Euro steigt weiter

Der Wechselkurs für den Euro steigt weiter. Heute morgen startete die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,3150 Dollar in den europäisch geprägten Forex-Trade. Der Dollar notierte bei 92.50 Japanischen Yen. Die Wechselkurspaarung EURJPY notierte bei Handelsbeginn mit 121,65 Yen und in der Paarung EURCHF kostete der Euro 1,5645 Schweizer Franken. Der Dollar wird zusätzlich von dem neuesten Rettungspaket für die amerikanische Automobilindustrie gedrückt. Auch in Deutschland werden bereits Rufe nach einem ähnlichen Rettungspaket laut. Für den Euro rechnen Marktbeobachter mit weiteren kurzfristigen Trendbewegungen nach oben zum Jahresende. Die Preisbewegungen werden vor allem von Politik und Zentralbanken positiv bewertet, passt es derzeit doch in die Maßnahmen zur konjunkturellen Überwindung der Finanzkrise.

Gestern wurden in den USA einige wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Das sogenannte Federal Budget betrug im Monat November –164,4 Milliarden Dollar. Im November 2007 lag das Federal Budget bei –98,24 Milliarden Dollar. Analysten haben mit einer Zunahme der Verschuldung von 175,2 Milliarden gerechnet.

Von eher untergeordnetem Interesse für die Forex-Märkte waren die Daten zu den Großhandelslagerbeständen, die im Oktober um 1,1 Prozent zurück gegangen sind. Der Absatz ist insgesamt um 4,12 Prozent eingebrochen. Das Verhältnis von Lagerbeständen und Absatz nahm von 1,12 auf 1,16 monatliche Umsätze zu.

Heute werden noch die Importpreise für den Monat November bekannt gegeben. Experten erwarten im Vergleich zum Vormonat mit einem Rückgang von 4,9 Prozent. Eine dominierende Rolle wird vor allem der Absturz der Ölnotierungen spielen. Die Aufwertung der amerikanischen Währung und fallende Rohstoffpreise tragen zum Sinken der Importpreise bei. Die Zeichen stehen derzeit auf Deflation. Das amerikanische Handelsdefizit soll unterdessen im Monat Oktober ebenfalls rückläufig sein. Dazu haben die gesunkenen Energiepreise und niedrige Importe beigetragen. Ebenfalls positiv hat die erhöhte Sparquote der amerikanischen Verbrauchen und der damit verbundene reale Konsumrückgang auf das Handelsdefizit gewirkt. Ökonomen gehen von 53,30 Milliarden Dollar Defizit aus. Im Vergleichsmonat September lag es bei –56,47 Milliarden Dollar.

Heute hat die Zentralbank von Kanada die Leitzinsen erneut gesenkt. Die Bank of Canada senkte das Leitzinsniveau auf 1,5 Prozent. Von der Schweizer Nationalbank wird ebenfalls eine Senkung von 1,00 auf 0,50 Prozent gerechnet.

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