Die aktuelle Situation beim Forex

Die derzeitige Situation wurde, auch wenn nur für kurze Zeit, durch die Politik ihrer Zinsen, von der Nationalbank der Schweiz unterstützt. Diese hatte nämlich vor kurzem ihre Zinsen auf gerade mal einen Prozent gesenkt. Die Schweiz möchte somit erreichen, dass der Export nicht nur angekurbelt wird, sondern auch konkurrenzfähiger gemacht wird. Ebenso das die eigene Währung, der Schweizer Franken wieder gestärkt werden kann und ihr der Aufwärtsdruck entzogen wird. Aber natürlich kann man sich hier nun die Frage stellen wie lange diese Situation nun so vorteilhaft für die Schweiz sein wird. Natürlich wird daraufhin auch die europäische Zentralbank die Leitzinsen senken so dass die Differenz von 2,25 Prozentpunkten, so wie es sich gerade jetzt darstellt deutlich nach unten gehen wird. Eigentlich müssten die Schweizer ihren Franken eigentlich eher aufwerten anstatt das Gegenteil zu bezwecken denn ihr derzeitiges Verhalten ist nicht gerade vorbildlich. In der Vergangenheit viele Immobilien und auch vieles in Osteuropa durch den Schweizer Franken refinanziert. Daher wäre es unratsam dies nun erneut zu starten. Der Liquiditätsbedarf an harten Währungen ist gesunken, dafür erscheinen aber der Wille und der Mut zum Risiko in einem völlig anderen Licht. Um nicht zu sagen in einem deutlich besseren Licht. Dies bekommen auch jene Währungen zu spüren welche sich eher rohstoffbezogen sind. Der südafrikanische Rand, der kolumbianische Peso und auch der kanadische sowie  australische Dollar haben sich bereits sehr gut erholt und streben höhere Werte an. Viele Broker und Anleger hoffen und vermuten nun, dass die die Rohstoffpreise wieder erholen werden. Dies wird, so hoffen sie durch eine Erholung der Wirtschaft hervorgerufen, oder aber durch die Entwicklung der Inflation sobald die Krise der Liquidität sich von der stark ausgeprägten Korrekturbewegung erholt hat. Ob diese Erwartungen in die Wirtschaft und in das Finanzwesen nun wirklich angebracht waren, wird nur die Zukunft zeigen.  Ein Bangen kann man nicht abschaffen, da die Risiken ja noch nicht gebannt sind. Wenn die Ausfallraten tatsächlich weiter in die Höhe steigen und simpel nur 40 Prozent aller Kontrakte einen Nominalwert von fünfzig Billionen US – Dollar aufweisen, würde man die Emittenten heranziehen um die 15 Billionen US – Dollar zu zahlen. Hierzu wären die Emittenten verpflichtet. Wenn es dazu kommen sollte, würde die Liquidität auch wieder steigen. Auch könnte es zu weiteren großen Verkäufen an den diversen Märken kommen. Trotz der vielen Rettungsversuche, erwischte es die isländische Krone ganz besonders hart. Man kann mit dieser Währung auch derzeit nur noch sehr beschränkt handeln. Die Schwellenländer wurden während der Finanzkrise nicht mehr so deutlich gehandelt und dies bekam als erstes Land Indonesien zu spüren. Diese Währung sank in ein Rekordtief, welches erst endete als sich alle anderen Länder auch wieder etwas bekrabbelten. Auch hier musste wie in vielen anderen Ländern auch durch die Nationalbank der Leitzins angehoben werden. Trotzdem schafft es Indonesien sich weiter sehr robust weiter zu entwickeln. Seit 2005 konnte das Land seine Währungsreserven ausbauen bis auf 60 Milliarden US – Dollar. Allerdings währende der derzeitigen Finanzkrise nahmen diese Milliarden wiederum bis auf 50 Milliarden US – Dollar ab. Dies geschah weil das Land seine eigene Währung retten musste.

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