Deutschland von neuem Datenskandal erschüttert

Während die Wall Street geschockt ist von dem riesigen Betrugsfall, den die amerikanische Finanzaufsicht am späten Donnerstag Abend der Öffentlichkeit bekannt gab, müssen die deutschen Forex Broker jetzt um ihr Geld auf Kreditkartenkonten fürchten.

Die „Frankfurter Rundschau“ hatte bekannt gegeben, dass nun auch ihrem Hause Bankdaten von mehreren Millionen Menschen angeboten worden seien. Der Fakt, der die Menschen am meisten beunruhigt, ist, dass es sich hier nicht nur um Namen der Kontoinhaber und die dazugehörigen Kontonummer handelt, sondern dass in diesem Falle auch Auskünfte über Kontobewegungen geben werden, die Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Situation der betroffenen Kunden zulassen. Großalarm wurde ausgelöst, als bekannt wurde, dass auch die zu den Kreditkarten gehörenden Zugangsdaten wie PIN und Co. mit in den Datensätzen gespeichert worden sind.

Ersten Ermittlungen zufolge sind davon Kunden der Landesbank Berlin. Doch auch andere Kreditkarteninhaber sollten sich nicht zu sicher fühlen, denn auch andere große Anbieter von hauseigenen Kreditkarten, wie beispielsweise der Onlinehändler Amazon und der ADAC, sind von diesen neuerlichen Datenskandal betroffen, weil sie sehr eng mit der Berliner Landesbank zusammen.

Deshalb gilt nicht nur für die Forex Broker, sondern für jeden Menschen in Deutschland, der ein solches Kreditkartenkonto besitzt, seine Umsätze kontinuierlich zu kontrollieren und sofort zu reagieren, wenn etwas nicht stimmt. Jede Lastschrift kann innerhalb von sechs Wochen bei der Bank reklamiert werden. Zusätzlich empfiehlt es sich im konkreten Fall, eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Berlin zu schicken, die mit diesem Datenklau befasst ist.

Besonders schwer wiegt die Tatsache, dass die Daten von einem Dienstleister stammen, der direkt für die Landesbank Berlin arbeitet. Das bedeutet, dass entweder das Auswahlverfahren für die Mitarbeiter nicht ausreichend ist oder, dass die Sicherheitsbestimmungen in dem Unternehmen sehr nachlässig gehandhabt werden, denn wie sonst hätten Millionen Kundendaten das Unternehmen erfolgreich verlassen können.

Die Experten im Forex Trading befürchten, dass die Häufung solcher Datenskandale die Öffentlichkeit in einer Form schockieren könnte, die dazu führt, das ohnehin angeschlagene Vertrauen in die Banken noch weiter zu minimieren. Es bleibt zu hoffen, dass hier eine schnelle Aufklärung erfolgt, um zu verhindern, dass die Kunden ihre liquiden Mittel den Banken entziehen und in anderen sichereren Anlagen parken.

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