Arbeitsmärkte brechen weltweit ein

Noch vor wenigen Wochen zuckten die Forex Broker erschrocken zusammen, wenn neue Entlassungen aus der Automobilindustrie angekündigt wurden. Fast immer war ein Nachgeben der Währung der betroffenen Länder im Forex Trading die Folge. Doch inzwischen gibt es fast nur noch ein zur Kenntnis nehmendes Schulterzucken, denn die Entlassungswellen rollen inzwischen weltweit an.

Die Liste der angekündigten Entlassungen ist lang. Das amerikanische Unternehmen Dow Chemical will zwanzig Werke dicht machen und 5.000 Mitarbeiter entlassen. Die Firma 3M verzichtet auf 1.800 Mitarbeiter. Die schweizerische Bank UBS schickt nach einer ersten Entlassungsrunde wahrscheinlich nochmals 4.500 Angestellte nach Hause. Der japanische Computerzubehörhersteller Canon sorgt für 1.100 zusätzliche Arbeitslose. Der deutsche Autobauer BMW schickt mehrere Zehntausend Mitarbeiter für längere Zeit in die Kurzarbeit. In den Vereinigten Staaten musste ein Defizit von mehr als einer halben Million Arbeitsplätzen im November in der Statistik festgehalten werden.

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen und zieht sich quer durch alle Länder, deren Währungen an den Börsen im Forex Trading gehandelt werden. Diese Ausgewogenheit der negativen Nachrichten sorgt dafür, dass sich die Arbeitsmarktzahlen nicht mehr so deutlich auf die Crossrates im Forex Trading auswirken. Es scheint, als habe sich der Markt auf seine ursprüngliche Wertbildung aus Angebot und Nachfrage zurück besonnen.

Schaut man sich die Aktienindizes an, dann sind durchgängig positive Entwicklungen zu beobachten. Hier scheint sich auch bemerkbar zu machen, dass das Weihnachtsgeschäft verstärkt auf Touren kommt und der Einzelhandel sich damit überall recht zufrieden zeigt. Die Renner kommen vor allem aus dem Elektronikbereich, der mit hohen Umsatzanteilen beteiligt ist. Da auch Computerzubehör verstärkt in den Paketen unter dem Weihnachtsbaum landen wird, ist es besonders erstaunlich, dass der Druckerhersteller Canon über eine große Zahl von zu entlassenden Mitarbeitern spekuliert. 

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