Der Dollar wird angetrieben durch weltweite Unsicherheit

 

Die Stategen am Devisenmarkt vermuten, dass der Verkaufsdruck auf den Euro in nächster Zeit drastisch zunimmt. Die Gemeinschaftswährung Europas hat in der letzten Woche gegenüber dem Dollar schon leicht nachgegeben und genau das ist es, was die Experten vermuten lässt, dass sich hier noch stärkerer Druck für den Euro ergeben wird.

Insgesamt wird der US-Dollar wohl doch – trotz aktuell stetig gehäufter schlechter Nachrichten aus den USA hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation – als sicherer Hafen gegenüber vielen anderen Währungen betrachtet und so profitiert der US-Dollar durch einen guten Kurs von dieser Einstellung der Mehrheit.

In Zeiten stetigen Rutschens in die weltweite Rezession ist es letztlich der Greenback, der sich dann in diesen schwierigen Zeiten zur gefragtesten Währung weltweit zu entwickeln scheint. Das ist zumindest die Information, die aus der Bank of New York Mellon als Tendenz an die Öffentlichkeit gelangt. Da wird dann auch eine längerfristige Erholung des Dollars vermutet und bis zum Jahresende ein Kurswert für den Euro von 1,25 Dollar als geschätzter Wert in den Raum gestellt.

Und so sind es die Konjunkturdaten der letzten Woche, die beim Anleger ein stärkeres Sicherheitsbedürfnis hervorrufen. In der europäischen Industrie wurde die Produktion weiter zurückgefahren und genau das ist es, was die Anleger letztlich doch in den altbewährten Dollar investieren lässt.

Aber auch in den USA ist es trotz dem Glauben an den US-Dollar in der weltweiten Tendenz so, dass die Umsätze im Einzelhandel weiterhin nachlassen werden. Das Tauziehen zwischen im US-Dollar Handel wird dann zwischen den schlechten Aussichten der US-Konjunktur und dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger im Vertrauen auf den US-Dollar gesehen.

Auch wenn in den USA realistisch und objektiv betrachtet im Moment der wirtschaftliche Status ziemlich angeschlagen ist, hat der US-Dollar doch irgendwo noch Bonus bei den Anlegern und das Vertrauen gegenüber den anderen Währungen ist hier bei den Anlegern nach wie vor recht hoch angesiedelt.

Und das nicht zuletzt, weil der Euro seit seinem Rekordhoch inzwischen ein Fünftel seines Wertes einbüßen musste, denn in Hochzeiten lag der Wert hier bei 1,60 Dollar. Für den Dollar erweist sich dieser Wertverlust auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als absoluter Trumpf im Ärmel.

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