Euro weiterhin stabil

Der Euro eröffnete gestern bei 1,2940 US-Dollar, nachdem der Vortag wieder ein Hoch und den Durchbruch der 1,3000 Marke mit sich gebracht hatte. Zum Einen rührt die Stabilität von der guten Stimmung der Anleger her, zum Anderen kann die EU weiterhin gute Exportzahlen verzeichnen, doch kann nicht genau gesagt werden, wann sich dieser Trend ändern wird.

Gestern, am Mittwoch, meldete sich Herr Shirakawa von der Bank of Japan zu Wort. Seine Aussagen bezogen hauptsächlich auf die genauen Beobachtungen des Devisenmarktes der Bank of Japan. Die Entwicklung würde derzeit genauestens beobachtet werden. Eine Abschwächung kann weiterhin konstatiert werden und diese nimmt auch nach wie vor zu. Die Core Machinery Orders würden stark zurück gehen. Laut den Prognosen sollte ein Rückgang von 3,9 Prozent stattfinden, die realistischen Werte belaufen sich jedoch bei 4,4 Prozent. So konnte ein Rückgang im Jahresvergleich festgestellt werden, der für einige Überraschung sorgte. Dieser Betrug nämlich ganze 15,5 Prozent, eine bereits sehr hohe Zahl. Shirakawa äußerte sich zusätzlich zu Handlungsspielräumen der Bank of Japan, welche die Möglichkeit hätte, bei allzu schlechten Tendenzen in den Devisenmarkt regulierend einzugreifen. Offen gesagt nähert sich der Yen also der kritischen Schmerzgrenze, welche kaum überschritten werden darf. Es bleibt abzuwarten ob und wie sehr diese überschritten wird und, was die Folgen dieses schmerzlichen Rückgangs sein könnten.

Wichtige zu veröffentlichende Daten stehen vor allem wieder von der USA an. Die Daten des Federal Budget nämlich, welche die Gesamtverschuldung der Vereinigten Staaten von Amerika widerspiegeln und große Effekte auf den weltweiten Devisenhandel haben könnten. Im Oktober konnte noch ein Defizit von etwa 237 Milliarden US-Dollar festgestellt werden. Im November fehlen der US-Regierung immer noch satte 172 Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen verdeutlichen ganz genau die instabile Lage der Vereinigten Staaten und ihrer derzeitigen Wirtschaft. Nur dieses Jahr ergab sich die Zunahme der Gesamtverschuldung in den USA um über Zehn Milliarden US-Dollar. Eine Zahl, die einige Anleger vielleicht abschrecken könnte, jedoch nicht die Erfahrenen, welche immer noch einige Vorteile aus diesen Tendenzen ziehen können.

Man sieht an der gesamten globalen Entwicklung, das auch heute noch der Euro als Favorit seine Rolle behaupten kann. Es bleibt offen, wie sich die schwierigen Umstände der USA und Japans auf den Euro auswirken werden. Das Unterstützungsniveau des Euros von 1,2540 sollte jedoch nicht unterschritten werden, damit würde der positive Bias des Euro verloren gehen und ihm eindeutig seine Vorreiterrolle streitig machen.

 

 

Teile und hab Spaß Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG