Forex- Eine kleine Einführung

Was ist Devisenhandel?

Der Devisenhandel oder Forex ist mit Abstand der größte und finanzkräftigste Markt auf der Welt. Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich konnte für das Jahr 2007, jedoch nur im April, tägliche Umsätze konstatieren, die die Vorstellungskraft jedes einzelnen Menschen übersteigen müssten. Die Feststellungen beliefen sich auf tägliche Umsätze im April in einer unvorstellbaren Höhe von 3,2 Trillionen US-Dollar. Weiterhin ist ein Anstieg der jährlichen und täglichen Umsätze zu verzeichnen. Der Devisenhandel ist sehr einfach zu verstehen, macht man sich die Devisen an sich als Ware bewusst, welche aufgrund von sich verändernden Faktoren in anderen Währungen oder Rohstoffen selbst Wertschwankungen unterworfen sind.

 

Was passiert beim Forex-Handel?

Handelt man eine Position ab, so wird eine Währung innerhalb eines Tauschgeschäfts für eine andere ver- oder gekauft. Dabei nimmt der jeweils geltende Kurs die Rolle eines Indikators an, welcher den relativen Wert zwischen der jeweils gehandelten Währungen anzeigt. Ein EUR/USD-Kurs von 1,5000 zeigt an, dass ein Euro 1,5 US-Dollar wert ist. Solche Relationen und miteinander gehandelten Paare werden als Währungspaare bezeichnet. Die meisten Währungen werden dabei in der Kursrelation US-Dollar ausgedrückt, da dieser eine der meist bestimmenden Elemente auf dem Forex ist.

 

Systeme der Wechselkurse:

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Wechselkurssystemen.

Darunter fallen das flexible und das feste Wechselkurssystem.

Flexible Wechselkurssysteme zeichnen sich dadurch aus, dass die Währungen quasi den Freiraum besitzen, sich durch Kräfte und Einflüsse des Marktes bestimmen zu lassen.

Bei festen Wechselkurssystemen hingegen ist es für die Währung nicht möglich, in ihrem Wert durch äußere Einflüsse zu ändern. Hier wird üblicherweise ein Wert in Bezug auf zum Beispiel den US-Dollar festgelegt. In einem solchen festen System kann die Zentralbank Einfluss darauf nehmen, dass sich keine allzu hohen Kursbewegungen ergeben, die für das feste System von Nachteil wären.

 

Einflussreiche Faktoren in Bezug auf Wechselkurse:

Wirtschaftliche, soziale und politische Bedingungen beeinflussen die Kurse in freien Systemen ebenso wie internationale Handelsströmungen und Änderungen in Zinsen. Also fallen auch Banken unter diese Faktoren, da sie die Zinsen je nach wirtschaftlicher Lage senken oder anheben. Natürlich gehören die Nachfrage und tatsächlich getätigte Käufe in einer Währung zu den bestimmenden Faktoren, da dadurch die Kurse entweder hoch oder hinunter schwanken.

 

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