Forex Kleinanleger werden zaghafter

Ein Gespenst geht um in Deutschland, nein, nicht der von Gesellschaftswissenschaftlern mit gleichem Wortlaut angekündigte Kommunismus. Diesmal ist es die Arbeitslosigkeit, vor der sich die Deutschen fürchten. Es sind die kleinen Forex Trader, die mit der Spekulation mit ein paar Tausend Euro ihr Einkommen ein wenig aufbessern, die sich angesichts der an vielen Stellen bereits offen angekündigten Entlassungswellen sehr zurückhalten.

Sie fragen sich, wozu sie noch ackern sollen, wenn in ihrem Unternehmen schon Entlassungen in vierstelliger Höhe ins Auge gefasst werden. Okay, am Anfang gibt es Arbeitslosengeld, aber wenn sie in dieser Zeit keinen neuen Job finden, geht es auch ans Ersparte. Wozu dann jetzt noch als Forex Broker agieren, wenn dessen Früchte am Ende der Staat durch die Aufrechnung mit den Sozialleistungen kassiert? Dieser Standpunkt mag aus ihrer Sicht sogar verständlich sein, aber der Wirtschaft hilft das nicht. Der Markt lebt von Angebot und Nachfrage. Das gilt auch für das Forex Trading.

Sicher ist es für den Forex Broker, der es gewohnt ist, ständig mit Zahlen zu jonglieren und genau zu kalkulieren, absehbar, dass die Regierung ihr Versprechen von stabilen Hartz IV Sätzen angesichts der sich abzeichnenden Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt nicht wird halten können. Hinter vorgehaltener Hand wird bereits gemunkelt, dass die heiß diskutierte Studie schon im Hinblick auf die drohende Finanzkrise in Auftrag gegeben worden sein könnte, bei der man zu dem Ergebnis gekommen war, dass ein Sozialhilfeempfänger auch von 132 Euro im Monat leben könne.

Doch all diese Horrorszenarien können nur verhindert werden, wenn der Markt wieder in Schwung kommt. Deshalb wäre es fatal, wenn sich die Kleinanleger jetzt aus dem Forex Trading und aus dem Aktienhandel zurück ziehen würden, denn ihr Kapital wird in der Wirtschaft dringender gebraucht als jemals zuvor.

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