Devisen/ Euro stabil- Yen schwächer

Die Gewinner des gestrigen Tages am Devisenmarkt waren eindeutig wieder Euro und US-Dollar. Nachdem der Euro gegenüber dem US-Dollar seitwärts tendierte, lag das Maximum beim reglosen Handel bei 1,2666 US-Dollar, das Minimum bei 1,2580 US-Dollar. Der Verlierer des Tages war der Yen und unterlag eindeutig den Kursen von Euro und US-Dollar. Dies kam zum Teil wegen der angeblichen Euro-Käufe der asiatischen Zentralbanken, was ein Überangebot des Yen zur Folge hatte. Dadurch ergaben sich die schweren Kursverluste im asiatischen Raum. Betrachtet man die neuesten Charts hinsichtlich des Euro, so ist leicht zu erkennen, dass der Euro im Vergleich zum Greenback im Bereich von 1,2440 US-Dollar leicht unterstützend wirkt. Erst auf dem Niveau von 1,2660 US-Dollar und danach von 1,2762 US-Dollar traf die Gemeinschaftswährung EURUSD auf stärkere Widerstände. Das britische Pfund Sterling ist weiterhin auf einem sehr schwachen Kurs und es wird voraussichtlich noch eine Zeit dauern, bis eine Erholung der Währung möglich ist. Marktstrategen und Finanzexperten konnten sich auf die gemeinsame Meinung einigen, dass in Großbritannien eine Grenze im Inflationskreis überschritten sei. Aus diesem Grund werden wohl auch die momentan geltenden Base Rates der Bank of England wieder gesenkt werden. Gegenwärtig betragen diese noch drei Prozent, werden aber voraussichtlich auf einen Prozent gesenkt. Ebenso wurde die eigentlich steigende Teuerung angesprochen, welche wohl auch unter den schweren Kursverlusten leiden wird. Aus diesem Grund sehen die Prognosen für das nächste Jahr eher düster aus. Die erwartete Teuerung für das nächste Jahr wird somit auf etwa einen Prozent geschätzt. Somit bleiben auch die Aussichten für das Pfund Sterling noch im Ungewissen, sollten sich nicht rasche und positiv wirkende Änderungen einstellen. Ebenso wirkte sich das Vormittags-Fixing der Feinunze Gold zunächst positiv auf die Gemüter aus, vormittags wurden hier nämlich 736,50 US-Dollar für eine Feinunze notiert. Zum Nachmittag hin enttäuschte der erneute Verlust jedoch wieder. Das Nachmittags-Fixing ergab dann nämlich nur noch 734,00 US-Dollar mit sich. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich sowohl Euro als auch US-Dollar noch relativ krisenfest halten und zu Anfang dieser Woche noch einen guten Weg beschreiten. Im asiatischen Raum sind die Aussichten jedoch nicht so klar, da die Kursverluste weit um sich greifen und sich auch auf umliegende durch den Yen beeinflusste Regionen auswirken.

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