Black Friday

Traditionell wird der Tag nach dem Thanksgiving in den USA als Black Friday bezeichnet. Er markiert den Beginn der Weihnachtseinkaufssaison. Im US Einzelhandel wird dieser Tag zu einem der geschäftsträchtigsten Tage gezählt. Das Ergebnis des Black Friday könnten Kurschwankungen an den Märkten sein und ein gesteigertes Handelsvolumen. Zur Zeit aber hat es der Euro noch nicht geschafft, die Marke von 1,3000 Dollar zu übersteigen. Im Gegenteil: Die europäische Gemeinschaftswährung notierte heute Mittag bei 1,2650 Dollar. Aber auch das Britische Pfund Sterling konnte bislang die Marke von 1,5600 Dollar Marke nicht durchstoßen. Zur Zeit hat sich der Kurs in der Währungspaarung GBPUSD bei 1,5430 Dollar eingependelt. Aber auch der Dollar kann heute in der Paarung USDJPY keine klare Tendenz erkennen lassen. Heute Mittag kreiste der Dollar um die 95,00 Yen Marke. Gestern bewegte sich der Dollar kaum gegenüber dem Euro und dem Japanischen Yen. Die Volatilität war durch den amerikanischen Feiertag auf ein Minimum begrenzt. Zum Beginn des morgendlichen Devisenhandels rutschte der Dollar zwischenzeitlich auf 94,95 Yen ab, während zugleich der Euro auf 1,2966 Dollar kletterte. Bis zum Handelsschluss konnte der Dollar jedoch wieder an Boden gut machen. Doch das Vertrauen der Anleger ist noch immer erschüttert, so dass viele derzeit aus dem Dollar in den Japanische Yen flüchten. Zwar hatte es noch bis vor kurzem den Anschein, dass sich der Dollar trotz negativer Wirtschaftsdaten zum Nutznießer avanciert. Allerdings gibt zur Zeit das Ausmaß der amerikanischen Finanzspritzen an die Wirtschaft und die Banken, um der Rezession entgegen zuwirken, Anlass zur Sorge. Die Anleger betrachten die japanische Währung gegenwärtig als bedeutend sicherer. Aufgrund des traditionellen „Brückentages“, Black Friday, werden momentan kaum Impulse für die Forex-Märkte aus den USA erwartet. Zwar werden auch heute einige wenige Indikatoren der amerikanischen Wirtschaft veröffentlicht, aber größere Einflüsse auf die Devisenmärkte werden derzeitig nicht erwartet. Für Europa und Asien gilt dies wiederum nicht, denn hier werden heute neue Entwicklungen für den Euroraum bekannt gegeben. Diese werden mehr als üblich Einfluss auf den Dollar nehmen. Die Analysten gehen davon aus, dass heute noch größere Wechselkursschwankungen zu erwarten sind.

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