinen Generika Hersteller Ratiopharm verkaufen zu müssen. Die Banken setzten den Verkauf als eine Art Bedingung fest, um so an dem letzte Woche abgesprochenen Stillhalteabkommen festhalten zu können, so Stimmen zweier damit vertrauter Reuters Nachrichtenagentur Mitarbeiter. Damit wäre es dann wohl sehr unwahrscheinlich, dass Merckle seine Anteile an HeidelCement verkaufen werde, um weitere Gelder frei zu bekommen. Immerhin hält Merckle über 80 Prozent der Aktien an dem Baustoff – Konzern.

Neue Hoffnung für die Übernahme für Repower

Repower zählte im TecDax eindeutig zu den sich am besten behaupteten Titeln. Nach Angaben der “Financial Times Deutschland” hat der Großaktionär Suzlon Energy geprüft, ob es Sinn macht, die Anteile an den heimischen Firmen abzustoßen, um weiteres Geld frei zu bekommen, dass dann für die Übernahme am Windanlagenhersteller verwendet werden könne. Jedoch schafft Suzlon Energy es wohl auf Grund der Finanzkrise nicht, die Pläne umzusetzen und den norddeutschen Windkraftanlagenbauer unter seine Kontrolle zu bekommen.

Neue Short Squeeze bei Q- Cells

Erfreulicherweise ging es mit Q- Cells schnell wieder bergauf. Vor allem durch wegfallende Käufe von Leerverkäufern, die bis dato auf fallende Kurse spekuliert hatten, und nun zunächst neuen Titel beschaffen müssten, sei der Grund für den Anstieg, meinen die Händler. Allerdings begründen andere Händler dies auch mit einer positiven Empfehlung, die das Trader Portal „Trade of the Day“ abgegeben hatte.

Xing erlebt Wechsel des Chefpostens

Lars Hinrichs, der Gründer des Online- Karriere- Netzwerks Xing hat seinen Posten als Chef abgegeben und ist in den Aufsichtsrat gewechselt. Am 15. Januar gab der 31- jährige die Leitung an Stefan Groß- Selbeck ab, der bis dato eBay- Deutschland geleitet hatte, verkündete Xing am Montag. Berichte, nach denen es in der Nutzung der Mitglieder Daten und intern Kontroversen gegeben hätte, wurden vom Unternehmen dementiert. Lars Hinrichs hält an dem Unternehmen, dass vor einigen Jahren unter einem anderen Namen gegründet wurde und zuvor OpenBC hieß, 28 %. Erst vor zwei Jahren hatte er Xing an die Börse gebracht.

 

 

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