Kurstrend für den Euro steigt

Am Mittwoch ist die europäische Gemeinschaftswährung beim Übergang in den europäisch geprägten Devisenhandel über die 1,29 Dollar Marke gestiegen. Der Euro kostete 1,2940 Dollar und der Dollar notierte bei 0,7726 Euro. Grund für den Anstieg sind die positiven Erwartungen für die Aktienmärkte, die sich auch auf die Forex-Märkte auswirken werden.

Im amerikanisch geprägten Forex-Handel konnte die europäische Gemeinschaftswährung sogar über die 1,30 Dollar Marke klettern. Dieser Kurssprung war aber nur kurzfristiger Natur und wurde im Verlauf der weiteren Forex-Trades wieder nach unten korrigiert. Der Wechselkurs pendelt sich bei 1,2910 Dollar im amerikanisch geprägten Devisenhandel ein.

Analysten sehen als Grund des kurzen Kursprungs im antesten des mittelfristigen Widerstandes der europäischen Gemeinschaftswährung bei 1,2965 Dollar. Vor allem Anleger, die sich technisch orientieren, haben gestern zu den Kursgewinnen beigetragen. Für alle anderen Investoren sind das positive Signale, da der Euro wieder an die für viele Anleger so wichtige psychologische Marke von 1,30 Dollar gehoben wurde. Das die Gewinne nicht nachhaltig waren, schreiben Marktbeobachter dem Druck der Aktienmärkte zu. Sie sind im amerikanisch geprägten Börsenhandel leicht unter Druck geraten, der sich sofort auf den Euro auswirkte, was wieder ein Beleg für die derzeitige Abhängigkeit von Wertpapier- und Forex-Märkten ist.

Im europäisch geprägten Devisenhandel stand der Euro am Dienstag unter dem Einfluss schwacher Konjunkturdaten aus Deutschland. Die Exportzahlen in Deutschland und in Frankreich sind sehr schwach ausgefallen, so dass der Euro kurzfristig auf 1,2851 Dollar rutschte. Das Statistische Bundesamt hatte gestern mitgeteilt, dass die Exporte im Oktober saisonbereinigt und im Vergleich zum Vormonat um ein halbes Prozent gefallen sind. Mit 7,07 Milliarden Euro erreichte zudem das französische Handelsbilanzdefizit im Oktober ein neues Rekordniveau. Experten waren nur von einem Defizit von etwa fünf Milliarden Euro ausgegangen.

Die meisten Exportmärkte Deutschlands und Frankreichs sind vom konjunkturellen Abschwung betroffen. Das trifft auch auf die Länder des Euroraumes zu, so dass ein Sinken der Exportdaten für die meisten Experten nicht überraschend kam.

Heute wird mit einer weiteren Erholung der Aktienmärkte gerechnet. Erste Anzeichen lassen sich am europäisch geprägten Aktienmarkt bereits erkennen. Für die Forex-Trades bedeutet das, dass heute ebenfalls mit steigenden Kursen zu rechnen ist. Erwartet wird eine leichte Erholung des Britischen Pfund Sterlings, nachdem es gestern auf ein Rekordtief gegenüber dem Euro gefallen ist. Aber auch die europäische Gemeinschaftswährung könnte heute, wie schon in den vergangenen Tagen, von steigenden Aktienkursen profitieren.

 

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