Forex-Gestern und Heute

Die Bezeichnung Forex existiert erst seit etwa 30 Jahren und hat sich aufgrund des amerikanischen Ausdrucks „Foreign Exchange“ einbürgern können. Als die Tumulte und Nachwirkungen des zweiten Weltkriegs größtenteils überwunden waren, einigten sich die großen Industrienationen 1970 auf das Bretton-Woods-Abkommen, welches die jeweiligen Landeswährungen mithilfe festgelegter Währungskurse stabilisieren und gegenüber äußeren Einwirkungen stärken sollte. Somit war der heutige Devisenhandel kaum vorstellbar, da das Abkommen den Devisenhandel fast gänzlich lähmte und verhinderte. Als das Abkommen 1971 aufgehoben wurde, konnte sich der Forex-Markt erst richtig entwickeln und seine große Bedeutung auf dem Finanzmarkt erlangen, wie wir sie heute kennen. Nach einigen Jahren fand der Forex seine globale Verbreitung und dehnte sich in immer mehr Bereichen der Wirtschaft aus. Viele Großbanken und Spekulanten versuchten auf den rasenden Zug des Gewinns auf zu springen und viele konnten Dank dem Devisenhandel einen beträchtlichen Reichtum ansammeln. Heute wird das Tagesvolumen beim Devisenhandel auf rund eine Billion Dollar geschätzt, was die Bedeutung des Forex nur grundlegend unterstreichen kann.Die Entwicklung in den letzten 30 Jahren auf dem Forex-Markt hat viele Ab- und Aufschwünge erleben dürfen, wie etwa bei der Finanzkrise der USA in den Neunziger Jahren, was eine Krisenzeit für viele Anleger darstellte. Mittlerweile konnte sich der US-Dollar jedoch behaupten und über die lange Zeit gesehen zu einer stabilen Währung werden. Viele Vertrauen heute auf das Kurspaar EURUSD, was im Folgenden erklärt wird. Während der turbulenten letzten Wochen und den Tiefflügen vieler Währungen, konnte sich der US-Dollar stabil halten und einen kleinen Aufschwung registrieren. In dieser Hinsicht ist besonders der Euro-US-Dollar(EURUSD) stärker geworden. In der Praxis heißt das, dass die Marke von 1.2500 wieder durchbrochen werden konnte. Zum einen bedingen natürlich die Talfahrten der Konkurrenzwährungen einen Aufschwung des US-Dollar, zum anderen sind besonders die Preisstürze von Rohstoffen dafür verantwortlich. Letzte Woche war etwa das Barrel Rohöl weitaus billiger, als es in den letzten zwei Jahren der Fall war. Der erneute Preissturz um knapp 6 % konnte dem US-Dollar somit nur weiterhin förderlich sein. Daneben verzeichnet das Gold ebenso starke Schwankungen und ist im November auf einen Tiefstand von etwa 711 gefallen. Daraus wird ersichtlich, dass der Dollar seinen Anspruch auf die stabilste und sicherste Währung besonders im Bereich des Devisenhandels weiterhin halten kann. Da der Euro und der britische Pfund gegenwärtig noch zu kämpfen haben, wird der US-Dollar wohl auch in nächster Zeit seine Vormachtstellung halten können. Eine realistische Zukunftsprognose für den Dollar und die US-Wirtschaft wird wohl erst Ende November möglich sein, nachdem einige wichtige Wirtschaftszahlen veröffentlicht wurden. 

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